"Lebensraum schaffen, in dem sich nicht nur Touristen wohlfühlen"

Südtirol will umstrittenen Bettenstopp im Tourismus

Montag, 02. Mai 2022 | 06:10 Uhr

Die Südtiroler Landesregierung will im Sinne eines nachhaltigen Tourismus eine Bettenobergrenze einführen – und hält daran, trotz Kritik und Skepsis, unter anderem des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) und Gemeindeverbandes, fest. Die Bettenobergrenze ist Teil des im Dezember durch die Landesregierung beschlossenen Landestourismusentwicklungskonzepts 2030+, das am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach soll die Bettenanzahl auf dem Niveau von 2019 eingefroren werden.

Eine Bestandserhebung ist geplant. Sowohl in Nord- als auch Südtirol wird aktuell darüber diskutiert, wie viele Gästebetten eine nachhaltige Tourismusdestination verträgt. Während im Bundesland Tirol eine allgemeine Bettenobergrenze nicht möglich ist und noch geprüft werden soll, inwieweit eine Obergrenze pro Betrieb implementiert werden kann, ist Südtirol offenbar einen Schritt weiter. Bereits Ende Juli könne die Erhebung der Gesamtzahl an Gästebetten starten, führte Südtirols Tourismus-Landesrat Arnold Schuler (SVP) im APA-Interview aus. Zuständig für die Erhebung sind die Gemeinden. Am Ende liege der Ball wieder bei den jeweiligen Ortschefs, die angehalten werden, ihre eigenen Konzepte auszuarbeiten. Dieser Prozess werde dann wohl “ein bis zwei Jahre dauern”. In der Startphase werden den Gemeinden Betten zur Verfügung gestellt, die innerhalb der nächsten zehn Jahre auszugleichen und in erster Linie für die Erweiterung der kleinen Strukturen angedacht sind, so der Landesrat weiter.

Gesetzlich verankert soll die Obergrenze im Südtiroler Landesgesetz “Raum und Landschaft” und dadurch “durch die Gemeinden auch leicht kontrollierbar” werden, erklärte Schuler. Festgemacht wird diese Obergrenze am Status quo des Jahres 2019. Damals waren es 229.088 Betten. Hinzu kommen die seither erworbenen Rechte von rund 10.000 Betten. Diese Betten-Obergrenze soll künftig nicht mehr überschritten werden. Sie soll nicht nur für gewerbliche Betriebe – also Hotels, Gasthäuser und Pensionen – gelten, sondern auch für nicht-gewerbliche Betriebe wie Privatzimmervermieter und für Anbieter von Airbnb-Wohnungen.

Voraussichtlich im Juni sollen durch Abänderung von Gesetzen im Landtag und den Erlass von Verordnungen durch die Landesregierung die Voraussetzungen für die Umsetzung geschaffen werden. Es gehe um ein “nachhaltiges Destinationsmanagement”, betonte Schuler. Eine Bettenobergrenze sei nur ein Teil des mehrere Maßnahmen umfassenden und über 80 Seiten starken Landestourismusentwicklungskonzepts 2030+, das von der Landesregierung in ihrer Sitzung von 28. Dezember 2021 mit nur einer Enthaltung verabschiedet wurde.

Dabei verfolge man das Ziel, einen “Lebensraum” zu schaffen, in dem sich “nicht nur Touristen, sondern auch die Einheimischen wohlfühlen”, führte Schuler aus. Südtirol ist eine der dichtesten Tourismusregionen der Alpen. Im Jahr 2019 wurden 33 Millionen Nächtigungen registriert. Rund 530.000 Menschen leben im Land. Rund elf Prozent der Wertschöpfung in Südtirol sind auf den Tourismus zurückzuführen.

