Wahlen in Kabul fanden verspätet statt

Stimmen bei Parlamentswahl in Kabul für ungültig erklärt

Donnerstag, 06. Dezember 2018 | 08:40 Uhr

Die Unabhängige Wahlbeschwerdekommission (IECC) hat alle bei der afghanischen Parlamentswahl im Oktober abgegebenen Stimmen in der Provinz Kabul für ungültig erklärt. Das gab der Sprecher der Kommission, Aliresa Rohani, am Donnerstag bekannt. Rohani führte mehr als 25 Gründe für die Entscheidung an, darunter massive Wahlfälschung und eine mangelhafte Durchführung der Wahl.

Die Parlamentswahl hatte in Afghanistan am 20. Oktober in 32 der 34 Provinzen des Landes stattgefunden. Da es neben Sicherheitsproblemen zu massiven organisatorischen Schwierigkeiten gekommen war, wurde in mehr als 400 Wahllokalen erst einen Tag später gewählt, in der südlichen Provinz Kandahar nach einem Anschlag auf den Polizeichef der Provinz sogar erst eine Woche später. Bisher wurden vorläufige Resultate aus 20 Provinzen veröffentlicht.

Von: APA/dpa

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