"Bemühungen um Frieden und Unterstützung der Ukraine sind zwei Seiten derselben Medaille"

Unterberger lobt Draghi

Donnerstag, 19. Mai 2022 | 11:46 Uhr

Rom – Ministerpräsident Mario Draghi hat wieder die richtigen Worte gefunden. Das findet zumindest SVP-Senatorin Julia Unterberger.

„Gerade wir als überzeugte Europäer schätzen die Geradlinigkeit und Klarheit, welche die italienische Regierung in Bezug auf den Ukraine-Konflikt von Anfang an an den Tag gelegt hat. Sie hat bei der Unterstützung der Angegriffenen und den Sanktionen gegen die Aggressoren nicht gezögert. Sie hat gleichzeitig effiziente Maßnahmen ergriffen, um jene Familien und Unternehmen zu unterstützen, die von den wirtschaftlichen Folgen betroffen sind. Und sie hat ein großes Engagement gezeigt, um Europa wieder mehr Verantwortung zuzuerkennen, unabhängig von der Rolle der USA“, betonte Julia Unterberger, Vorsitzende der Autonomiegruppe, heute nach der Rede von Ministerpräsident Mario Draghi im Senat.

„Ebenso wie die Unterstützung des Beitritts von Schweden und Finnland zur Nato, befürworten wir auch jene für den Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union. Die italienische Regierung soll ihren Weg konsequent fortsetzen, wie sie es in den vergangenen Wochen getan hat und sich nicht zurücknehmen“, so Unterberger.

Es reiche nicht vom Frieden zu sprechen, um ihn herzustellen. „Wir müssen die Ukraine weiterhin unterstützen und die Sanktionen gegen Russland weiter verschärfen. Mit anderen Worten: Wir müssen die Voraussetzungen für Verhandlungen schaffen, die zu einem dauerhaften Frieden führen können. Niemand darf einem europäischen Land mit einem Krieg drohen, um seine Grenzen gewaltsam zu verschieben“, erklärt die Senatorin.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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