Doppelstaatsbürgerschaft kein offizielles PK-Thema

Südtirol-Wahl: FPÖ-Granden rühren Werbetrommel für Schwesterpartei

Freitag, 21. September 2018 | 16:00 Uhr

Die Südtiroler Freiheitlichen haben am Freitag prominente Wahlkampfunterstützung erhalten: FPÖ-Verkehrsminister und Vize-Parteichef Norbert Hofer und Generalsekretär EU-Abg. Harald Vilimsky rührten die Werbetrommel für die Schwesterpartei vor der Landtagswahl am 21. Oktober. Ein gutes Wahlergebnis der Freiheitlichen sei auch in Südtirol gut für das Land, erklärten sie bei einer Pressekonferenz.

Hofer und Vilimsky wiesen in Bozen auf die “enge und gute Zusammenarbeit” zwischen den Freiheitlichen nördlich und südlich des Brenners hin. Trotz der Wahlkampfunterstützung unterstrich der Verkehrsminister, dass er niemanden kritisieren und keine Ratschläge erteilen wolle. Das sei nicht sein Stil.

Vilimsky betonte, dass die Freiheitlichen nicht nur regional stark seien, sondern sie und ihre Partner auch auf nationaler Ebene in Österreich sowie über das Europaparlament international gut verankert seien. Er sagte im Hinblick auf die kommenden EU-Wahlen voraus, dass es dabei einen “Umbruch” geben und seine Fraktion zur drittstärksten Kraft im EU-Parlament avancieren werde. Die geplante Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler war übrigens kein eigenes Pressekonferenz-Thema.

Auch der Obmann der Südtiroler Freiheitlichen, Andreas Leiter Reber, lobte die Zusammenarbeit mit der Schwesterpartei. So sei ein Südtiroler Vertreter im Bundesparteivorstand und mit der Tiroler Landespartei arbeite man eng bei gemeinsamen Themen zusammen – zum Beispiel in der Verkehrspolitik.

Hofer und Vilimsky waren vom Südtirolsprecher der Partei, Abg. Werner Neubauer, begleitet worden. Am Bozner Flughafen wurden sie mit dem “Bozner Bergsteigerlied” empfangen. Hobby-Pilot Hofer flog selbst in die Südtiroler Landeshauptstadt.

FPÖ-Bundesparteichef und Vizekanzler Heinz-Christian Strache wird die Südtiroler Freiheitlichen übrigens am 15. Oktober im Wahlkampf unterstützen. Die Partei hatte bei der Landtagswahl 2013 auf 17,9 Prozent und sechs Mandate zugelegt.

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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7 Kommentare auf "Südtirol-Wahl: FPÖ-Granden rühren Werbetrommel für Schwesterpartei"


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overmaltina
overmaltina
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

der harte Kampf um Tirol geht weiter, wie zu Andreas Hofer s Zeiten

overmaltina
overmaltina
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

auch wenn ich heut nur mehr im I-Net surfe. – aber früher ging Tirol bis zum Gardasee

Ralph
Ralph
Superredner
1 Monat 1 Tag

vergesst die freiheitlichen in südtirol.
ich sage nur: uli und die rentenbombe.
dazu noch die skandale z. b. mit tinkhauser, dem einzig vernünftigen der bei den F war

Tabernakel
1 Monat 1 Tag

@overmaltina

Früher ging  Italien bis

Tabernakel
1 Monat 1 Tag

@Ralph

Die werden untergehen.

Orschgeige
Orschgeige
Superredner
1 Monat 1 Tag

Was haben diese Österreicher eigentlich im Südtiroler Wahlkampf verloren? Langsam kommt mir der Verdacht, dass die von den Fratelli d’Italia hinsichtlich Einmischung nicht ganz unrecht haben.

Staenkerer
1 Monat 1 Tag

war gscheider gwesn de freiheitlichn hatn sich de 5 johr gerührt, stott jetz de werbetromml rührn zu lossn!

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