300.000 Mitarbeiter im Tourismus italienweit gesucht

Tauber drängt auf Kontingent für saisonale Arbeitsgenehmigung für Nicht-EU-Bürger

Samstag, 11. Juni 2022 | 12:56 Uhr

Bozen – Nationale Medien haben letzthin immer wieder berichtet, dass in Italiens Unternehmen rund 1,2 Millionen Arbeitsplätze nicht besetzt werden können. Im Tourismus werden rund 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter italienweit gesucht. „Der Mitarbeitermangel ist kein rein italienisches Phänomen, sondern trifft auch die Unternehmen in anderen EU-Staaten“, betont der SVP-Landtagsabgeordnete Helmut Tauber in einer Presseaussendung.

„Diese Tatsache einfach zur Kenntnis zu nehmen, wie es die italienische Regierung derzeit tut, ist absolut zu wenig“, sagt Helmut Tauber.

Speziell die Tourismusbetriebe, aber auch jene in der Landwirtschaft warten dringend auf die offizielle Genehmigung des Kontingentes für saisonale Arbeitsgenehmigungen für Nicht-EU-Bürger durch Rom, weil der bürokratische Iter anschließend ebenso noch einige Wochen beanspruchen wird.

„Deshalb ist nun höchste Eile geboten“, sagt Tauber. Arbeitslandesrat Philipp Achammer hat nach einer Aussprache mit den Sozialpartnern bereits vor geraumer Zeit die für Südtirol erhobenen Quoten für Nicht-EU-Bürger an Rom übermittelt. „Wir hoffen sehr, dass in den nächsten Tagen diesbezüglich grünes Licht gegeben wird“, schreibt Tauber abschließend.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Tauber drängt auf Kontingent für saisonale Arbeitsgenehmigung für Nicht-EU-Bürger"


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Opa1950
Opa1950
Superredner
18 Tage 11 h

Tauber und Achammer,die Zwei besten die wir in der Landesregierung haben.Zuviel leere Versprechungen,oder einfach nur billige Wahlwerbung.

andr
andr
Universalgelehrter
17 Tage 15 h

Wird wohl wieder wie früher werden mit den nicht EU Bürgern, 3 Monate anmelden und dann können sie die Koffer packen.

Entequatch
Entequatch
Tratscher
17 Tage 13 h

Über die zeitschrift zebra stellen sin monastiche arbeitssuchende vor. In suedtirol sind ein paar tausende ohne beschäftigung. Sind die unternehmer so heikel in der auswahl?

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