Proteste gegen eine katalonische Unabhängigkeit

Unabhängigkeitsgegner demonstrierten erneut in Barcelona

Sonntag, 08. Oktober 2017 | 23:02 Uhr

Hunderttausende Menschen haben in Katalonien die Pläne der Regionalregierung zur Abspaltung von Spanien mit einer eindrucksvollen Großkundgebung gekontert. Auf ihrem Marsch durch das Zentrum der Regionalhauptstadt Barcelona skandierten die Demonstranten am Sonntag unter anderem “Ich bin Spanier” und “Viva Espana”.

Tosender Jubel brach in der Menge aus, als der peruanisch-spanische Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa zum Abschluss der Kundgebung kämpferisch rief: “Keine separatistische Verschwörung wird die spanische Demokratie zerstören können.”

Zur Kundgebung der “schweigenden Mehrheit” hatte die katalanische Zivilgesellschaft aufgerufen, die 2014 als Gegenbewegung zum zunehmenden Separatismus ins Leben gerufen wurde. Der Vizepräsident der Organisation, Alex Ramos, gab die Zahl der Teilnehmer mit “930.000 bis 950.000” an. Die Stadtpolizei sprach von rund 350.000 Demonstranten. Die Menschen forderten lautstark die Festnahme von Regionalregierungschef Carles Puigdemont. Es waren in der großen Mehrheit Katalanen, viele Teilnehmer waren aber auch aus anderen Regionen Spaniens in Dutzenden von Bussen und Zügen angereist.

Am vorigen Sonntag hatte Puigdemont ungeachtet eines Verbots durch das Verfassungsgericht und gegen den Willen der Zentralregierung in Madrid ein Referendum über die Unabhängigkeit abhalten lassen. Bei der von den Gegnern der Abspaltung mehrheitlich boykottierten Befragung gewann das “Ja”-Lager mit rund 90 Prozent, die Beteiligung lag nur jedoch bei nur 43 Prozent. Puigdemont berief unterdessen für Dienstagabend eine Sitzung des Regionalparlaments ein, bei der möglicherweise die Unabhängigkeit ausgerufen werden soll.

Der 54-Jährige bekräftigte am Sonntag, dass er seine Pläne allen Hürden zum Trotz durchziehen wolle. “Die Unabhängigkeitserklärung (…) ist im Referendumsgesetz vorgesehen. Wir werden das Gesetz befolgen”, sagte Puigdemont in einem Interview des Fernsehsenders TV3, das am späten Abend ausgestrahlt werden sollte und im Voraus in Auszügen veröffentlicht wurde. Er bezog sich auf das Anfang September vom Regionalparlament in Barcelona verabschiedete Gesetz, das als rechtliche Grundlage für die Abstimmung gelten sollte, vor der Volksbefragung aber als illegal außer Kraft gesetzt worden war.

In einem Interview der Zeitung “El País” wies Ministerpräsident Mariano Rajoy alle Aufrufe zum Dialog mit den Separatisten erneut scharf zurück. “Spanien wird nicht geteilt werden und die nationale Einheit wird erhalten bleiben”, fügte er hinzu. “Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden gesetzgeberischen Instrumente nutzen, um das sicherzustellen.” Er halte es auch nicht für ausgeschlossen, Artikel 155 der Verfassung anzuwenden, um Katalonien die Autonomie abzuerkennen. “Ich schließe nichts innerhalb der Gesetze aus.”

Die erste große Kundgebung der Unabhängigkeitsgegner überhaupt in Katalonien fand unter dem Motto “Basta! Kehren wir zur Vernunft zurück” statt. Auch Rajoys konservative Volkspartei (PP) sowie deren parlamentarische Verbündete Ciudadanos unterstützen die Demonstration. Mehrere Teilnehmer sagten der Deutschen Presse-Agentur, sie seien Katalanen, wollten aber keine Unabhängigkeit. Sie hätten am vorigen Sonntag nicht gewählt, weil es da nicht mit rechten Dingen zugegangen und das Referendum illegal gewesen sei.

Die Demonstranten trugen unzählige spanische, aber auch sehr viele katalanische Fahnen und sogar einige der EU. Es gab Plakate mit Aufschriften wie “Gemeinsam sind wir stärker”, “Katalonien bleibt spanisch” oder “Nie wieder Schweigen”.