Erhoben wird derzeit die Anzahl aller Betten. Dass neben den laut Landesstatistikinstitut Astat aktuell bereits gemeldeten 229.088 Betten etwa auch Ausziehcouches oder Zustellbetten in die Gesamtanzahl einfließen, bezeichnete der Tourismus-Landesrat als “Paradigmenwechsel”. Nicht in die Statistik eingeflossen sind bisher außerdem Campingplätze und Betten, die über die Buchungsplattformen, wie beispielsweise Airbnb, vermietet werden. Schließlich erhofft sich Schuler, ein Bild davon zu bekommen, wie viele Touristen sich derzeit grundsätzlich im Land aufhalten können. Dass Tagestouristen nicht in die Gesamtzahl einfließen, hielt Schuler für kein großes Problem.

Die Gesamtzahl der Betten auf Landesebene dürfe sich künftig durch Erweiterungen und Ausbau nicht erhöhen, sie sei nur durch Umverteilung möglich, umriss Schuler den Beschluss, der eine “Bettenbörse” vorsieht. Um neue Betten zu schaffen, müssen andere frei werden.

Die maximale Anzahl an Betten pro Betrieb solle außerdem auf 150 beschränkt sein, auch auf ein “ausgewogenes Verhältnis zwischen gewerblicher und privater Vermietung” sei zu achten, gab Schuler zu Bedenken. Denn: “Wir wollen Familienbetriebe und keine großen Bettenburgen.” Südtirols Tourismus ist kleinstrukturiert. 4.000 gewerbliche Betriebe zählt die Statistik, sie stellen 150.000 Betten. Macht im Schnitt 37 Betten pro Betrieb. Zwei Drittel der Unternehmen haben unter 40 Betten, nur 150 über 100.

Auch Manfred Pinzger, Präsident des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV), hob die Wichtigkeit kleinstrukturierter familiengeführter Betriebe für den Südtiroler Tourismus hervor, plädierte im APA-Interview aber für eine differenziertere Sichtweise. Der HGV vertritt die Interessen von rund 4.500 eingeschriebenen Betrieben. “Wir haben sicherlich in bestimmten Gebieten in Südtirol ein Maximum an Verträglichkeit erreicht. Doch es gibt zahlreiche Gebiete und Ortschaften, wo noch viel unausgeschöpftes Potenzial vorhanden ist”, betonte Pinzger. “Man darf nicht alle Gemeinden über einen Kamm scheren”, warnte er. Besonders auf “strukturschwächere Gebiete” müsse man individuell eingehen. Es sei “Fakt, dass der Tourismus in manchen Gebieten überhandgenommen hat” räumte der HGV-Präsident ein: “In diesen Fällen sind wir mit einem Stopp von neuen Beherbergungsbetrieben einverstanden.”

Auch der Präsident des Südtiroler Gemeindeverbandes Andreas Schatzer, hatte sich in der Vergangenheit um kleinere Betriebe gesorgt und Ausnahmen gefordert. Er befürchtete, dass kleine Gastbetriebe schließen müssten, weil der Bettenstopp keine Entwicklung mehr erlaube. Außerdem führte Schatzer die nächsten Generationen ins Treffen. Ausbau und Erweiterung müssten bei Betriebsübernahmen möglich sein, so seine Forderung.

Auch Pinzger sah die Gefahr, dass sich durch eine Bettenobergrenze Investitionen in einen “qualitativen Um- und Ausbau” nicht mehr lohnen würden. Der Bau eines Wellnessbereichs ließe sich speziell für kleinbetriebliche Strukturen schlichtweg nicht finanzieren. “Der Markt wird aber vieles regeln”, sprach sich Pinzger für weniger behördlichen Eingriff aus. “Wir dürfen gerade jungen Unternehmerinnen und Unternehmern nicht die Freude nehmen, indem wir ihnen signalisieren: ‘Bis dahin und dann Schluss'”, betonte er. Es gebe durchaus andere Möglichkeiten, einen nachhaltigen Tourismus zu unterstützen. So seien die Förderung der Anreise und Abreise und der Mobilität während des Urlaubs mit öffentlichen Verkehrsmitteln und das Forcieren regionaler Produkte wichtige und effektivere Stellschrauben, an denen gedreht werden könne.

