Sammelpartei begrüßte erneut Verankerung im Koalitionsabkommen

Südtiroler Doppelpass: SVP will in Gesprächen offene Details klären

Dienstag, 19. Dezember 2017 | 08:05 Uhr

Die regierende Südtiroler Volkspartei (SVP) will in Gesprächen mit der neuen schwarz-blauen Bundesregierung und der ÖVP verschiedene “noch offene Details” hinsichtlich der im Koalitionsvertrag verankerten Doppelstaatsbürgerschaft klären. Die Aufnahme derselben in dem Koalitionsabkommen wurde von der Sammelpartei erneut begrüßt.

Schließlich habe die SVP dieses Anliegen seit Jahren verfolgt, hieß es in einer Aussendung nach einer Sitzung der SVP-Leitung am Montag. Vor allem zeigte man sich auch erfreut, dass eine “klare europäische Ausrichtung nicht nur erkennbar, sondern auch zweifelsfrei festgeschrieben ist”.

Die Südtiroler Volkspartei distanziere sich hingegen von jeglichen “nationalistischen, revisionistischen und sezessionistischen Ansätzen”, die einzelne Gruppierungen mit diesem Anliegen verbinden möchten. Mit der Führung der Gespräche mit den schwarz-blauen Koalitionären wurde SVP-Chef und Landesrat Philipp Achammer beauftragt.

Von: apa

Bezirk: Bozen