Bei der Abschlusskundgebung vor dem Bahnhof Estacio de Franca rief Vargas Llosa in Anspielung auf eine in Katalonien einsetzende Firmenflucht: “Wir wollen nicht, dass Unternehmen aus Barcelona fliehen, als handle es sich um eine im Mittelalter von der Pest belagerten Stadt.” Am Samstag hatten Zehntausende Menschen in zahlreichen Städten Spaniens für einen Dialog zwischen Spanien und Katalonien demonstriert.

Von: APA/dpa

Kommentare

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58 Kommentare auf "Unabhängigkeitsgegner demonstrierten erneut in Barcelona"


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Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
11 Tage 17 h

Auf Spanier wird nicht eingeprügelt,weil sie Demonstrieren. Allein schon deswegen sind mir die Katalanen lieber.

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
11 Tage 8 h

Ich möchte die Gewalt nicht schönreden. Der Polizeieinsatz aber, wurde nicht wegen einer Demo ausgelöst, sondern wegen Besetzung öffentlicher Gebäude und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Obelix
Obelix
Tratscher
11 Tage 7 h

@ivo815, aha. Der Staat darf also knüppeln. So ähnlich wie damals in Genua, oder?  Wenn ein Staat seine eigenen Bürger knüppeln muss, sind ihm die Argumente ausgegangen. Für mich stellt sich einfach die Frage: steht die internationale Charta der Nationen, also das Völkerrecht, über den Staatsverfassungen oder nicht. Wenn ja, haben die Katalanen das Recht auf Selbstbestimmung, wenn nein, dann eben nicht. Da ich aber kein Jurist bin, überlasse ich die Antwort eben diesen.

Tabernakel
11 Tage 6 h

@Obelix

Nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Wenn die Bürger sich nicht an Gesetze und die Verfassung halten hat ein Staat alle Rechte diese zu verteidigen.

Obelix
Obelix
Tratscher
11 Tage 5 h

@Tabernakel, noch so ein Knùppel – Befùhrworter. Meine Frage ist ja: steht die internationale Charta der Nationen, also das Vòlkerrecht, ùber der Staatsverfassung wenn es um die Selbstbestimmung geht oder nicht? Damit du es besser verstehst: sind die Apfel ùber den Birnen, oder umgekehrt? 

Tabernakel
11 Tage 3 h

@Obelix
Ja die verfassung steht über dem Völkerrecht. Die Katalanen sind kein Volk.

MickyMouse
MickyMouse
Universalgelehrter
11 Tage 16 h

Dieser Rayoi geht äusserst ungeschickt mit dieser Problematik um.Will er einen Bürgerkrieg riskieren,mit dieser konserwativen ,dummpolitischen Verhaltensweise !!!!????

Obelix
Obelix
Tratscher
11 Tage 10 h

@MickyMouse, stimmt genau. Der Herr Rayoi sollte zurücktreten und einer neuen Regierung platz machen. Natürlich verbietet die spanische Verfassung eine Teilung des Landes. Das tun andere Verfassungen wie zb. die italienische ja auch. Zu klären ist ob das Völkerrecht, dessen erster Artikel die Freiheit aller Völker vorsieht, über den verschiedenen Verfassungen steht,  oder eben nicht. Die Katalanen zählen als Volk immerhin 8 Millionen Bürger. Ein ähnliches Problem haben auch die Kurden, die über 4-5 Staaten verteilt sind.  Die zählen ca. 15 Millionen.

Tabernakel
11 Tage 6 h

@Obelix
Warum? Rajoy hat 97 % der Spanier hinter sich.

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
11 Tage 6 h

@Obelix 
Die Unteilbarkeit des Landes wurde nach dem Krieg festgelegt. Gemeint war und ist aber eine Aggression von außen, die ein Land spaltet. Gemeint ist nicht gegen innen.

Obelix
Obelix
Tratscher
11 Tage 5 h

@Tabernakel, woher weisst du das?? Hast du die Glaskugel, die alle gerne mòchten? 

Eppendorf
Eppendorf
Superredner
11 Tage 4 h

@Obelix
Das Völkerrecht steht über der Verfassung, greift in Katalonien aber nicht, da sie nicht unterdrückt werden, sondern nur ein höchst arroganter Haufen sind, welcher sich aus der Solidargemeinschaft verabschieden will.

