Sicherheitsmaßnahmen an der US-Grenze zu Mexiko wurden erhöht

US-Behörde sicherte Grenzübergang gegen Migranten

Montag, 19. November 2018 | 21:55 Uhr

Angesichts Tausender Migranten aus Mittelamerika haben die US-Behörden die Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze zwischen San Diego im Bundesstaat Kalifornien und der mexikanischen Stadt Tijuana erhöht. Der US-Grenzschutz schloss den Grenzübergang San Ysidro am Montag für einige Stunden und installierte Betonbarrieren und Stacheldrahtrollen.

“Grenzschutzbeamte haben Hinweise erhalten, dass sich Migranten in Tijuana zusammentun, um illegal den Grenzübergang zu durchbrechen anstatt sich ordnungsgemäß bei den Beamten vorzustellen”, hieß es in einer Mitteilung der Behörde. “Die Beamten installierten Begrenzungen, die verhindern, dass sich größere Gruppen nähern und den Grenzübergang durchbrechen.”

Tausende Migranten aus Honduras, El Salvador und Guatemala kamen in den vergangenen Tagen nach Tijuana. Sie fliehen vor dem Elend und der Gewalt in ihren Heimatländern und wollen in den USA um Asyl bitten. Während die sogenannte Karawane von Guatemala nach Mexiko gezogen war, hatten einige Migranten bereits mit Gewalt die Grenzsicherungen durchbrochen.

“Der Grenzschutz wird die unerlaubte Einreise von Personen nicht zulassen”, sagte der zuständige Grenzschutzchef in San Diego, Pete Flores. “Wir können nicht warten, bis sich die Leute zusammenrotten, um illegal die Grenze zu überqueren. Wir müssen uns vorbereiten.”

Von: APA/dpa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "US-Behörde sicherte Grenzübergang gegen Migranten"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
zombie1969
zombie1969
Universalgelehrter
20 Tage 18 h

Wahrscheinlich hat Mexiko gedacht, es könne den Migrantenstrom so einfach in die USA durchwinken und müsse sich dadurch nicht wirklich mit den dunklen Seiten der Migrationsbewegung abgeben.   Und nun ist die Grenze dicht und die Probleme stauen sich mit allen negativen Folgen. Vielleicht lernen die Mexikaner daraus und werden den Migrantenpakt der UNO nicht unterzeichnen.

wpDiscuz