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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68 Kommentare auf "Südtirol will umstrittenen Bettenstopp im Tourismus"


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Selbstbewertung
Selbstbewertung
Tratscher
24 Tage 11 h
Wenn der Tourismusbereich gut arbeiten will, müssen vor allem die Ansässigen klar sehen, was sie davon profitieren. Bisher werden vorwiegend die negativen Aspekte sichtbar: Verbauung, überfüllte Straßen und Infrastrukturen, mancherorts kann man als Ansässigen gar nicht mehr hingehen, teilweise fühlt man sich als Gast 2. Kategorie (habe z.B. an einer Eingangstür in einem Gastbetrieb gelesen “nur für Hausgäste”), höhere Preise, Überhitzung des Handwerksektors, enormer Ressourcenverbrauch (Wasser). Das ist, was bei den meisten ankommt. Es gibt sicher auch Positives. Aber das müssen wir Bürger auch spüren, damit die Belastung akzeptiert werden kann. Ein Tourismus ohne Unterstützung durch die Bevölkerung wird letztlich… Weiterlesen »
monia
monia
Tratscher
24 Tage 11 h

Ohne Tourismus keine Skigebiete, keine Bergbahnen im Sommer, keine Schutzhütten, keine geöffnete Almen, keine Bikestrecken, keine Fitnessparcours, keine Wanderwege, keine Bergbauernhöfe, keine Skischulen, keine Tennisplätze, keine Cafès, keine Pizzerias, keine Restaurants, keine Wellnesshotels, keine Freibäder, keine Hallenbäder, keine Tankstellen, keine Geschäfte, keine Skiverleihs, keine Rodelbahnen, keine Weinbauern, keine Imbiss-Buden, keine Zeitunsgeschäfte, keine Handwerker, keine Tischler, keine Pool-Bauer, keine Hydrauliker, keine Elektriker, keine Bio-Bauern usw. usw.

Ohne Tourismus stehen in Südtirol ca. 50 % der obengenannten Angebote und Wirtschafts-Zweige vor dem AUS!!!

N. G.
N. G.
Kinig
24 Tage 10 h

Das grössere Problem sehe ich darin, dass uns der Tourismus hohe Lebens und Wohnkosten bringt und solange das nicht geändert wird, wird die Bevölkerung jede Maßnahme ablehnen bzw. nicht mittragen.

HausVrstond
HausVrstond
Neuling
24 Tage 9 h

@monia
und ohne all diesen Bereichen kein Tourismus und keine Gastbetriebe, wir dürfen nicht vergessen, dass bei uns jedes Rad ins andere greift und wenn ein Sektor leidet trifft es alle anderen auch!!!

N. G.
N. G.
Kinig
24 Tage 9 h

@monia Ja! Wem bzw. was wir unseren Wohlstand aber auch Angebote für UNS zu verdanken haben, scheinen viele nicht zu verstehen aber es muss trotzdem in erträgliche Bahnen gelenkt werden.
Du willst bestimmt auch nicht Zustände wie am Pragser See, abgesehen von den jüngsten Vorkommnissen.
Wir würden dann ohne Regelungen enden wie so manche schweizer oder österreichische Nobelgemeinde wo kein Einheimischerer mehr leben kann, der da Besitz hat.

falschauer
24 Tage 9 h

@monia

der tourismus ist sicherlich ein wichtiger bereich der südtiroler wirtschaft, aber das was wir im letzten herbst und heuer zu ostern erleben mussten sprengt alles grenzen, denn dass es in unseren städten und dörfern von touristen wimmelt wie auf einen ameisenhaufen und alle lokale und wanderwege völlig überfüllt sind, sollte die warnklocken läuten lassen, denn so kann und darf es nicht weitergehen…insofern ist ein bettenstopp mehr als sinnvoll, denn wir haben die obergrenze bereits überschritten

Sag mal
Sag mal
Kinig
24 Tage 9 h

@monia kann auf DASAlles verzichten.Handwerker gabs immer .Auch ohne Tourismus.

