Die Anteilnahme ist groß

Trauergottesdienst für Opfer des Anschlags von Südfrankreich

Sonntag, 25. März 2018 | 12:42 Uhr

In der südfranzösischen Kleinstadt Trebes ist mit einem Trauergottesdienst der vier Opfer des islamistischen Anschlags vom Freitag gedacht worden. An der Zeremonie in der Saint-Etienne-Kirche nahmen am Sonntag auch Vertreter der muslimischen Gemeinschaft teil. Der vom Angreifer getötete französische Polizist Arnaud Beltrame soll zudem mit einer nationalen Trauerfeier geehrt werden.

Der Gottesdienst am Sonntag wurde mit Lautsprechern auf den von Polizisten gesicherten Platz vor der Kirche übertragen. Der Bischof von Carcassonne und Narbonne, Alain Planet, sagte vor der Messe, die Menschen aus Trebes und in ganz Frankreich seien von dem Anschlag betroffen. Ein Gottesdienstbesucher mit Olivenzweigen in der Hand sagte, er sei “sehr traurig”: “Ganz Frankreich ist unglücklich.” Vor dem Rathaus von Trebes legten Trauernde weiße Rosen nieder.

Unter den Opfern ist auch der Polizist Arnaud Beltram, der sich für eine Geisel hatte eintauschen lassen. Er wird seitdem als Held gefeiert und soll mit einer nationalen Trauerfeier geehrt werden. Das teilte das französische Präsidialamt am Samstagabend in Paris mit.

Er wurde vom Täter niedergeschossen und erlag in der Nacht auf Samstag seinen Verletzungen. Wie der Elysee-Palast mitteilte, forderte Präsident Emmanuel Macron die Präfekten in den Verwaltungsbezirken auf, Verantwortliche derjenigen Behörden einzubestellen, die mit der Beobachtung “radikalisierter Personen” befasst sind. Die Vertreter von Geheimdiensten, Sicherheitskräften, Staatsanwaltschaften und Strafvollzugsbehörden sollten an die nach einem solchen Angriff vorgeschriebene erhöhte Wachsamkeit erinnert werden, teilte das Innenministerium mit.

Das Ministerium hatte die Präfekten bereits am Freitag daran erinnert, dass nach extremistischen Gewalttaten mit einer verstärkten “jihadistischen Propaganda” gerechnet werden müsse und dass vor allem bei öffentlichen Veranstaltungen “die höchste Wachsamkeit” gelten müsse.

Ein in Marokko geborener Franzose hatte in der südfranzösischen Stadt Carcassonne ein Auto geraubt und dann in einem Supermarkt in der Stadt Trebes mehrere Geiseln genommen. Bei der Angriffsserie starben insgesamt fünf Menschen, darunter der 25-jährige Attentäter, der sich als “Soldat” der Jihadistenmiliz “Islamischer Staat” (IS) bezeichnete.

Von: APA/ag.

Kommentare

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9 Kommentare auf "Trauergottesdienst für Opfer des Anschlags von Südfrankreich"


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traktor
traktor
Universalgelehrter
26 Tage 8 h

mit terroristen kann man nicht verhandeln.
die verstehen nur die dprache des bleies

der Vinschger
der Vinschger
Superredner
26 Tage 4 h

Jo sou ischs, ein Wahnsinn im Nomen der Religion

zockl
zockl
Superredner
26 Tage 7 h

die Trauerfeiern sind rechtens und notwendig, viel notwendiger wäre endlich Konsequenzen aus dem islamistischen Terror zu ziehen – massive Ausweisungen, radikale Begrenzung der Immigration, drastische Strafen für minimale Delikte

Paul
Paul
Superredner
26 Tage 7 h

hätte man ihn gleich nach der ersten kriminellen Handlung , ABGESCHOBEN. wäre dass nicht passiert .Wie. ûbrigens die allermeisten Attentate in der EU . Waren alle vorher Kleinkriminelle

Tabernakel
26 Tage 2 h

Ihr seid alle schlauer als der Untersuchungsrichter.

barbara
barbara
Grünschnabel
26 Tage 2 h

das nicht , aber also du schon

Kurt
Kurt
Universalgelehrter
26 Tage 1 h

durch die Heldentat dieses Polizisten ist diese traurige feige Tat noch etwas in den Schlagzeilen oben geblieben. Leider greift auch bei den terroristischen Taten vor unserer Haustür der Gewöhnungseffekt um sich.

zombie1969
zombie1969
Superredner
26 Tage 5 h

Tipps für die Zukunft von Scheich Nahjan Mubarak Al Nahjan:
http://www.heute.at/welt/news/story/Scheich–Europa-muss-Moscheen-kontrollieren-44308601

amazone
amazone
Neuling
25 Tage 23 h

bei Untaten durch Wölfe wird lauthals deren Abschuss gefordert und warum halten JETZT alle das feige Maul

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