PKK-Kämpfer getötet

Türkei griff PKK-Stellungen im Nordirak an

Mittwoch, 21. März 2018 | 08:20 Uhr

Bei Luftangriffen türkischer Kampfjets auf PKK-Stellungen im Nordirak sind nach Angaben der Armee mindestens zwölf Kämpfer der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) getötet worden. Die militanten Kurden in der Region Hakurk hätten vermutlich einen Angriff vorbereitet, teilte das Militär am Mittwoch mit.

Die PKK wird sowohl von der Türkei als auch von der Europäischen Union und den USA als Terrororganisation eingestuft. Sie kämpft seit den 1980er-Jahren für mehr Autonomie im Südosten der Türkei. Mehr als 40.000 Menschen wurden in dem Konflikt getötet.

Auch im benachbarten Syrien ist die türkische Armee im Einsatz gegen Kurden-Einheiten, die sie als verlängerten Arm der PKK betrachtet. Am Wochenende hatten türkische Verbände zusammen mit verbündeten arabischen Milizen die Hauptstadt Afrin der gleichnamigen Region eingenommen.

Von: APA/ag.