Taliban weiter auf dem Vormarsch

Taliban in Afghanistan auf dem Vormarsch – Kritik aus USA

Samstag, 14. August 2021 | 01:11 Uhr

Die militant-islamistischen Taliban haben in Afghanistan ihre Gebietsgewinne rasch fortgesetzt und binnen einer Woche mehr als die Hälfte aller Provinzhauptstädte eingenommen. Am Freitag waren laut Medien 18 der 34 Provinzhauptstädte unter Kontrolle der Islamisten. Die USA warfen der politischen und der militärischen Spitze Afghanistans infolge mangelnde Kampfbereitschaft vor. Es mangle am “Willen, sich dem Vormarsch der militanten Islamisten zu widersetzen”, so das Pentagon.

Das sei “beunruhigend” zu sehen, sagte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, John Kirby, dem Sender CNN am Freitag (Ortszeit). Die USA hätten den “fehlenden Widerstand” durch die afghanischen Streitkräfte nicht vorhersehen können, sagte Kirby im Interview mit dem Sender. Die afghanischen Sicherheitskräfte seien den Taliban in Bezug auf Ausrüstung, Training und Truppenstärke überlegen und verfügten über eine eigene Luftwaffe.

Mit Blick auf die finanzielle Unterstützung der US-Regierung für die Sicherheitskräfte fügte Kirby hinzu: “Geld kann keinen Willen kaufen.” Dafür sei die politische und militärische Führung der Afghanen zuständig. Die Kampfbereitschaft sei nötig, um zu verhindern, dass die Taliban das ganze Land unter ihre Kontrolle bringen, warnte der Sprecher.

Der afghanische Präsident Ashraf Ghani schwieg lange zur Lage. Am Freitagnachmittag (Ortszeit) teilte sein Vizepräsident Amrullah Saleh mit, in einer Sicherheitssitzung im Präsidentenpalast sei entschieden worden, weiter der “Armee der Ignoranz und des Terrors”, damit meinte er die Taliban, entgegenzustehen. Man werde den Sicherheitskräften alle dafür notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Es wird geschätzt, dass es rund 300.000 Sicherheitskräfte und 60.000 Taliban-Kampfer gibt.

Nach der zweitgrößten Stadt Kandahar in der Nacht und der Stadt Lashkar Gah in der Früh eroberten die Taliban mit Pul-e Alam in der Provinz Logar eine Provinzhauptstadt nur 70 Kilometer südlich der Hauptstadt Kabul. Die Taliban hätten dort die wichtigsten Regierungseinrichtungen der Stadt übernommen und den Provinzgouverneur sowie den Geheimdienstchef gefangen genommen, sagten ein Provinzrat und ein Parlamentarier der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Aus Sicherheitskreisen heißt es seit längerem, dass in der Provinz Logar Taliban-Kämpfer für einen Angriff auf Kabul versammelt werden. Die Taliban kontrollieren fünf der sieben Bezirke, die zwei näher zur Provinz Kabul liegenden – Khoshai und Mohammed Agha – sind umkämpft. Von Pul-e Alam sind es nur rund eineinhalb Stunden mit dem Auto nach Kabul.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres warnte vor einer Verschlechterung der Lage. “Afghanistan gerät außer Kontrolle”, erklärt er und fordert die Taliban auf, ihre Offensive sofort zu stoppen. Die Staatengemeinschaft müsse deutlich machen, dass “eine Machtergreifung durch militärische Gewalt ein aussichtsloses Unterfangen ist”. Dies könne nur “zu einem längeren Bürgerkrieg oder die komplette Isolation Afghanistans führen”.