Sag mal
Sag mal
Kinig
24 Tage 9 h

@monia na,so ein Schmarrn.

Targa
Targa
Superredner
24 Tage 9 h

Man kann es aber auch übertreiben. Es wird nicht diskutiert; OB TOURISMUS oder KEIN TOURISMUS, es wird wegen einem Bettenstopp diskutiert. Sie haben den Artikel wahrscheinlich nicht gelesen!

Neumi
Neumi
Kinig
24 Tage 8 h

@ HausVrstong Wir haben bereits sehr viele Betten, somit auch Tourismus und Gastbetriebe. Die Regelung soll ja nicht die bestehenden abbauen, sondern den Erweiterungen einen Riegel vorschieben.

Sie ist aber eh das Papier nicht wert, es gibt viel zu viele Ausnahmen.

falschauer
24 Tage 8 h

@Targa

👍 richtig es geht um den bettenstop und nicht darum ob der tourismus abgeschafft wird und wenn man nie genug hat und immer mehr will, ohne rücksicht auf die folgeerscheinungen, sind solche maßnahmen eben erforderlich

Grantelbart
Grantelbart
Universalgelehrter
24 Tage 7 h

Der Bettenstopp muss her, die Zeiten ändern sich, Gastwirte finden schon jetzt keinen Einheimischen mehr der Lust hat 4 Monate am Stück zu arbeiten, an allen Ecken und Enden fehlen die Leute, die Strassen laufen schon ausserhalb der Saison über, Inflation haben auch dank Massentourismus die höchste in Europa. Das Gesundheitswesen ist auch ohne Covid zu den Stosszeiten am Limit. Jeder schöne Fleck muss erschlossen und verbaut werden, Abgaswerte werden regelmässig überschritten, all das wird mit einem Schulterzucken abgetan. Wir müssen endlich umdenken und einsehen dass es auch mal genug sein muss!

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
24 Tage 7 h

@monia
Weniger ist oft mehr☝🏼!Denk mal darüber nach,oder haben wir nicht schon genug Bikestrecken,Bergbahnen,Wellnesshotels(samt ihre wasserfressenden Pools),Skigebiete(samt Speicherbecken) für den Tourismus❓🤔
Bergbauernhöfe,Tankstellen,Wanderwege,Handwerker,Geschäfte und Almen(die übrigens vorwiegend für Weidetiere gedacht wären)usw.gabs vor dem Overtourismus auch schon!!!☝🏼
Und Handwerker wie Hydrauliker,Maurer,Tischler,Elektriker werden die Touristen während ihren Aufenthalt am wenigsten brauchen!😉

tom
tom
Universalgelehrter
24 Tage 7 h

@monia da sieht man, was die Einheimischen wert sind. da schwafeln die dann glatt was von Urlaub daheim. dass ich nicht lache

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
24 Tage 7 h

Das größte Problem ist das die Hotelier’s und Bauern Steuern abschreiben können und die Arbeiter dafür um so mehr Steuern bezahlen. Da liegt der Hase im Pfeffer.

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Superredner
24 Tage 7 h

Mit den tourismus kam der wohlstand mit den wohlstand das wohlstandsproblem. Würden wir nix haben würden wir auch jammern nur das ist jammern auf hohen niveau und niemand würde auf den wohlstand verzichten

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
24 Tage 5 h

Ds Problem sind aber die Ferienwohnung. In Bozen, Meran und sicher auch anderen Städten gibt es hunderte Ferienwohnungen. Diese Wohnungen werden dem heimischen Whnungsmarkt entzogen.

