Wirbel in der Hippie-Community Christiania

Terrormiliz IS reklamiert Angriff in Kopenhagen für sich

Freitag, 02. September 2016 | 18:37 Uhr

Das IS-Sprachrohr Amaq behauptet, der Angreifer auf zwei Polizisten und einen Besucher in der Kopenhagener Hippie-Kolonie Christiania sei ein Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat gewesen. Er sei dem Ruf des IS gefolgt, die internationale Koalition zur Bekämpfung des IS anzugreifen, hieß es in der Botschaft, die am Freitag im Internet verbreitet wurde. Überprüfen ließen sich die Angaben nicht.

In der Kopenhagener Hippie-Kolonie Christiania hatte ein Mann in der Nacht auf Donnerstag bei einem Polizeieinsatz in der Drogenszene zwei Polizisten und einen Besucher angeschossen. Ein Polizist wurde am Kopf getroffen, ein zweiter sowie ein Tourist am Bein. Der wegen Drogendelikten polizeibekannte 25-jährige Täter wurde von Polizisten niedergeschossen und starb später im Krankenhaus.

Die Ermittler in Kopenhagen kommentierten die Amaq-Angaben am Freitagabend zunächst nicht. Sie hatten nach der Tat zwar mitgeteilt, dass der Täter mit dem IS sympathisiert habe. Aber den bisherigen Ermittlungen zufolge stehe die Tat in Zusammenhang mit Drogenhandel.

Von: APA/dpa

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