Nach Einschätzung der Vereinten Nationen wird die Lage der Menschen in Afghanistan immer verzweifelter. “Wir stehen kurz vor einer humanitären Katastrophe”, sagte eine Sprecherin des UNO-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) am Freitag in Genf. Vor allem Frauen und Kinder würden vor den vorrückenden Taliban flüchten. Inzwischen sei die Lebensmittelversorgung von etwa einem Drittel der Bevölkerung nicht mehr sichergestellt, erklärte ein Sprecher des Welternährungsprogramms (WFP). Allein zwei Millionen Kinder seien auf Hilfe angewiesen. Die Lage werde immer unübersichtlicher.

Mehrere Staaten bereiten sich mittlerweile auf die Evakuierung ihrer Botschaftsmitarbeiter und anderer Staatsbürger vor. Die US-Streitkräfte verlegen sofort rund 3.000 zusätzliche Soldaten an den Flughafen in Kabul. Damit solle eine geordnete Reduzierung des US-Botschaftspersonals unterstützt werden, hieß es von einem Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Nach Informationen der “New York Times” haben US-Unterhändler Vertreter der Taliban gebeten, die US-Botschaft in Kabul nicht anzugreifen, falls sie die Regierungsgeschäfte übernehmen und jemals ausländische Hilfe bekommen wollen.

Zudem verlegen die USA demnach bis zu 4.000 weitere Soldatinnen und Soldaten nach Kuwait und 1.000 nach Katar – für den Fall, dass Verstärkung gebraucht wird. Der Abzug der US-Soldaten aus Afghanistan solle aber bis 31. August abgeschlossen werden, so der Sprecher am Donnerstag (Ortszeit).

Auch Großbritannien will rund 600 zusätzliche Soldaten schicken, um die Rückführung von Briten aus Afghanistan zu sichern. Zuletzt hatte US-Präsident Joe Biden am Donnerstag im Weißen Haus erklärt, die Afghanen müssten nun “selbst kämpfen, um ihren Staat kämpfen”.

Dänemark und Norwegen wollen angesichts des Vormarsches der Taliban vorübergehend ihre Botschaften in Kabul schließen. Deutschland und Schweden kündigte am Freitag an, das Personal ihrer Botschaften in Kabul in den nächsten Tagen zu reduzieren. Österreich unterhält in Kabul keine Botschaft, der Amtsbereich Afghanistan wird von Islamabad aus betreut.

Das Außenministerium in Wien weiß aktuell von insgesamt zwei österreichischen Staatsbürgern, die sich derzeit in Afghanistan aufhalten, wie eine Sprecherin am Freitagabend der APA mitteilte. Bei den beiden Österreichern handle es sich um reiseregistrierte Personen, und man versuche, mit ihnen Kontakt aufzunehmen. Auslandsösterreicher, also längerfristig dort lebende Österreicher, halten sich nach Wissen des Außenministeriums keine mehr in Afghanistan auf.

Die Taliban nähern sich weiter einer militärischen Machtübernahme im Land. Am Freitag folgte die Einnahme der Städte Feruz Koh in der Provinz Ghor, Terenkot in der Provinz Uruzgan und Qalat in der Provinz Zabul. Drei Großstädte, darunter die Hauptstadt Kabul und Mazar-i-Sharif im Norden, sind noch unter Kontrolle der Regierung. Es gibt Berichte über Angriffe auf weitere kleinere Provinzhauptstädte des Landes.

In Kandahar hatte es mehr als drei Wochen lang schwere Zusammenstöße zwischen der Regierung und den Taliban gegeben, bevor die Sicherheitskräfte in der Nacht auf Freitag die zweitgrößte Stadt des Landes räumten, wie der Parlamentarier Gul Ahmad Kamin sagte, der die Provinz im Parlament vertritt. Die Regierungstruppen hätten schließlich die wichtigsten Behörden verlassen und im 205. Armeekorps der Provinz Zuflucht gesucht. Kandahar mit seinen mehr als 650.000 Einwohnern ist die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz und das wirtschaftliche Zentrum des Südens. Sie war auch Geburtsort der Taliban-Bewegung in den 1990er Jahren. Die Stadt diente zudem als Hauptstadt der Islamisten während ihrer Herrschaft zwischen 1996 und 2001.

