In Paris wird die afghanische Flagge für Evakuierungen geschwungen

USA befürchten IS-Anschlag am Flughafen von Kabul

Sonntag, 22. August 2021 | 20:31 Uhr

Die US-Regierung hat Medienberichte über die Gefahr eines Anschlags der Terrormiliz “Islamischer Staat” (IS) am Flughafen Kabul oder in der Umgebung bestätigt. “Die Bedrohung ist real, sie ist akut, sie ist anhaltend”, sagte der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, am Sonntag im Sender CNN. Eine Woche nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan versuchen die Taliban, das Chaos um den Kabuler Flughafen nach wie vor in den Griff zu bekommen.

“Wir arbeiten intensiv mit unseren Geheimdiensten zusammen, um herauszufinden, woher ein Angriff kommen könnte”, sagte Sullivan. Man nehme die Warnungen “absolut todernst”. Die militant-islamistischen Taliban und der regional aktive Zweig des IS sind verfeindet und haben in der Vergangenheit gegeneinander gekämpft.

Die Taliban hatten vor einer Woche die Macht in Afghanistan übernommen. Auch eine Woche später ging die US-Regierung bei ihrer Evakuierungsmission von Tausenden amerikanischen Staatsbürgern in Afghanistan aus. “Wir haben mit einigen Tausend Amerikanern Kontakt aufgenommen”, sagte Sullivan. “Und wir arbeiten hart daran, mit jedem dieser Menschen und jeder ihrer Familien Pläne zu machen, um sie sicher zum Flughafen zu bringen.” Man arbeite unermüdlich daran, auch die afghanischen Unterstützer des US-Einsatzes aus dem Land herauszubringen.

Sullivan sagte, die Szenen außerhalb des Flughafens seien herzzerreißend. “Wir arbeiten jede einzelne Minute, jede einzelne Stunde, jeden einzelnen Tag daran, so viel Ordnung und Sicherheit wie möglich herzustellen.” Auch Amerikaner hätten Schwierigkeiten, durch das Chaos außerhalb des Flughafens zu gelangen. “Das ist eine logistische Herausforderung, an der wir in den letzten 72 Stunden gearbeitet haben. Wir glauben jetzt, dass wir alternative Methoden haben, um die Amerikaner zum Flughafen zu bringen.” Sullivan machte keine Angaben dazu, um welche Methoden es sich handeln könnte.

US-Streitkräfte und ihre Koalitionspartner in Afghanistan haben seit Beginn der US-Evakuierungsmission vor gut einer Woche nach Angaben aus US-Regierungskreisen mehr als 25.000 Menschen aus Kabul ausgeflogen. Aus dem Weißen Haus hieß es am Sonntag, in den vorangegangenen 24 Stunden seien 3.900 Menschen an Bord von US-Militärflugzeugen und ebenso viele an Bord von Flugzeugen der Koalitionspartner in Sicherheit gebracht worden. Seit dem 14. August seien damit insgesamt 25.100 Menschen ausgeflogen worden. Seit Ende Juli – vor dem offiziellen Beginn der amerikanischen Evakuierungsmission – liege diese Zahl bei rund 30.000.

Auch andere Länder setzten ihre Evakuierungen am Sonntag fort. So flog die deutsche Bundeswehr weitere 180 Menschen aus. Eine Maschine des Typs A400M sei auf dem Weg in die usbekische Hauptstadt Taschkent, schrieb die Bundeswehr am Sonntagnachmittag bei Twitter. Insgesamt hat die deutsche Armee bisher 2.500 Personen ausgeflogen. Die Niederlande verstärkten ihren militärischen Rettungseinsatz. Dafür seien am Sonntag weitere Soldaten nach Kabul aufgebrochen, teilte das Verteidigungsministerium in Den Haag mit. Sie sollen die 62 bereits vor Ort eingesetzten Militärangehörigen bei der Evakuierungsaktion unterstützen.

Italien will bei seiner Evakuierung insgesamt ungefähr 2.500 Afghanen aus Kabul ausfliegen. Das sagte Außenminister Luigi Di Maio. 1.600 Menschen seien bereits über die Luftbrücke des italienischen Militärs aus Afghanistan geholt worden. Italien und die internationale Gemeinschaft müssen nach Meinung Di Maios außerdem verhindern, dass Afghanistan zu einem “Paradies für den Terrorismus” wird. Es sei zudem wichtig, gegen den Drogenhandel und die Produktion von Opium dort vorzugehen. Italien setze sich weiter dafür ein, dass in den kommenden Wochen ein G20-Sondergipfel einberufen werde. Eine Zusammenkunft der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer (G20) sei wichtig, um das Thema Afghanistan anzugehen. Italien hält derzeit den G20-Vorsitz. Dort könnten auch Länder wie Indien, China und Russland mit einbezogen werden, die wichtig für die Afghanistan-Strategie seien, betonte Di Maio.

