"Die Menschen in Südtirol wünschen sich eine smarte, saubere und vernetzte Mobilität für morgen"

SüdtirolPlan: Daten Interessensgruppen und Gemeinden vorgestellt

Freitag, 27. Mai 2022 | 19:54 Uhr

Bozen – Die Umfrageergebnisse zum SüdtirolPlan für die Mobilität wurden am 26. und 27. Mai in Bozen den Interessengruppen und Gemeindevertretern vorgestellt. Zusammenarbeit sei gefragt, betonte LR Alfreider.
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­”Die Menschen in Südtirol wünschen sich eine smarte, saubere und vernetzte Mobilität für morgen, und dafür müssen wir unsere Kräfte bündeln”, betonte Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider heute (27. Mai) in Bozen vor den Gemeindevertreterinnen und -vertretern bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse zum SüdtirolPlan für die Mobilität. Bereits am gestrigen Donnerstag (26. Mai) wurden die Ergebnisse den Interessensgruppen vorgestellt.

Mobilitätsexperte Stefano Ciurnelli, der die Ausarbeitung des Plans koordiniert, hob vor allem die hohe Anzahl an konkreten Vorschlägen der Bürger, die bei der Online-Umfrage eingegangen sind, hervor. Über 3030 Vorschläge sind es insgesamt. Die meisten betreffen nachhaltige Mobilitätsmittel. Auf der Wunschliste der Befragten ganz oben steht ein noch weiter ausgebautes und vernetztes Angebot an Bahn- und Busdiensten mit noch mehr Fahrten. 5500 Menschen haben sich an der Umfrage beteiligt. Die punktuellen Vorschläge werden nun überprüft und – soweit möglich – in den Landesmobilitätsplan aufgenommen.

LPA/Ingo Dejaco

“Noch ist Südtirol ein vom Autoverkehr geprägtes Land, aber die Umfrageergebnisse zeigen einmal mehr, dass wir mit unserer Politik des Ausbaus alternativer Mobilitätsmittel auf dem richtigen Weg sind”, betonte Alfreider. Mobilität müsse zunehmend umfassend, vernetzt und intermodal ausgerichtet werden, und zwar über die Gemeindegrenzen hinweg. “Möglichst jeder soll in Südtirol Zugang zu nachhaltigen Mobilitätsmitteln bekommen”, unterstrich der Landesrat in Bezug auf die Ausrichtung des Plans. Außerdem sei der Landesmobilitätsplan ein Strategiedokument und somit eine wichtige Voraussetzung, um auf EU-Gelder aus den Fonds EFRE, dem ESF und FSC zugreifen zu können. Die Europäische Union stelle nämlich in den kommenden Jahren zahlreiche Ressourcen für Mobilitätsprojekte bereit.

Die Vertreter der Interessensgruppen und der Gemeinden unterstrichen die Bedeutung, alle Mobilitätsformen integrativ zu planen. Auch bringe der Austausch zwischen den unterschiedlichen Körperschaften – so wie bei der Erstellung dieses Landesmobilitätsplans – einen großen Mehrwert für alle Beteiligten.

Von: ka

Bezirk: Bozen

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