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
24 Tage 5 h

@monia
Den meisten Leuten reicht es schon lange!Verkehr,Staus ohne Ende,alles überlaufen und überfüllt,Dir anscheinend noch nicht!🙄😤
Willst Du noch mehr Chaos und Verkehr hier im Lande❓Und noch ist nicht mal Hochsaison….🤦🏼‍♂️da können wir uns auf den Sommer freuen!!!🤢🤮

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
24 Tage 1 h

@Neumi und die Vettern hobn vermutlich eh schon erweitert weil sies vorher gwisst hobn

Kingu
Kingu
Superredner
24 Tage 50 Min
@monia Es geht auch nicht darum, diesen abzuschaffen, nur wir sind nicht mehr gewollt, noch mehr Gäste im Land zu haben. Ich musste nach meinem Studium auswandern, weil sich hier bei höhere Preise als in der Schweiz leben nicht finanzieren lässt. Mein schweizer Kollege arbeitet in Bern und hat einen Nettogehalt von 5000 Franken und seine Wohnung kostet mit 2.5 Zimmer circa 1200 Franken. In Südtirol Richtung Meran kostet eine Mietwohnung circa 700-1000 € in derselben Grösse und wie viel verdient ein normaler Arbeiter bei uns, der kommt mit Überstunden auf keine 2000 €. Alle, die einmal Mietwohnungen hatten, haben… Weiterlesen »
letzwetto
letzwetto
Tratscher
24 Tage 34 Min

@HausVrstond die seitentäler sind verschantlt von den hoteltempels, keine balkone mehr, dampf vom dach, kein personal mehr in sicht. leider die letzten 15 jahre zu viel genehmigt, jetzt ist es zu soäht zurückzurudern. leider

altmeraner
altmeraner
Tratscher
23 Tage 22 h

@Roby74, ja es wird die Touristen vom Meer und vom Gardasee usw. freuen wenn wir weniger Betten haben, damit sie leichter durchkommen

Brixbrix
Brixbrix
Superredner
23 Tage 17 h

@HausVrstond

stimp , ober leider verstian des viele net
jeder braucht in ondern sektor ,sischt rollt s radl net , sondern hot a OCHTER , und angaling bricht s ausanond

misanthrop_2.0
23 Tage 11 h
keine Bergbahnen – sind 70%+30% vom Steuerzahler finanziert keine Schutzhütten – wieso nicht, gibts die nur für Touristen? keine geöffnete Almen – dann wären es ruhiger und weniger vermüllt keine Bikestrecken – absolut unnötig keine Fitnessparcours – absolut unnötig keine Wanderwege – wieso nicht? keine Bergbauernhöfe – könnten die Beiträge der Touristiker bekommen keine Skischulen – nicht schlimm keine Tennisplätze – wieso nicht? keine Cafès – wieso nicht? keine Pizzerias – ? keine Restaurants – ? keine Wellnesshotels – sind Einheimische eh nicht erwünscht keine Freibäder – Steuerzahlerfinanziert keine Hallenbäder – Steuerzahlerfinanziert keine Tankstellen – stimmt nicht! keine Geschäfte –… Weiterlesen »
Zugspitze947
23 Tage 10 h

minia: totaler QUATSCH weil DAS gar NICHT mehr geht ! Aber NOCH MEHR braucht es ganz sicher NICHT ! Die Natur und Flora Fauna braucht auch Ihren Patz,denk mal drüber nach ,denn geld ist nicht alles. Ihr habt die Heimat NUR GELIEHEN !!! 🙁

diskret
diskret
Tratscher
24 Tage 11 h

Wieso urlaub auf den Bauernhof kein Betten Stop
Das ist nur mehr ein schwindel und Gaunerei

WM
WM
Universalgelehrter
24 Tage 9 h

des ist weil sich die svp die bauern als stimmenfänger behalten wollen

Targa
Targa
Superredner
24 Tage 9 h

Urlaub auf dem Bauernhof sollte gleich besteuert werden, wie ein gewerblicher Tourismus- und Gastbetrieb! Es sollten keine Unterschiede mehr gemacht werden, sonst wird die Konkurenz zu groß! Das ist sehr sehr wichtig. Heute sind die Urlaub auf dem Bauernhof Betriebe vielfach schon wie ein 4 bis 5 Sterne Betrieb und die Steuerlast ist nicht so hoch, wie bei normalen gewerblichen Betrieben.