Tabernakel
11 Tage 3 h

@Obelix
¡Lee los periódicos españoles!

Obelix
Obelix
Tratscher
11 Tage 5 Min

Was jetzt? Tabernakel behauptet genau das Gegenteil von dir. Da kennt sich keiner mehr aus. Im Völkerrecht steht übrigents nirgends geschrieben dass ein “arroganter Haufen, oder Volk” nicht trotzdem frei sein darf.

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
10 Tage 15 h

@Obelix 
Alfred de Zayas, UN-Sonderberichterstatter “zur Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung” schreibt auf Twitter<:

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
10 Tage 15 h

Der EU-Sonderberichterstatter “zur Förderung einer demokratischen und gerechten Internationalen Ordnung”, schreibt auf Twitter:
Territiorial integrity can only be invoked (geltend machen) against states, not against the people.
Uns weiter auf Twitter:
The principle of territorial integrity protects states from other states, but cannot prohibit the self-determination of peoples.

Obelix
Obelix
Tratscher
10 Tage 11 h

@gschaidian, also dürfen die Katalanen selbst bestimmen, oder interpretiere ich da was falsch? 

gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
10 Tage 3 h

@Obelix  
Du interpretierst richtig. Alfred de Zayas sagt es jedenfalls.

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
10 Tage 2 h
@Obelix – Klassischerweise leitet die Völkerrechtswissenschaft aus dem Selbstbestimmungsrecht des Art. 1 Nr. 2 UN-Charta das Recht auf Sezession zur Entkolonialisierung ab. Es ging darum, dass Kolonien in Afrika und Asien die freie Wahl bekommen sollten, ob sie bei der Kolonialmacht bleiben wollen oder nicht. Das Völkerrecht will vor allem, Stabilität innerhalb der Staaten, damit es zu keinem Krieg kommt. Ob die Katalanen als Volk zu sehen sind und ein Recht auf Selbstbestimmung haben, da sind sich die Rechtswissenschaftler nicht einige, einige sagen ja, andere nein und da spielen viele Fragen einen Rolle. Ein Beispiel ob sie ein Volk sind oder… Weiterlesen »
traktor
traktor
Superredner
11 Tage 13 h

forever free katalonien
forevee free südtirol

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
11 Tage 8 h

covfefe

MartinG.
MartinG.
Superredner
11 Tage 10 h
Dialog ist immer gut; die Basis dabei sind Recht und Gesetz, EU-Recht und die Verfassung; und wenn die Cat-Separatisten dorthin zurückkehren, werden sie auch einen Verhandlungspartner finden; keinen Dialog gibt es über Forderungen, die außerhalb des Rechtsstaats sind. Die Cat-Separatisten befinden sich noch in der Lernphase, aber der Abzug der Banken, vieler Firmen und Gesellschaften, die sich darauf vorbereiten, die sinkenden Urlauberzahlen müßten ihnen eigentlich die Augen öffnen. Aber Bitte; die Ultraseparatisten, die für einen eigenen Staat selbst Gras fressen würden, werden immer dafür sein, selbst wenn sie nur mehr über eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Wüste herrschen würden; mit denen… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
11 Tage 5 h
Die Unteilbarkeit des Staates wurde nach dem Krieg in die Verfassung aufgenommen um eine Spaltung des Landes, das von äußeren Feinden ausgeht zu unterbinden. An eine Teilung von innen wurde dabei nicht gedacht. Deshalb sollte Spanien den Katalanen eine reguläre Volksabstimmung erlauben, damit man sieht wie viele Unabhängigkeitsbefürworter es wirklich gibt.  Abgesehen davon zeichnet sich so langsam (schnell wird es nicht gehen) das Ende der Nationalstaaten ab. In einem Europa der Regionen OHNE nationale Grenzen, können sich die Menschen identifizieren und in ihrem überschaubaren Gebiet an der Gestaltung mitarbeiten. Nationalstaaten als Käfig sollten so langsam der Vergangenheit angehören, weil sie… Weiterlesen »
MartinG.
MartinG.
Superredner
11 Tage 5 h
@gschaidian Sicher? Der Passus ist im Wort eindeutig und bezieht sich sowohl nach Innen als auch nach Außen. Das Gleiche gibt es übrigens im deutschen Grundgesetz, wo die separatistische Bayernpartei geklagt hatte. Die Klage wurde vom deutschen Höchstgericht abgewiesen; auch D ist unteilbar. Übrigens wäre ich mit ihrer Prognose sehr vorsichtig; Demokratie, Rechtsstaat, politische Teilhabe aller Bevölkerungsschichten(Sprache!) sowie erste Sozialsysteme wurden in Nationalstaaten geschaffen; ich gehe daher nicht von einem schnellen Ende aus. Daß viele den Nationalstaat nicht als Käfig ansehen, siehe Demo heute in Barcelona. Meine Meinung ist, dass viele Bürger(glaube die Mehrheit) mehr Angst vor miefigen Blut&Boden-Schrebergärten haben, die… Weiterlesen »
MartinG.
MartinG.
Superredner
11 Tage 5 h
PS: Ihre Regionen sind deshalb auch nur Gebietsfetzen, die sich im Inneren als Nationalstaaten gerieren; im Fall Kataloniens durch den aufgezwungenen Katalanismus und ein Schulmodell, das ethnischen Spaniern nur 2 Stunden spanisch in der Woche gönnt. In Südtirol wäre das das Gleiche, wo die Separatisten(siehe Konvent) ihr “Deutschsüdtirol” gegen die Italiener planen und sie diskriminieren wollen. Tut mir leid; die “Mininationalstaaten” sind kein Fortschritt, sondern nur der widerlichste Nationalismus des 19. Jh. heruntergebrochen auf einen Gebietsfetzen; immer begleitet von rassistischen Untertönen und vom “Wir zahlen nicht für”. In der seriösen FAZ unnachahmlich mit “die Katalanen wollen einen Stacheldraht um ihre… Weiterlesen »
denkbar
denkbar
Universalgelehrter
11 Tage 3 h