Auch Lashkar Gah in der Provinz Helmand war seit Wochen schwer umkämpft. Viele Afghanen gingen aufgrund der heftigen Angriffe davon aus, dass sie die erste wichtige Stadt sein werde, die an die Islamisten fällt. Als die Regierung Ende Juli nur mehr zwei der zehn Polizeibezirke in der Stadt mit geschätzt 200.000 Einwohnern hielt, wurden aus Kabul noch einmal Spezialkräfte entsandt. Diese schafften es mit Unterstützung durch viele Luftangriffe der afghanischen und der US-Streitkräfte zunächst, die Lage zu stabilisieren, wobei aber auch etwa ein Krankenhaus und eine Universität getroffen wurden. Nach anhaltenden schweren Angriffen und dem Einsatz auch von Autobomben gegen das noch von der Regierung gehaltene Polizeihauptquartier allerdings wendete sich die Situation in der Nacht auf Freitag zugunsten der Taliban.

Am Donnerstag alleine konnten die Islamisten drei Städte einnehmen – darunter die drittgrößte Stadt Herat und die strategisch wichtige Stadt Ghazni, die nur 150 Kilometer von Kabul entfernt liegt.

Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace warnte unterdessen vor einer Rückkehr des Terrornetzwerkes Al-Kaida nach Afghanistan. Der Abzug westlicher Truppen komme zum falschen Zeitpunkt, sagte er dem britischen Nachrichtensender Sky News am Freitag. “Al-Kaida wird wahrscheinlich zurückkommen”, sagte Wallace. Er schloss nicht aus, erneut britische Soldaten nach Afghanistan zu schicken. Das könne der Fall sein, wenn sich dort die Extremisten der Al-Kaida in einer Weise aufstellten, dass sie den Westen bedrohten, sagt der Verteidigungsminister dem Sender LBC. “Ich lasse mir da jede Option offen.”

Nach Ansicht des russischen Außenministers Sergej Lawrow schwindet die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Konflikts in Afghanistan. “Wir sprechen mit allen mehr oder weniger bedeutenden politischen Kräften in Afghanistan – sowohl mit der Regierung als auch mit den Taliban”, sagte er am Freitag bei einem Besuch in dem südrussischen Dorf Sambek der Agentur Interfax zufolge. “Wir sehen aber, wie schwierig es ist, in der afghanischen Gesellschaft einen Konsens zu finden.”

Zugleich verurteilte Lawrow das Vorgehen der Taliban. Sie hätten beschlossen, die Situation militärisch zu lösen. “Sie erobern immer mehr Städte und Landkreise. Das ist falsch”, sagte er. Russland hat sich wiederholt für einen Dialog zwischen der afghanischen Regierung, den Taliban und anderen Gruppen des Landes ausgesprochen – und dafür auch Konferenzen organisiert, um die Gespräche voranzutreiben.

Kanada will mehr als 20.000 gefährdete Afghanen aufnehmen, um sie vor den Taliban zu schützen. Dazu zählten unter anderen Mitarbeiter von Menschenrechtsorganisationen, Journalisten und weibliche Führungskräfte. Das teilte Marco Mendicino, Minister für Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft, am Freitag (Ortszeit) mit. Diese Personen würden zusätzlich aufgenommen.

Von: APA/dpa/Reuters

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

61 Kommentare auf "Taliban in Afghanistan auf dem Vormarsch – Kritik aus USA"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
ahiga
ahiga
Superredner
1 Monat 15 Tage

ist der rest der menschheit tatsächlich nicht im stande diese prähistorischen vollpfosten  auszurotten??

Frank
Frank
Superredner
1 Monat 15 Tage

Ein “Ausrotten” wäre doch, egal, wer der Gegner ist, Völkermord, oder?

