Streik im öffentlichen Nahverkehr

Übergriffe auf Chauffeure und Schaffner: Bessone zeigt sich solidarisch

Freitag, 16. September 2022 | 13:36 Uhr

Bozen – Italienweit wird heute bei Bus und Bahn gestreikt. Auch in Südtirol kann es bei den Bussen zu Ausfällen von 15.00 Uhr und bis 23.00 Uhr kommen. Im Zugverkehr dauert der Streik von 9.00 bis 17.00 Uhr

Landesrat Massimo Bessone zeigt sich solidarisch mit den Arbeitnehmern. Er könne die Beweggründe der Schaffner und Chauffeure durchaus verstehen. Ihre Arbeitssituation sei inakzeptabel.

„Täglich werden sie Opfer von verbalen und oft auch körperlichen Attacken durch rüpelhafte und gewalttätige Passagiere“, erklärt Bessone. Die Täter hätten keinen Bürgersinn. Weil ihr Verhalten oft ungeahndet bleibe, würden sie sich gestärkt fühlen.

Bessone fordert bessere Schutzmaßnahmen für das Personal in öffentlichen Verkehrsmitteln. Außerdem müsse sichergestellt werden, dass Personen, die sich nicht an die Regeln halten, auch bestraft werden.

Wer gegen die Regeln verstoße, müsse zur Rechenschaft gezogen und mit strengen Strafen belegt werden, um ein Exempel zu statuieren, erklärt Bessone.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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3 Kommentare auf "Übergriffe auf Chauffeure und Schaffner: Bessone zeigt sich solidarisch"


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6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
17 Tage 22 h

Weil einige sich nicht zu benehmen wissen, zahlen wiedermal alle drauf 🤬

Doolin
Doolin
Kinig
17 Tage 22 h

…anstatt sich nur solidarisch zu zeigen, sollen Politiker mal konkret was tun…

doco
doco
Tratscher
17 Tage 19 h

komisch wieso immer nur die SAD Angestellten streiken gibt es nur bei dieser Firma Probleme und bei anderen Busdienste nicht???

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