@gschaidian Die Karten für staatliche Unabhängigkeit scheinen nach wie vor schlecht zu stehen. Andere Lösungen – verstärkte Autonomie oder gar Föderalisierung – erscheinen mir aber nicht aussichtslos.

MartinG.
MartinG.
Superredner
11 Tage 1 h
@denkbar Denke die moderaten Separatisten erkennen die Sackgasse, in die sie sich begeben haben; im Vordergrund steht vor allem das wirtschaftliche Desaster; siehe die Abstimmung der Firmen mit den Füßen. Zudem gilt es als sicher, daß im Falle einer declaración unilateral de independencia (DUI) Art. 155 unausweichlich wird. Selbst die separatistennahe, nationalkatalanische La Vanguardia warnt: Propongan un generoso tiempo de diálogo y tomen nota de esos miles y miles de ciudadanos que ayer salieron a la calle, en toda España con divisas blancas, pidiendo concordia y diálogo. Salvaguarden la Generalitat, institución de autogobierno de todos los catalanes. Protejan la economía. Protejan a… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
10 Tage 15 h
@MartinG.  Alfred de Zayas, “UN- Sonderberichterstatter zur Förderung einer demokratischen und gerechten internationalen Ordnung” schreibt auf Twitter: Territorial integrity can only be invoked against states, not against people. Und weiter auf Twitter: The principle of territorial integrity protects states from other states, but cannot prohibit the self-determination of peoples. Was die Versammlung der Einheitsbefürworter betrifft ist zu sagen, dass sie aus ganz Spanien kamen, wären sie nur aus katalonien gekommen, hätten sie auch vermehrt zur Wahl gehen können. Und eine Wahl beschlossen vom Katalanischen Parlament zur BEFRAGUNG der Bevölkerung, bei der es bei weitem keine sichere Mehrheit für die Unabhängigkeit… Weiterlesen »
gschaidian
gschaidian
Grünschnabel
10 Tage 15 h
@MartinG.  Du kannst das Grundgesetz nicht mit dem Deutschlands vergleichen. Deutschland ist ein BUND von autonomen BUNDESSTAATEN, die zwar nicht die Zuständigkeiten wie die schweizerischen Kantone haben, aber bei weitem nicht mit einem Zentralstaat wie z.B. Italien zu vergleichen ist. Freie Regionen in Europa müssten natürlich NICHT neue Nationalstaaten werden, sondern auf der Verwaltungsebene mit Vollautonomie Teil der EU werden können, was in einem Europa ohne Grenzen wohl möglich sein müsste. Das muss die Bevölkerung Europas auch vorantreiben, was sie auch tun wird, denn wenn Regionen zwangsweise bei einem Staat bleiben müssen, kann das längerfristig keine Lösung sein. Die Eu… Weiterlesen »
MartinG.
MartinG.
Superredner
10 Tage 6 h

