Schalterdienst des Landesamtes für Führerscheine

„Termine in Zukunft auch ohne Vormerkung möglich“

Donnerstag, 18. August 2022 | 15:10 Uhr

Bozen – Vor kurzem trafen sich die SVP-Landtagsabgeordnete Paula Bacher, gemeinsam mit dem Seniorenvertreter Otto von Dellemann und der Volksanwältin Gabriele Morandell mit dem Generaldirektor des Landes, Alexander Steiner, um über das Thema der Zugänglichkeit der Landesverwaltung zu besprechen. Es wurde vor allem das Problem der ausschließlich telematischen Terminvereinbarung mit dem Schalterdienst des Landes für Führerscheine aufgeworfen, wo es seit geraumer Zeit nur mehr Online und mittels SPID möglich ist einen Termin vorzumerken.

„Das System hat sich durch die Verkürzung der Wartezeiten und Warteschlangen sehr bewährt. Trotzdem haben insbesondere viele Seniorinnen und Senioren Schwierigkeiten mit diesem telematischen Vormerksystem. Grundsätzlich befürworteten alle Anwesenden einfache und bürgerfreundliche Lösungen“, so umschreibt Bacher das Problem.

Generaldirektor Steiner war das Thema SPID und die damit verbundenen Schwierigkeiten bereits bekannt. Gerade deshalb hat man nun gemeinsam mit dem Ressort „Mobilität“ den Dienst weiter ausgebaut und dafür gesorgt, dass es in Zukunft die Möglichkeit einer “doppelte Schiene“ geben wird. Sowohl Vormerkung mittels SPID, als auch einen Slot für Termine, welche nun ohne Vormerkung wahrgenommen werden können.

„Ab dem 15. September 2022 wird es nun möglich sein den Schalterdienst ‚Führerscheine‘ im Gebäude der Rittner Seilbahn in Bozen immer dienstags von 8.30 bis 11.00 Uhr ohne Terminvormerkung zu nutzen. Eine bürgerfreundliche Lösung, welche durch diese ‚doppelte Schiene‘ alle Bürgerinnen und Bürger schützt und die Würde und die Unabhängigkeit der Senioren unterstützt“, zeigt sich Bacher erfreut.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "„Termine in Zukunft auch ohne Vormerkung möglich“"


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Superredner
1 Monat 16 Tage

Habe oft den Eindruck, dass man sich zu wenig in die Lage der Bürger und Bürgerinnen versetzt. Unsere Investition an Zeit und Unannehmlichkeiten wird gar nicht beachtet, wir müssen uns immer mehr trotz eines großen Beamtenapparates selber verwalten. Auch solche Unannehmlichkeiten und unser damit verbundenen Zeitaufwand sind indirekte Kosten. Grundsätzlich ist die Digitalisierung ja ok, aber sie muss einfach handhabbar sein. So ist es beispielsweise in Skandinavien. Ein Passwort reicht für alle Amtstätigkeiten und die sind einfach zugänglich!

Nun ja
Nun ja
Neuling
1 Monat 15 Tage

SPID ist ohnehin ein nicht handhabbares Desaster – nicht nur für Senioren

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