Wäre es nicht vernünftiger, das Gespräch zu suchen und die Taliban zu überzeugen, daß eine Ärztin, die den Beruf erlernen konnte, weil sie eine gute Schulbildung erlangt hat, auch mal das Leben eines Taliban retten könnte?

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

@Frank
Äh, Fakten überzeugen ? Das “klappt” schon seit … 1514…

olter
olter
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Russland und vor allem China stehen in intensiven Verhandlungen mit den Taliban über eine Nachkriegsordnung; beiden geht es vor allem darum, daß Afghanistan kein sicherer Rückzugsort für internationale Dschihadisten wird, wie IS und Turkestan Islamic Party.

Lu O
Lu O
Superredner
1 Monat 14 Tage

na dann viel Spass bei der Gesprächssuche…

ahiga
ahiga
Superredner
1 Monat 14 Tage

@ frank..
bei allem respekt, aber die sind fürs gespräch zu dumm..
das kann man nennen wie man will, Völkermord machen die ja selber ..
und die killen das eigene Volk
und namen “gottes” oder wie der heisst…

Quentin
Quentin
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Afghanistan gilt als uneinnehmbar

primetime
primetime
Kinig
1 Monat 14 Tage

@Frank radikal islamische verschließen die Augen vor der Wahrheit. Die leben lieber nach irgendwelchen radikalen Regeln

So ist das
1 Monat 14 Tage

So viele Jahre Krieg, so viele tote Soldaten vieler Nationen, vom finanziellen Hilfen und hohen Militärausgaben ganz zu schweigen und das alles für was? Für nichts? 🤔

Zugspitze947
1 Monat 14 Tage

Frank :bei diesen primitiven Mördern ist alles Vernünftige sinnlos weil sie es nicht verstehen wollen ! 🙁

Stadtler
Stadtler
Tratscher
1 Monat 14 Tage

@Frank 😂😂😂….und nachts träumst du von Weisswürsten???

Kingu
Kingu
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Die Russen sind im Sowjet-Afghanistan Krieg so vorgegangen, diejenigen mussten von der Bevölkerung verraten werden und sonst haben die Sowjets einfach alle platt gemacht. Während Amerika über Jahre eine bestimmte Zahl an kollateral Schaden zu verzeichnen hatte, waren es bei den Russen in kürzester Zeit über eine Million. Im heutigen Afghanistan ziemlich schwer, weil bei diesen widerstandslosen Aufgeben, muss man davon ausgehen, dass die Mehrheit mit den Taliban sympathisiert!

Grantelbart
Grantelbart
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

@ahiga:
Du schlägst Völkermord vor? Vor 20 Jahren war der Westen bekanntlich der Meinung etwas mehr Demokratie könne dem Land nicht schaden, und etwas Öl zur Belohnung war auch in Aussicht. Nach all den Jahren ist weiterhin alles beim Alten, nur ein paar Feinde hat man dazu gewonnen, an zukünftigen Märtyrern wird es nicht mangeln.

ahiga
ahiga
Superredner
1 Monat 14 Tage

@grantel..
ich schlage gar nix vor..
was ist denn völkermord? nennst du diese vollspinner VOLK?
ein volk das seine eigenen leute killt, das mädchen regelrecht zu sklaven macht..
wenn du das volk nennst im 21 jahrhundert dann weiss ich auch nimmer

algunder
algunder
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

@Stadtler
här auf, i kriag hunger🤣🤣👍🏻👍🏻

Frank
Frank
Superredner
1 Monat 14 Tage

Wäre es so, wie hier viele Antworten darstellen, säßen die Taliban dann noch in Teheran am Verhandlungstisch?
Ich habe für ihre Ideologie auch nichts übrig, aber von Vornherein Alle pauschal als “primitive Mörder” im “religiösen Wahn” abzustempeln, verschließt jeden Lösungsweg. Zudem muß man sich fragen, was hat zu ihrer Radikalisierung geführt? Könnte da die russische und westliche Politik ein Grund sein?
Wobei, wie war das mit den Kreuzrittern, waren das nicht auch bezahlte Mörder im Dienst des Vatikan, die alle (aus ihrer Sicht) “Ungläubigen” getötet haben?