@gschaidian Habe Ihnen darauf schon im anderen Thread geantwortet. Rechtschaffende Bürger gehen nicht zu einem illegalen von Separatisten organisierten Referendum.

MartinG.
MartinG.
Superredner
10 Tage 6 h

@gschaidian Was soll die Antwort, die nix mit dem Thema zu tun hat? Wie Deutschlands innere Ordnung aussieht ist allein Sache Deutschlands; mir ging es darum aufzuzeigen daß D gleich wie Esp, F und I ebenfalls Unteilbarkeitsklauseln in ihren Verfassungen haben. Sie können es drehen und wenden wie sie wollen; Puigdemont und compagnia bella sind Rechtsbrecher, Verfassungsfeinde und Putschisten; sie gehörten eigentlich mit ausgesuchter Härte bestraft; ist nur nicht(momentan) politisch opportun.

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
11 Tage 14 h

Gewalt freie Kommunikation ist gefragt!

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
11 Tage 12 h

Dialogando zur Lösung, im Interesse des Friedens!

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
11 Tage 12 h

Das Völkerrecht – will vor allem anderen – das Schlimmste verhindern: Krieg

Calimero
Calimero
Tratscher
11 Tage 8 h

Kaum zu glauben, daß bei einer so wichtigen Wahl knapp 60 % der Bürger vom Wahlrecht nichts wissen wollten.
In Südtirol wären die Wahllokale bei so einer wichtigen Wahl überfüllt und Es gäbe keine Zweifel.

Tabernakel
11 Tage 8 h

Welche Wahl?

Calimero
Calimero
Tratscher
11 Tage 7 h

@Tabernakel

Genau die Wahlen, die du versuchst krampfhaft totzuschweigen.

Leonor
Leonor
Tratscher
11 Tage 4 h

Calimero

Ganz einfach weil die Polizei ins Wahllokale reingestürmt sind und Wahlurnen beschlagnahmt haben und die Bürger mit schlagstöcke zusammengeschlagen haben,…das ergebnis ist logischerweise “geringe” Wahlbeteiligung

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
11 Tage 3 h

@Leonor es ging nicht um Wahllokale sondern um Besetzung öffentlichen Gutes. Anarchie ist nicht ganz das, was man sich im allgemeinen unter Demokratie vorstellt.

Staenkerer
11 Tage 2 h

@Leonor der meinung bin i a! wer woaß schun wieviele wahlzettel verschwunden sein und wieviele nit zu de urnen kamen! de zahl werd sicher nie aufkemmen!

schleifer
schleifer
Grünschnabel
11 Tage 9 h

Wos Spanien do Aufführte isch a Katastrophe! Und die EU schuagt tatenloss zua wia die Demokratie mit Gewalt unterdrückt werd. Spanien = Nordkorea!

MartinG.
MartinG.
Superredner
11 Tage 9 h

Gesellschaften; Banken und Firmen; Abstimmung mit den Füßen…
http://www.lavanguardia.com/economia/20171007/431858204746/agbar-sede-madrid.html

http://www.lavanguardia.com/economia/20171007/431853783891/fundacion-la-caixa-criteria-caixabank-mallorca.html

Und viele andere mehr…
Seat, Lidl und Co.Katalonien droht der wirtschaftliche Exodus
Nicht nur einheimische Konzerne wollen weg aus Katalonien. Auch die Ableger deutscher Unternehmen diskutieren längst Notfallpläne. Kann der wirtschaftliche Druck die Separatisten stoppen?
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/katalonien-wie-sich-lidl-seat-und-media-markt-auf-den-catalexit-vorbereiten-a-1171675.html

wolke5
wolke5
Superredner
11 Tage 12 h

Mit einem vernünftigen Dialog wäre das Problem sicher aus der Welt zu schaffen. Spaniens Minister scheint von einer intelligenten Lösung nicht viel zu halten.

