Strache will keine "Massenimmigration"

Strache bekräftigt: Keine Asylanträge auf Anlandeplattformen

Montag, 09. Juli 2018 | 08:16 Uhr

Vizekanzler und FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache hat die Forderung bekräftigt, dass Migranten auf Anlandeplattformen etwa in Afrika keine Asylanträge stellen können sollen. Im Ö1-“Morgenjournal” am Montag meinte Strache zur Forderung der Regierung, dass auch innerhalb der EU keine solchen Anträge gestellt werden sollten, dass es diesbezüglich innerhalb der EU noch einen “Diskussionsanfall” gebe.

Strache äußerte sich zu einem Papier, das Österreich zum Auftakt seines EU-Ratsvorsitzes vorgelegt hatte. Demnach sollen “keine Asylanträge mehr auf EU-Boden gestellt werden”. Laut Regierungssprecher Peter Launsky-Tieffenthal handelt es sich um einen “Denkanstoß” auf Beamtenebene.

Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) hatte gegenüber der Tageszeitung “Österreich” (Sonntagsausgabe) bekräftigt, es müsse klar sein, dass in den Plattformen für Migranten keine Asylanträge gestellt werden – denn “dann beginnt die Schlepperei von vorn”.

“Was man nicht will, ist eine Massenimmigration”, betonte der FPÖ-Chef. Eine Wirtschaftsimmigration müsse verhindert und die Mittelmeerroute geschlossen werden.

Es sei “selbstverständlich klar, dass man die Probleme anderer Kontinente nicht lösen” könne. “Wir müsse überlegen, wie wir durch Investitionen vor Ort in Afrika den Menschen Perspektiven bieten können”, so Strache.

Von: apa