UNO-Generalsekretär Antonio Guterres mahnt die Weltgemeinschaft

UNO-Chef ruft zum Kampf gegen Fremdenhass und Intoleranz auf

Samstag, 19. Januar 2019 | 07:46 Uhr

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres rief die Völkergemeinschaft am Freitag zum Kampf gegen den Anstieg von Volksverhetzung, Fremdenhass und Intoleranz auf. Jedes Segment der Gesellschaft müsste darin einbezogen werden, sagte Guterres vor der Presse in New York.

“Wir hören beunruhigende, hasserfüllte Echos von längst vergangenen Zeiten. Gefährliche Ansichten durchdringen politische Debatten und vergiften den Mainstream. Vergessen wir nie die Lehren der 1930er Jahre”, sagte der UNO-Chef. Er warnte vor den Bedrohungen, die Hassreden-und-Verbrechen für die Menschenrechte, die nachhaltige Entwicklung sowie für Frieden und Sicherheit darstellten.

“Die Botschaft ist klar: Worte sind nicht genug. Wir müssen sowohl bei der Durchsetzung unserer universellen Werte als auch bei der Bekämpfung der Grundursachen von Angst, Misstrauen, Angst und Wut wirksam sein”, so Guterres weiter.

Der UNO-Chef bezeichnete die Vereinten Nationen als “Plattform für Maßnahmen, um das gebrochene Vertrauen in einer gebrochenen Welt wiederherzustellen und für die Menschen zu sorgen”. Dafür wolle er sich uneingeschränkt einsetzen.

Zum Thema Multilateralismus sagte Guterres, er sei mehr denn je davon überzeugt, dass globale Herausforderungen wie Klimaschutz, Migration und Terrorismus globale Lösungen erforderten. Kein Land könne das alleine schaffen. Auch die Kehrseiten der Globalisierung müsste man gemeinsam in den Griff bekommen.

“Ich glaube, die größte Herausforderung, vor der Regierungen und Institutionen heute stehen, besteht darin, zu zeigen, dass wir uns um sie kümmern – und Lösungen zu mobilisieren, die auf die Ängste der Menschen mit Antworten reagieren”, sagte Guterres unter Hinweis auf das heutige Vertrauensdefizit in Regierungen, politische Einrichtungen und internationale Organisationen.

“In solchen Zeiten können Erklärungen wie Ausreden klingen – und Menschen können zu leichten Zielen für Nationalisten, Populisten und all jene werden, die von der Angst profitieren”, sagte er. “Die meistverkaufte Marke in unserer heutigen Welt ist die Angst. Es bekommt Quoten. Es gewinnt Stimmen. Es erzeugt Klicks.”

Von: apa

Kommentare

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6 Kommentare auf "UNO-Chef ruft zum Kampf gegen Fremdenhass und Intoleranz auf"


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typisch
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Universalgelehrter
28 Tage 5 h

Meint er die teroranschläge in letzter zeit?

Anton
Anton
Grünschnabel
28 Tage 5 h

@typisch. Moch dir nix drauß, ober Zyniker wie du, verstehen nit um wos es do geat.

typisch
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Universalgelehrter
28 Tage 3 h

@Anton
Genau, toleranz beruht immer auf gegenseitigkeit und nicht einseitigkeit

razorback
razorback
Tratscher
26 Tage 21 h

@Anton woher der Hass?? zu wenig Liebe? mag dich keine?😁

falschauer
falschauer
Superredner
28 Tage 6 h

solange typen wie salvini, le pin, strache, trump, gauland und vor allem höcke ihr populistisches gehetze unter den immer kritikloseren menschen verbreiten wird das leider eine illusion bleiben herr guterres…..ihre bemühungen sind zwar lobenswert und entsprechen den menschlichen grundwerten diese kommen jedoch leider immer mehr abhanden und die zukunft unserer gesellschaft verspricht nichts gutes

falschauer
falschauer
Superredner
28 Tage 2 h

ich fühle mich jedesmal geschmeichelt wenn mein post so viele dislikes ehält, es ist für mich eine große genugtuung zu wissen dass ich den nagel auf dem kopf getroffen habe und so mancher hier seinen missmut kund tun kann…

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