Tabernakel
11 Tage 8 h

SCC cifra en 950.000 personas la asistencia a la manifestación…

amme
amme
Grünschnabel
10 Tage 19 h

tabernakel=peinlich

Tabernakel
10 Tage 6 h

@amme = dumm

MartinG.
MartinG.
Superredner
11 Tage 5 h

Und der katalanische Unternehmerverband redet auf Puigdemont ein, auf die Unabhängigekeit zu verzichten:
Ofensiva in extremis del poder económico catalán contra la DUI
Brugera, que acudió acompañado por el director general del Cercle, Jordi Alberich, transmitió a Puigdemont que la declaración unilateral de independencia (DUI) –contra la cual la entidad ha dado a conocer esta misma semana una nota de opinión– sería “una bomba para la economía catalana”, el pistoletazo de salida para una huida masiva de empresas y que desataría el castigo de los mercados financieros y bursátiles.
http://www.lavanguardia.com/economia/20171008/431879850286/el-cercle-reune-puigdemont-delegacion-govern-girona-pide-renuncia-dui-independencia-catalunya.html

Obelix
Obelix
Tratscher
11 Tage 4 h

@MartinG., das glaube ich dir gerne. Dem Unternehmerverband wie auch Banken und Versicherungen geht es ganz sicher nicht um die Freiheit eines Volkes, oder um volkstumspolitische Fragen oder Probleme, solange die Kasse stimmt.

Tabernakel
10 Tage 6 h

@Obelix
Die Nazi-Vokabeln hast Du ja schon gut drauf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Volkstumspolitik

Ralph
Ralph
Tratscher
11 Tage 2 h

Südtirol steht geschlossen hinter den Katalanen. Auch ale Parteien in Südtirol.

ivo815
ivo815
Universalgelehrter
11 Tage 1 h

Anarchisten

andy215
andy215
Grünschnabel
11 Tage 9 h

Wenn es zu keinen Bürgerkrieg kommen soll, führt nichts an Diplomatie vorbei. Spanien muss jetzt den Katalanen entgegen kommen. Die EU muss als Vermittler eingreifen.

geronimo
geronimo
Tratscher
11 Tage 12 h

Wenn nicht mehr miteinander geredet wird, was folgt dann??

zombie1969
zombie1969
Superredner
11 Tage 9 h
Ein kleiner Blick nach Schottland: 2014 wurde ein Referendum über die Unabhängigkeit abgehalten. Es war eine unaufgeregte Angelegenheit, wenn man es mit den aktuellen Gegebenheiten in Spanien vergleicht. Die Briten halten die Contenance offenbar besser. Man hat nicht versucht das Referendum zu Unterbinden, obwohl für GB sehr viel auf dem Spiel stand. Was kam heraus? Es wurde von der Bevölkerung mit 55,3 % Nein-Stimmen abgelehnt. Ein kurzer Blick auf ein anderer zusammengeschusterter Nationalstaat: Jugoslawien. Was dabei herauskam, möchte in Europa wirklich niemand nochmal erleben. Also: Welcher Weg ist der spanischen Regierung wohl zu empfehlenswert? Begegnet man am besten den Menschen… Weiterlesen »
MartinG.
MartinG.
Superredner
11 Tage 5 h

Es sind eine Million die in Barcelona für die Einheit Spaniens demonstrieren:
Directo manifestación: Cerca de un millón de personas defiende la unidad de España en Barcelona
«Desde hace unos años el nacionalismo está causando estragos también en Cataluña», ha declarado Mario Vargas Llosa en su discurso al final de la manifestación
http://www.abc.es/espana/abci-directo-manifestacion-barcelona-capital-catalana-sale-calle-para-defender-unidad-espana-y-constitucion-201710080824_directo.html

mandorr
mandorr
Grünschnabel
11 Tage 1 h

Wurde wieder live übertragen?

amme
amme
Grünschnabel
10 Tage 16 h

Mischt euch nicht ein.Das ist ihre sache ob Sie weg wollen oder nicht.Ich würde mir nie anmassen hier zu urteilen.Mit Ausnahme der Gewalt der Spanier

Tabernakel
10 Tage 37 Min

Que viva España !!

https://youtu.be/b36HNybClmU

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