Etappensieg für Trumps umstrittene Migrationspolitik

US-Gerichtshof genehmigt Einreisestopp für Flüchtlinge

Mittwoch, 13. September 2017 | 10:33 Uhr

Der Oberste US-Gerichtshof hat den von Präsident Donald Trump erlassenen Flüchtlings-Aufnahmestopp für rechtmäßig erklärt. Damit kippte der Supreme Court am Dienstag die Entscheidung eines Berufungsgerichts, die nach Angaben der Regierung weiteren 24.000 Flüchtlingen die Einreise in die USA erlaubt hätte.

Trump erzielte mit der Entscheidung des Supreme Court einen Etappensieg: Im Oktober ist bei dem Gericht eine Anhörung zu dem von Trump ebenfalls angestrebten Einreiseverbot für Menschen aus sechs muslimisch geprägten Ländern angesetzt. Trump hatte im März ein begrenztes Einreiseverbot für Menschen aus dem Iran, Syrien, Libyen, Somalia, Sudan und Jemen erlassen und zugleich die Aufnahme von Flüchtlingen begrenzt. Der Erlass wurde mit der nationalen Sicherheit begründet.

Vergangene Woche hatte ein Berufungsgericht entschieden, dass bestimmte Verwandte von US-Bürgern aus den sechs muslimischen Staaten nicht an der Einreise gehindert werden dürfen.

Von: APA/ag.

Kommentare

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1 Kommentar auf "US-Gerichtshof genehmigt Einreisestopp für Flüchtlinge"


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speckbrot
speckbrot
Tratscher
10 Tage 1 h

Die ganzen nicht gewählten EU Bonzen absetzen und mit Trump & Co ersetzen. Das wäre die Rettung (wenn überhaupt noch möglich) für unsere Kulturen, Bräuche und Nationalstaaten.

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