raunzer
raunzer
Superredner
1 Monat 14 Tage

Ausrotten müsste man die Kriegstreiber und nicht deine “Vollpfosten”. Die muss man einfach nur in Ruhe lassen.

unter uns
unter uns
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

@Frank … ist das dein Ernst… Taliban und Frauen, bevor sich so ein Vollpfosten von einer Frau heilen lässt, krepiert er lieber ..jeder Fingernageldreck ist für diese A……….r mehr Wert , als eine Frau.

Grantelbart
Grantelbart
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@Ahiga:
Natürlich bezeichne eine Terrororganisation nicht als Volk, aber ein bestimmter Teil der afghanischen Bevölkerung gehört ihnen an und ein erneuter Krieg würde die Bevölkerung erneut zu menschlichen Schutzschilden der Islamisten machen. So geht es immer weiter, die meisten dort kennen nur Not oder Krieg und darum gehen solchen Gruppen auch nie die Leute aus, das perpeetum mobile des Terrors.

Wiesodenn
Wiesodenn
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Der “Wertewesten” hat in Afghanistan total versagt und hat die Flucht aus Afghanistan angetreten.
Allerdings hat die Kriegsindustrie blendende Geschäfte gemacht.

Frank
Frank
Superredner
1 Monat 15 Tage

Blendend ist eher noch untertrieben, leider. Und was noch schlimmer ist, jede kriegerische Handlung ist heutzutage die beste Werbeplattform der weltweiten Rüstungsindustrie. Da kann man nur noch 🤮🤮🤮

Tigre.di.montana
1 Monat 14 Tage

@Wiesoden:
Nachdem der “Wertosten” in Form der UdSSR das Land an Weihnachten 1979 überfallen hatte und einen jahrzehntelangen Krieg vom Zaun gebrochen hatte…
Wiki:
《 Mit der Invasion und der Ermordung des Regierungschefs Hafizullah Amin sollte die Regierung der Demokratischen Republik Afghanistans (DRA) „stabilisiert“ werden. 》
Hast Du das schon vergessen?
Ich nicht. Ich strich damals meine Wohnung an und dachte daran was mir ein Freund Monate vorher dgesagt hatte: “Denk mal nach: Warum schenken die Russen den Afghanen eine Ringstrasse um Kabul und bauen den Flughafen aus?

olter
olter
Tratscher
1 Monat 13 Tage

Lieber Herr Tigre, ein Tip von Relotius: zu viele Details machen bei der Erwähnung länger zurückliegenderer Ereignisse eine Geschichte eher unglaubwürdiger als glaubwürdiger…

Tantemitzi
Tantemitzi
Universalgelehrter
1 Monat 15 Tage

Ich würde denen den Krieg erklären, die Waffen und Munition liefern und damit erst die Möglichkeit zu solchen Dramen schaffen!  

Frank
Frank
Superredner
1 Monat 15 Tage

Kein schlechter Gedanke, würde aber, selbst wenn man nur die Top 10 Nationen nimmt, zu einem verheerenden Weltkrieg führen.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/151877/umfrage/weltweite-marktanteile-am-export-von-konventionellen-waffen-nach-nationen/
So lange Viele daran mitverdienen, wird sich leider nichts ändern.

olli
olli
Grünschnabel
1 Monat 15 Tage

Der Westen braucht Opium

olter
olter
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Nach der letzten Machtergreifung hatten die Taliban aber den Opiumanbau verboten…

Frank
Frank
Superredner
1 Monat 15 Tage

@olter Und trotzdem, wie der IS, daran verdient.

olter
olter
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Die Taliban sind aber kein Freund des IS Khorasan, bekämpfen ihn sogar.
Wer jetzt seit 2001 Afghanistan zu welchem Anteil wieder zum ‘Export-Weltmeister’ von Heroin mit über 90% ‘Weltmarktanteil’ gemacht hat weiß ich nicht. Aber die Finger werden die Taliban schon drin haben im Drogenhandel.