Der britische Evakuierungseinsatz in Kabul hat nach Angaben der britischen Regierung Fahrt aufgenommen. In den vergangenen 24 Stunden seien 1.721 Menschen in acht Maschinen der Royal Air Force ausgeflogen worden, teilte ein Staatssekretär des Verteidigungsministeriums am Sonntag mit. Anders als am Vortag gelinge es nun besser, geordnete Schlangen zu bilden, die Wartenden auf den Flughafen zu bringen und die Flüge zu koordinieren. Das liege auch daran, dass die Taliban dies nicht blockierten.

Die Regierung rief daher am Sonntag berechtigte britische Staatsbürger und Ortskräfte wieder auf, zum Flughafen zu kommen. Die Lage könne sich zwar wieder ändern, aber wenn sie bleibe wie aktuell, könne man eine große Anzahl an Menschen ausfliegen. Insgesamt habe man bisher mehr als 5.000 Menschen ausgeflogen, sagte der britische Botschafter in Kabul, Laurie Bristow, am Sonntagabend in einem Twitter-Video. Es gebe aber weiterhin extrem viel zu tun.

Der britische Verteidigungsminister Ben Wallace bezeichnete es indes als unmöglich, alle Schutzbedürftigen rechtzeitig auszufliegen. Keine Nation werde dazu in der Lage sein, bis zur Frist am 31. August alle zu retten, sagte Wallace der “Mail on Sunday”. Pessimistisch hinsichtlich des Schicksals tausender afghanischer Ortskräfte äußerte sich auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.

Die US-Regierung aktiviert in einem seltenen Schritt nun die zivile Luftreserve und verpflichtet kommerzielle Fluggesellschaften zur Unterstützung der Evakuierungsmission in Afghanistan. Betroffen von der Anordnung seien insgesamt 18 Flugzeuge von 6 US-Airlines, teilte das Pentagon am Samstag mit. Diese Maschinen sollten nicht den Flughafen in Kabul ansteuern, sondern für den Weitertransport von Evakuierten aus Zwischenstationen eingesetzt werden. Damit würden Kapazitäten von Militärflugzeugen entlastet, die für die Luftbrücke von und nach Kabul genutzt werden könnten, hieß es. Die USA fliegen schutzsuchende Afghanen zunächst in andere Länder aus, bevor sie weiter in die Vereinigten Staaten reisen können.

Taliban schossen am Sonntag Augenzeugen zufolge vor dem Kabuler Flughafen in die Luft und setzten Schlagstöcke ein, um die zum Airport drängenden Menschen in geordnete Warteschlangen zu zwingen. Tausende von Menschen bemühten sich verzweifelt, Plätze in den Flugzeugen zu ergattern, mit denen westliche Länder ihre Landsleute und von Verfolgung bedrohte Afghanen außer Landes fliegen. In den Menschenmengen nahe des Flughafens kamen nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums allein am Samstag sieben afghanische Zivilisten ums Leben. In den vergangenen sieben Tagen habe es hier sogar mindestens 20 Tote gegeben, sagte ein NATO-Vertreter zu Reuters. “Unser Fokus ist die Evakuierung aller Ausländer so schnell wie möglich.”

Unter den Toten außerhalb des Flughafens war einem Bericht der “New York Times” zufolge auch ein zweijähriges Mädchen. Die Tochter einer afghanischen Übersetzerin, die für eine amerikanische Firma in Kabul gearbeitet haben soll, wurde demnach am Samstag zu Tode getrampelt. “Ich habe reinen Terror gefühlt”, sagte die Frau der Zeitung in einem Telefoninterview aus Kabul. “Ich konnte sie nicht retten.”

Am frühen Nachmittag sagte der deutsche Brigadegeneral Jens Arlt, die Lage am Flughafen entspanne sich etwas. Grund dafür sei, dass sich in der Bevölkerung herumgesprochen habe, dass einige Tore zum Flughafen aus Sicherheitsgründen vorerst geschlossen blieben. “Das ist immer nur eine Momentaufnahme”, schränkte Arlt jedoch ein.

Aus Kabul gab es zugleich weiterhin besorgniserregende Meldungen. Einer Reportage des Fernsehsenders Ariana News zufolge kümmert sich eine Familie aus Kabul seit einer Woche um einen sechsjährigen Buben, den sie am Flughafen im Stacheldraht festhängend gefunden hatte. Auch lokale Journalisten berichteten in sozialen Medien, dass Menschen Fotos von vermissten Kindern am Flughafen anbringen. Einwohner Kabuls berichteten der Deutschen Presse-Agentur zudem, dass das Bargeld ausgeht; die meisten Bankomaten seien praktisch leer.

Ein Vertreter der radikalislamischen Taliban sagte, man wolle volle Klarheit über den Abzugsplan der ausländischen Truppen. “Die Bewältigung des Chaos außerhalb des Flughafens von Kabul ist eine komplexe Aufgabe”, sagte er zu Reuters. Der NATO-Vertreter erläuterte, die Truppe des westlichen Militärbündnisses hielten sich strikt von den Außenbereichen des Airports fern, um Zusammenstöße mit den Taliban zu vermeiden.