Zugspitze947
23 Tage 5 h

WM:stimmt aber eingeführt hat das der LUIS !!!!!!!! 🙁

Storch24
Storch24
Kinig
24 Tage 10 h

Umstrittener Bettenstopp. Auf der einen Seite reklamiert man (Hoteliers ) dass man kein Personal findet , und trotzdem will man weiter ausbauen.
Dass aber noch mehr Tourismus nicht mehr geht, ist wohl klar. Oder wollen wir wie der Ballermann auf Mallorca werden ? Weit davon sind wir nicht.

fritzol
fritzol
Superredner
24 Tage 9 h

sind schon Ballermann in Italien ,siehe Apresski u.s.w

Sag mal
Sag mal
Kinig
24 Tage 9 h

Storch24 na klar,alles haben müssen wie anderswo.In bestimmten Dörfern ist keine Ruhe.Die eine Veranstaltung jagt die Nächste.Luft durch Holzherde ,Abgase ,Pestizide,Gülle,verbestet.Wundere mich dass da Jemand Urlaub macht.

Grantelbart
Grantelbart
Universalgelehrter
24 Tage 7 h

Umstritten ist der Stopp nur weil die Interessensvertreter die Politik im Sack haben, immer weiter darf ge und verbaut werden, wer den Raubbau an der Natur und Kulturlandschaft kritisiert ist dann gleich ein grüner Spinner.

tom
tom
Universalgelehrter
24 Tage 7 h

@fritzol der Ballermann war Ende der 90er weitaus schlimmer als heutzutage

milchmann
milchmann
Superredner
24 Tage 11 h

3 Johr vorher ankündigen damit die Bonzen noch schnell aufstocken können. Die Kleinen dürfen dann nochischaugn

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
24 Tage 1 h

meine Worte

monia
monia
Tratscher
24 Tage 11 h

Hier lenkt der Gesetzgeber von den eigenen Fehlern ab indem er jede touristische Entwicklung in Zukunft unterbindet weil das Land unfähig war für geeignete Straßen, Kläranlagen, Wasserspeicher usw. zu sorgen!

Tourismus braucht Leitplanken wie jeder andere Wirtschaftszweig aber sicher keinen totalen Stopp von jeder Initiative!

falschauer
24 Tage 8 h

geeignete straßen?….dass noch mehr verkehr aufkommt….? wir könnten zum pragser wildsee ja auch eine autobahn bauen, damit noch mehr touris durchgeschleift werden könnten 🙈

Dionysos
Dionysos
Grünschnabel
24 Tage 10 h

Dann bitte auch Airbnb verbieten, wild campen härter bestrafen und Urlaub auf dem Bauernhof besser kontrollieren. Nur Bettenstopp heisst noch lange nicht, das auch weniger Gäste kommen….

tom
tom
Universalgelehrter
24 Tage 6 h

UaB-Betriebe sollten unangemeldeten Kontrollen unterzogen werden, was die Voraussetzungen betrifft. So sollten auch Mindestanforderungen an gehaltenen Tieren gestellt werden. Aktuell zählen Katzen und Zierfische im Teich dazu. Und wenn das nicht reicht, leiht man sich vom Nachbar noch ein paar Kaninchen aus, um bei der Abnahme in Ordnung zu sein. und schwupps ist man ganz ohne Nutztiere ein UaB-Betrieb

Targa
Targa
Superredner
24 Tage 11 h

Höchste Zeit, daß ein Bettenstopp kommt. Südtirol-Urlauber lieben vor Allem die Natur, die Ruhe und das Entspannen in unserem schönen Land. Es hat keinen Sinn noch mehr Bettenburgen zu bauen in Vielerlei Hinsicht und außerdem fehlt es an allen Ecken und Enden an Mitarbeitern. Es sind sehr Wenige junge Menschen, die einen Beruf im Hotelfach suchen. Der Großteil  möchte einen weniger stressigen Beruf mit mehr Entlohnung, Freiraum und respektvolle Behandlung.

