Obmann der Freiheitlichen spricht von einem "schwarzen Tag"

Südtirol-Wahl: Freiheitliche und Süd-Tiroler Freiheit enttäuscht

Montag, 22. Oktober 2018 | 10:05 Uhr

Von einem “schwarzen Tag” für die Freiheitlichen bei der Landtagswahl in Südtirol hat Parteiobmann Andreas Leiter Reber am Tag danach gesprochen. Es sei von vornherein klar gewesen, dass die Partei “Feder lassen müsse”, jedoch habe niemand mit diesem Ausmaß gerechnet. Parteikollegin und Landtagsabgeordnete Ulli Maier bezeichnete das Ergebnis als “Desaster”.

Man habe die Rechnung für die letzten fünf Jahre bezahlt, wo einiges schief gelaufen sei und auch für die internen Querelen. Der Obmann versprach, dass man sich daran machen werde, wieder jede Wählerstimme zurückzuerobern.

Sven Knoll von der Südtiroler Freiheit bedauerte, dass es diesmal nicht für ein Restmandat gereicht habe, wie vor fünf Jahren. Rein an Wählerstimmen habe seine Bewegung nicht so viel verloren. Dies sei schon bitter, so Knoll.

Die geringere Wahlbeteiligung und die größere Zahl an Italienern, die zur Urne gegangen sei, waren laut Knoll ausschlaggeben dafür, dass das dritte Mandat knapp verfehlt worden sei. Es würden viele Faktoren eine Rolle spielen, was aber nichts daran ändere, dass dies der Wählerwille sei.

Von: apa

Bezirk: Bozen