Tigre.di.montana
1 Monat 14 Tage

@Olli: nein.

meinungs.freiheit
meinungs.freiheit
Superredner
1 Monat 15 Tage

Europa und USA brauchen eine neue Einwanderungspolitik. Es werden neue Füchtlingswellen kommen.

patriot
patriot
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Mauer ringsum und gut ist die wollen ja nicht anders

algunder
algunder
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

an groasn parkplotz!

Lu O
Lu O
Superredner
1 Monat 14 Tage

woher nehmen die die Waffen… ihr wollt mir doch nicht sagen, dass man die Waffenlieferung nicht unterbinden und die Förderer finden und strafen kann… aber man hat ja angst vor der Waffenlobby… und zu den größten Waffenlieferanten gehört vermutlich u.a. die USA… es scheint doch alles gewollt zu sein, ansonsten müsste man dies doch stoppen können…

schreibt...
schreibt...
Superredner
1 Monat 14 Tage

@Lu O Eine der größten Rüstungs- und Waffenfabrikanten ist Airbus! Und diese befindet sich in Europa!

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

@Lu O seit wann werden in den USA Kalashnikovs (AK-47) produziert?

olter
olter
Tratscher
1 Monat 13 Tage

@Gredner
Boeing und Raytheon und wie sie sonst noch alle heißen haben doch unheimlich gute Geschäfte gemacht mit dem Afghanistan-Abenteuer der USA, oder nicht?

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@olter Die Taliban auf den Fotos haben meist eine Kalashnikov in der Hand.

olter
olter
Tratscher
1 Monat 13 Tage

@Gredner
Und wo glaubst du kommen die Kalshnikov’s her?
Jedenfalls haben die Taliban vor allem in den letzten Tagen NATO-Waffen zuhauf erbeutet, die reichen ne Weile…

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

@olter die kalashnikovs werden laut Wikipedia in Tula (Russland) hergestellt. Sicher nicht in den USA.

olter
olter
Tratscher
1 Monat 12 Tage

@Gredner
Danke für den guten Lacher am Morgen! Du meinst doch nicht, daß die AK47, die du die Taliban jetzt tragen siehst, erst kürzlich in Russland oder China hergestellt wurden?
Kalashnikovs wurden und werden in vielen Ländern produziert, sie sind relativ einfach herzustellen. Und es wurden eine Menge produziert.

olter
olter
Tratscher
1 Monat 12 Tage

@Gredner
Sie glauben also, daß die AK47, die die Taliban jetzt tragen, in Tula hergestellt wurden?

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

@olter Lu O behauptet, dass die Taliban vermutlich von den USA mit Waffen beliefert werden. Und ich habe darauf geschrieben, dass es unwahrscheinlich ist, dass die AK47 aus den USA kommen. Du denk dir deinen Teil, aber unterlasse es mir falsche Aussagen unterzuschieben!

olter
olter
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Drücken Sie sich doch vorher präziser aus bevor Sie anderen Unterstellungen unterstellen! 😜

olter
olter
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Da fällt mir noch was ein: nämlich dass wirklich große Mengen an Warschauer Pakt Waffen aus dem ehemaligem Ostblock unter Oberaufsicht der USA von Aserbaidschan aus verschoben wurden:
https://armswatch.com/350-diplomatic-flights-carry-weapons-for-terrorists/?__cf_chl_managed_tk__=pmd_040b43be63e0fe6ddf9158b6623133660aeb4668-1629089184-0-gqNtZGzNAyKjcnBszQgi

Knedl
Knedl
Tratscher
1 Monat 15 Tage

A groasse mauer rundumer nor sollnse drin tian wose welln. De raumen sich selber auf… schlogen sich seit iber 2000johr di köpfe ein…. do wert sich so schnell a nix ändern

TF1
TF1
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Das schlimmste ist wenn man Menschen mit dem IQ einer Fliege mit Waffen beliefert

Wiesodenn
Wiesodenn
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Wen meinst du, vielleicht die Amerikaner, die weltweit eine Blutspur hinter sich haben.