WM
WM
Universalgelehrter
24 Tage 9 h

Hoffe das irgendwann ei reicher hotelier das land verklagt und dem ein ende setzt solche gesetzte gibts nur hier und sonst niergends auf der welt!!!! die markt wer irtschsft soll frei bleiben … kein hotelier baut dazu wenn keine gäste mehr kommen weils zuviel angebot gibt der markt reguliert dich von selber !!!

Lallo
Lallo
Grünschnabel
24 Tage 7 h

wenns aso weita geht fühlt sich auch der Gast nimma wohl weil olls iborennt isch und af die strossn nimma weitakimmsch net la mir Einheimischa!!!

Tina1
Tina1
Superredner
24 Tage 10 h

Brauchen die nachfogengenden Jungunternehmer:innen mehr als ihnen hinterlassen wird? Dann ginge es weiter bis jetzt. NIE genug!

OH
OH
Tratscher
24 Tage 9 h

Ein geordneter Tourismus, da sicherlich niemand etwas dagegen. Aber einen Bettenstopp generell zu verhängen, halte ich für Unsinn !!!
Damit schadet man die Kleinbetriebe. Große Hotels sind davon nicht betroffen.

falschauer
24 Tage 7 h

wenn alle kleinbetriebe groß werden und alle höfe urlaub auf dem bauernhof anbieten würden, dann wäre das chaos pur und würde infrastrukturmäßig und verkehrstechnisch alle nähte sprengen, schon einmal daran gedacht, irgendwann müssen diesem wahnsinn grenzen gesetzt werden, denn caribicflair wie in der kürzlich eröffneten sealodge im passeiertal benötigen wir in südtirol wirklich nicht unser kapital ist die natur, die landschaft, die ruhe und die bodenständigkeit, wenn das alles wegfällt weil überfüllt, überlaufen und überzogen werden auch gäste welche das zu schätzen wissen ausbleiben

Sueddeutsch
Sueddeutsch
Neuling
24 Tage 1 Min

Keine Sorge liebe Südtiroler. Viele Touristen werden Südtirol wie auch Nordtirol lediglich zum Durchfahren benötigen. Im Trentino sind Gäste sehr willkommen. Dann habt ihr eure Ruhe und könnt euch selbst miteinander beschäftigen 😆

Verdi
Verdi
Neuling
23 Tage 23 h

Deshalb auch eine Maut die hier nur durch fahren.

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
23 Tage 22 h

@Sueddeutsch
Hoffentlich!😊Durchfahrtsverkehr langt uns auch schon längst….🙄😤

Sueddeutsch
Sueddeutsch
Neuling
23 Tage 22 h

@Verdi die 8,90€ hab ich doch bei einem Mittagessen im Trentino gleich wieder gespart

doco
doco
Tratscher
23 Tage 21 h

das Trentino ist auch nicht so überlaufen Ausnahme Gardasee.

Tina1
Tina1
Superredner
23 Tage 16 h

Schreibt einer von denen die das ganze Jahr nur Kartoffeln auf dem Tisch haben um wenigstens ans Gardameer zu kommen.

