Bezirksversammlung Vinschgau

STF sagt “Nein zum SVP-Maulkorb”

Montag, 02. Mai 2022 | 10:51 Uhr

Göflan – Von Reschenbahn bis Selbstbestimmung: Am Freitag hielt die Bezirksgruppe Vinschgau der Süd-Tiroler Freiheit ihre Bezirksversammlung ab. Und zwar in Göflan, wo vor 15 Jahren die Bezirksgruppe gegründet wurde. Zahlreiche Themen kam zur Sprache und von der Bezirksversammlung ging auch eine deutliche Botschaft aus.

Nach zwei Jahren Corona-Einschränkungen konnte Bezirkssprecher Benjamin Pixner wieder an die 50 Gemeinderäte und Mitglieder der Süd-Tiroler Freiheit im Vinschgau begrüßen. Ebenso die beiden Landtagsabgeordneten der Bewegung, Myriam Atz Tammerle und Sven Knoll, sowie die Landesleitungsmitglieder Werner Thaler und Stefan Zelger. „Ob Reschenbahn, Selbstbestimmung, Recht auf Muttersprache, direkte Demokratie, Ehrenamt oder Strompreise: Viele spannende Themen kamen zur Sprache. Und auch das Gesellige kam nicht zu kurz. Die Politik sollte die Menschen zusammenbringen, und das ist uns am Freitag gelungen“, resümiert Pixner.

Corona, so Pixner, habe die Gesellschaft verändert und neue Herausforderungen mit sich gebracht. Er glaubt an eine neue Lust sich einzubringen: „Freiheitswille und Menschenrechte spielen eine große Rolle. Zwei wesentliche Leitpunkte, die sich die Süd-Tiroler Freiheit seit ihrer Gründung auf die Fahne geschrieben hat. Genau diese Ideale brachten unsere Bewegung nicht nur unbeschadet, sondern gestärkt durch die Krise“, ist Pixner überzeugt. Und im Gegensatz zu anderen Parteien werde man weiterhin ehrlich und offen für die Menschen im Land arbeiten und aufzeigen, dass es auch vernünftige Alternativen zur Machtbesessenheit anderer gibt.

“In diesem Sinne wurde auch der Startschuss für die Kampagne zum Referendum zur direkten Demokratie am 29. Mai gegeben. Dann nämlich können die Bürger entscheiden, ob die direkte Demokratie in Südtirol, so wie es die SVP will, stark beschnitten werden soll. Die Süd-Tiroler Freiheit plädiert klar gegen das Gesetz zur Einschränkung der Bürgerbeteiligung und sagt Nein zum SVP-Maulkorb”, so Pixner.

Von: luk

Bezirk: Vinschgau

Kommentare

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5 Kommentare auf "STF sagt “Nein zum SVP-Maulkorb”"


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Oracle
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Superredner
18 Tage 15 h

… naja, das ständige Jammern der Opposition…. was soll den von der STF gross kommen, ausser überall Verschwörung und Italienisierung zu sehen. Typisch populistisch….

Oracle
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Superredner
18 Tage 15 h

Man stelle sich vor, ein paar 100 Leute iniziieren bei jedem Gesetz eine Volksabstimmung. Es ginge Monate nichts weiter, Rechtsunsicherheit würde sich breit machen. Der Landtag würde zum Teil seine Daseinsberechtigung verlieren. Der grösste Teil der Wähler würde sicherlich kaum über das nötige Fachwissen verfügen, um zu entscheiden und würden irgend einem Rattenfänger glauben. Man stelle sich ausserdem vor, wegen einem Passus im Gesetz ein ganzes Gesetz zu versenken? Wenig durchdachte Politik dieser Partei…

Diogenes
Diogenes
Tratscher
18 Tage 14 h

Vor den Landtagswahlen haben in großem partizipatativen Prozess Parteien, Volksvertreter und Bürger die neuen Gesetze zur Direkten Demokratie erarbeitet und verabschiedet. Auch jene der SVP waren dabei. Nach der Wahl ist ihnen plötzlich eingefallen, dass man z.B. das bestätigende Referendum abschaffen müsse. Waren das alles Trottel, oder was?

Oracle
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Superredner
18 Tage 10 h

Was für eine Geldverschwendung, alle paar Monate zu einem Referendum gerufen zu werden. Die Bürger gehen so schon nicht ins Wahllokal…die Initiatoren dieser Referenden sollen die Abhaltung selber bezahlen! Warum soll ich als Steuerzahler diese Rosinenpicker-Referenden mitfinanzieren? Das mit dem Maulkorb ist pure Propaganda und Schaffung eines Feindbildes…. durften wir bis jetzt unsere Meinung nicht sagen? Als ob es hier um etwas lebensnotwendiges geht. Wir haben schon andere Probleme, als jene der STF…

Faktenchecker
16 Tage 19 h

Die blamieren sich auch wo sie können.

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