Privatmeinung
Privatmeinung
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Wer finanziert diese Kriminellen? …auch Kriminelle? 
… wer liefert die Waffen? … keine Waffenliefungen und Bankkonten sperren, dann wäre bald vorbei…

Wiesodenn
Wiesodenn
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Wer finanziert die Amis?

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 14 Tage

@ Wiesodenn Jeder, der Öl kauft. Denn Öl kann nur in Dollar gehandelt werden.
Will jemand ind Europa Öl, dann müssen er zuerst mal Doller kaufen.

Vor dem Golfkrieg sollte eine zweite Öl-Börse in Euro eröffnet werden. Das Vorhaben wurde dann aufgegeben. Ein Schelm, der Böses denkt.

Gredner
Gredner
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

@Neumi, Ja, es war Saddam Hussein, der Öl in Euro handeln wollte – dies wurde von den Amis verhindert. Auch sollte eine Öl-Pipeline von Irak zum Mittelmeer gebaut werden – durch Syrien… Die darauffolgenden Kriege kennen wir ja.

Amadeus
Amadeus
Tratscher
1 Monat 15 Tage

“Tantemitzi” das würde ich auch gerne. Aber das wird wirtschaftlich gesehen nicht möglich sein. Die politische Lobby, die Gewinne und die Korruption in der Waffenindustrie sind einfach zu groß. Schade.

Storch24
Storch24
Kinig
1 Monat 14 Tage

Was in den letzten 20 Jahren aufgebaut wurde, ist in kurzer Zeit zunichte gemacht worden. Schade dass man das zulässt

heris
heris
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Die Zeit ist noch nicht reif — aber nur die Starken Völker werden auf diesen Planeten Überleben.

meilenstein
meilenstein
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Da gibt es auch andere Probleme nicht nur Corona!

Offline
Offline
Kinig
1 Monat 14 Tage

Wer von den verantwortlichen Politikern und Militärs der ehemaligen “Schutztruppen Staaten” jetzt behauptet, dass sei weder vorherseh- noch erwartbar gewesen, LÜGT !! oder ist auf seinem Posten eine absolute FEHLBESETZUNG. Dem Land jetzt, wie z.B. durch den deutschen Außenminister Maas, mit dem Entzug der jährlichen finanziellen Unterstützung (430 Millionen Euro) zu “drohen”, wird die Taliban sicherlich wahnsinnig beeindrucken 🤣🤣

Mauler
Mauler
Superredner
1 Monat 14 Tage

Hobn die Amis und UNO gemoant iatz sein mir do und olles werd besser? Wor jo klor das wenn die sel wieder aweck sein die Taliban wieder kemmen

Wiesodenn
Wiesodenn
Tratscher
1 Monat 14 Tage

Die große Pleite des “Wertewestens”, nach 20 Jahren Krieg.

Flucht aus Afghanistan.

eisern
eisern
Superredner
1 Monat 12 Tage

So lange man in Afghanistan Opium anbaut werden alle ihre Waffen dort verkaufen und sich hinterher beschweren wie gefährlich die Taliban und Al-Quiada sind. Hausgemachte Probleme und dann heuchlerisch auf andere zeigen. So lange man mit Waffen dort Geld verdienen kann werden die, die sich jetzt beschweren fleißig weiter verkaufen. Die USA hat die Macht derTaliban erst ermöglicht um einen Gegenpol zu den Russen zu schaffen. Was ist denn schon ein Menschenleben wert wenn man gut Geld verdienen kann!

wpDiscuz