N. G.
N. G.
Kinig
24 Tage 11 h

Sicherlich eine gute Sache aber nur wenn gleichzeitig der “Ausverkauf der Heimat” gänzlich unterbunden wird.

diskret
diskret
Tratscher
24 Tage 8 h

Der einheimische ist nicht mehr willkommen in der hotel bar und restaurant , viele machten sie schon dicht für einheimische in viele täler wo viel tourismus ist .eine frechheit .
Auch der gast führt sich auf alls wenn ihnen alles gehört kann nicht mehr grüssen auf der strasse in der mitte gehen .
Die urlaub machen auf den bauerhof sind sowieso geiz hälse
Gut wär mal das in zukunft kaum ein junger ein job lernt in der gastro wirst nur ausgenützt .

ieztuets
ieztuets
Tratscher
24 Tage 8 h

wieso Airbnb verbieten? welche Grundlage soll es
dafür geben, auch diese müssen die gängigen Vorschriften einhalten
(Ortstaxe, Steuer usw.) eher leichter zu kontrollieren als andere…
nicht jeder will in einen Wellnesstempel!

Ruesseltraeger
24 Tage 5 h

betriebe welche über airbnb vermieten ja, private welche über air bnb vermieten nein.

Fighter
Fighter
Grünschnabel
24 Tage 4 h

Wir opfern unser aller Wohlbefinden, für den Wohlstand einiger wenige.

peterle
peterle
Universalgelehrter
24 Tage 9 h

Wenn Schuler und Co schon mit Gesetzen kommt soll auf Gemeindeebene auch vermehrt kontrolliert und ggfals bestraft werden.

Verdi
Verdi
Neuling
24 Tage 5 h

Der Bettenstop sollte für ganz Südtirol gelten. Eher ein Abbau ist erforderlich. Besonders bei Betrieben die strukturell zu alt sind. Der Tourismus ist in Südtirol zu einem Massenpodukt verkommen, und muss geziehlt auf ein besseres Bikdungsniveau bei den Teams zielen. Besinders der 4S Sterbebereich meint alles für sich zu generieren. Wegen der 3/4 Pension zB werden die Strassen ständig vrstopft. Deswegen müsste jedes 4 oder 4S Hotel mit 3/4 Pension eine Gebühr pro Gästenächtigung von 5 Euro abtreten.

Mauler
Mauler
Superredner
24 Tage 11 h

Hahahaha April April

Hausdetektiv
Hausdetektiv
Superredner
24 Tage 9 h

worsch pfnattrn?

Mauler
Mauler
Superredner
24 Tage 3 h

Vollepulle

doco
doco
Tratscher
24 Tage 2 h

auch in Nordtirol will man einen Bettenstop einführen angeblich haben sie dieselben Probleme wie wir Südtiroler.

Plusminus
Plusminus
Grünschnabel
23 Tage 22 h

…Es muss auch nicht jeder kleine Betriebe ausgestattet sein wie ein 5 Sterne Hotel. Es gibt genug Gäste die auch mit etwas weniger, dafür leistbar zufrieden sind. Ich brauch im Urlaub, kein Luxushotel, sondern ein saubres Zimmer, etwas zum Frühstücken, den meinen Urlaub verbring ich auserhalt der Unterkunft.

loller
loller
Grünschnabel
23 Tage 23 h

..höchste zeit..

Dolomiticus
Dolomiticus
Universalgelehrter
23 Tage 20 h

Ob es Südtirol will, lasse ich mal dahingestellt sein. Sicher ist, dass es ein gut durchdachtes Modell braucht, das die Situation optimiert. Und optimieren heißt nicht kappen und basta. Das Problem ist, dass wir in Südtirol grottenschlechte Gesetzesschreiber haben (sh. Raumordnung) und das lässt mich nicht ganz ruhig schlafen.

OrB
OrB
Universalgelehrter
23 Tage 12 h

Tourismus gut und recht, aber Südtirol hat die absolute Obergrenze erreicht.
Bettenstopp auch für Urlaub auf dem Bauernhof!

altmeraner
altmeraner
Tratscher
23 Tage 22 h

Das Problem löst sich von alleine: Durch dieses Gesetz wird der kleine aufhören und somit werden Betten frei für den großen. Alles super, oder Herr Schuler?

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