Der ukrainische Präsident wurde zugeschaltet

Über zehn Milliarden Euro für Ukraine gesammelt

Samstag, 09. April 2022 | 23:10 Uhr

Bei einer weltweiten Spendenaktion für Flüchtlinge aus der Ukraine sind Zusagen in Höhe von insgesamt 10,1 Milliarden Euro zusammengekommen. Bei der “Stand Up For Ukraine”-Kampagne seien 9,1 Milliarden Euro zugesagt worden, eine weitere Milliarde stelle die EU-Kommission gemeinsam mit der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) bereit, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Samstag in Warschau.

Als Zeichen der Solidarität nimmt auch Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) mit einer Videobotschaft an “Stand up for Ukraine” teil. In seiner Rede wird der Außenminister auf die bisher zugesagte Unterstützung Österreichs in der Höhe von knapp 40 Mio. Euro eingehen. Laut Angaben des Außenministeriums in Wien soll diese Summe aber deutlich erhöht werden. Daran werde derzeit gearbeitet, hieß es. Die Gelder der Geberkonferenz sollen unter anderem an Programme der Vereinten Nationen und örtliche Hilfsinitiativen gehen.

Deutschland stellt laut Bundeskanzler Olaf Scholz zusätzliche 425 Millionen Euro an humanitärer Hilfe und Entwicklungshilfe für die Ukraine und ihre Nachbarstaaten zur Verfügung. Hinzu kämen 70 Millionen Euro an medizinischer Unterstützung. “Deutschland steht der Ukraine zur Seite.”

“Unser Mut muss geteilt werden von allen in der Welt”, forderte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in einer Videobotschaft. Der Krieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin habe eine humanitäre Krise ausgelöst, die immer schlimmer werde, merkte der zugeschaltete kanadische Regierungschef Justin Trudeau an.

Einberufen wurde die Geberkonferenz von der Nichtregierungsorganisation Global Citizen, der EU-Kommission und der kanadischen Regierung. Die Gelder sollen etwa an Projekte der Vereinten Nationen und örtlicher Hilfsorganisationen gehen. Der Konferenz war eine Social-Media-Kampagne vorausgegangen, an der sich Musiker, Schauspieler und Sportler beteiligten. Das Motto lautete “Stand Up for Ukraine”. Popgrößen von Elton John bis Céline Dion riefen dabei zu Spenden auf.

Seit dem Beginn der russischen Invasion am 24. Februar haben bereits mehr als zweieinhalb Millionen Ukrainer die Grenze zu Polen überschritten. Insgesamt haben nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR bereits rund 4,4 Millionen Menschen die Ukraine verlassen. Vor dem Beginn des russischen Angriffskriegs lebten in dem Land 44 Millionen Menschen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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16 Kommentare auf "Über zehn Milliarden Euro für Ukraine gesammelt"


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andr
andr
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

Dreht ihnen den gashahn ab koste es was es wolle. Weniger Luxus macht nichts, bis diese teufelsbrut erlischt😡

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 16 Tage

Dumm Geschwätz!

genau
genau
Kinig
1 Monat 16 Tage

Ohen mich!
Die Kosten kannt gerne du tragen!
🙄🤦

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 16 Tage

andr Luxus??!!!!!Die bis jetzt kein warm Wasser,Heizung haben, leben in Luxus?!! Warum müssen Wir Opfer bringenfür Selenskyj Traum?

primetime
primetime
Kinig
1 Monat 16 Tage

Sag das denjenigen die auf Gas angewiesen sind. Und ich rede nicht in erste Linie von Industrie sondern von Heizung, noch wichtiger aber kochen!
Die Gasspeicher sind leider noch nicht voll und aktuell könnte Italien damit 4 Monate auskommen. Weis jedoch nicht unter welchen Rationierungen

Staenkerer
1 Monat 16 Tage

@Sag mal ees geat ko nit lei um de privaten “luxus” es geat woll a um viele orbeitsplätze! wer eoaß schun wieviel firmen mit gas, oder unter anderem mit gas, orbeitn?

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 16 Tage

Ich bin GEGEN sofortigen Stop aller Energie Zuflüsse aus Russland, trotzdem, Österreich blamiert sich mit seiner Politik gegen Russland!
Die Abhängigkeit Österreichs ist mehr als blamabel! Kaum ein Land hat sich dermassen reun geritten!

Zugspitze947
1 Monat 16 Tage

Super Ergebnis da freut man sich für das Gebeutelte Land ❤👌! Wir wünschen Allen viel Kraft und Durchaltevermögen bis die Mörderbande vertrieben ist 😡😝👌

Mico
Mico
Superredner
1 Monat 16 Tage

ja… damit wieder waffen gekauft werden können…..

rapunzel191
rapunzel191
Tratscher
1 Monat 16 Tage

Ein paar Knarren kriegt er schon für die Kohle un der Rest landet auf ein Schweizer Konto🤔

selwol
selwol
Superredner
1 Monat 16 Tage

Die Villa in der Toskana ist laut seinem Verwalter,von einem Konto aus Zypern bezahlt worden.

brunner
brunner
Universalgelehrter
1 Monat 16 Tage

Geld allein ist zu wenig…

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 16 Tage

oje,da werden noch Zeiten kommen.

So ist das
1 Monat 16 Tage

Also soviel wie Europa in zwei Wochen für Gas und Öl in Putins Kriegskasse fliessen lässt 😔

diskret
diskret
Tratscher
1 Monat 16 Tage

Habe respekt von präsident aber er soll es nicht übertreiben bei den vorderungen .
Wenn muss dieses land sofort in die EU sonst hat das ganze geld geben kein sinn
Die Eu muss such gut absichern nicht wie ungarn es macht

Hustinettenbaer
1 Monat 16 Tage

Bin gespannt, wie lange und wohin die Emotionen tragen.
Die Stimmung kippt, denn es gibt mal wieder willkommene Flüchtende (die so wie “wir” aussehen; “unschuldige Frauen und Kinder; die man in den deutschen Arbeitsmarkt integrieren will) und andere.

https://www.focus.de/politik/probleme-mit-grossfamilien-kleinstadt-aus-sinti-und-roma-wirbel-um-heim-fuer-ukraine-fluechtlinge-in-muenchen_id_80658952.html

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