Der britische Premierminister Boris Johnson berief unterdessen ein virtuelles Spitzentreffen der führenden Industrieländer (G7) zum Thema Afghanistan am Dienstag ein. Großbritannien hat gegenwärtig den Vorsitz der Staatengruppe. “Es ist entscheidend, dass die internationale Gemeinschaft zusammenarbeitet, um sichere Evakuierungen sicherzustellen, eine humanitäre Krise zu verhindern und das afghanische Volk zu unterstützen, die Errungenschaften der vergangenen 20 Jahre zu sichern”, erklärte Johnson.

Die humanitäre Lage in Afghanistan könnte sich deutlich verschärfen. Zwischen Jahresbeginn und Anfang August sind mehr als 550.000 Menschen in dem Krisenland wegen Gefechten aus ihren Städten und Dörfern geflohen. Das geht aus Daten der UNO-Agentur zur Koordinierung humanitärer Hilfe (OCHA) hervor. Im Vorjahr waren es im gleichen Zeitraum rund 165.000 Binnenflüchtlinge gewesen. Weitere fünf Millionen Menschen im Land gelten als Langzeitvertriebene.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UNO-Kinderhilfswerk UNICEF warnen, dass die Versorgung von Millionen mit Arzneimitteln und anderen wichtigen Gütern immer schwieriger werde. Das dürfe in der Diskussion um Rettungsflüge nicht vergessen werden, teilten die beiden Organisationen mit. Mit 18 Millionen Menschen, die Hilfe benötigten, sei Afghanistan schon vor den Ereignissen der vergangenen Woche der drittgrößte humanitäre Einsatz weltweit gewesen.

Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) hat sich nach der Machtübernahme der Taliban besorgt über die politische Zukunft Afghanistans geäußert. Die “künftige Führung” des Landes und die internationale Gemeinschaft müssten sicherstellen, “dass Afghanistan nie wieder als Plattform oder Zufluchtsort für Terroristen genutzt wird und verhindern, dass terroristische Organisationen dort Fuß fassen”, erklärte die Organisation am Sonntag in Jeddah in Saudi-Arabien. Während ihrer Herrschaft von 1996 bis 2001 hatten die Taliban dem Terrornetzwerk Al-Kaida und dessen Anführer Osama bin Laden Unterschlupf gewährt. Einem Taliban-Sprecher zufolge ist Al-Kaida in Afghanistan nicht vertreten. Man unterhalte zu ihr keine Beziehungen, sagt Mohammad Naim dem TV-Sender Al-Hadath.

Von: APA/dpa/Reuters

Kommentare

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34 Kommentare auf "USA befürchten IS-Anschlag am Flughafen von Kabul"


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Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
30 Tage 20 h

Jetzt geht die Geiselnahme durch die Krieger in die nächste Runde. 
“wurden wir von den Taliban gebeten, dass wir bleiben und unsere nachweislich erfolgreiche Arbeit für Kinder fortsetzen”…“Wir müssen Unterstützung ins Land bringen – nicht nur Nahrung, auch medizinische Unterstützung und Schutz. Wir brauchen Geld, und wir brauchen es jetzt”

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
30 Tage 19 h

…schlagen sich die Schädel ein und der Westen soll helfen…da ist er wieder gut genug…
😆

olter
olter
Tratscher
30 Tage 18 h

Da die Amerikaner schon längst diskutieren, ob man denn das zurückgebliebene Material nicht bombardieren könne, irgendwie verständlich. Denen muss es schon unheimlich in den Finger jucken, den ‘Abzug’ zu drücken…

Staenkerer
30 Tage 18 h

a foss ohne boden aufzufüllen isch holt nit möglich, vor ollem wenn (gfühlt) mehr wegrinnt wie man einischüttet! das de geld brauchn isch klor, mit hilfsgüter und lebensmittel konn man a koane woffn kafn, koan heer bezohln und oll de groaßn obkassierer nit zufriedn stelln!
des geld londet jo decht lei wieder auf de großen haufn und de, des brauchn kriegn nix!

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
30 Tage 17 h

@olter

Jetzt ist etwas bezu spät dafür. Auf den Fotos posieren die Taliban mit den vom Steuerzahler finanzierten Waffen aus Beständen der afghanischen Armee. Auch fahren sie gerne mit der Humvees.

Mit den Hubschraubern und Flugzeugen werden sie nur kurz Freude haben weil man ja keine Piloten und Technicker für die Wartung hat. Aber das kann man ja den Nachbarn im Iran verkaufen. Die werden sich die Sachen gerne mal anschauen.

olter
olter
Tratscher
30 Tage 14 h

Die Iraner brauchen doch kein amerikanisches Zeug wo sie keine Ersatzteile dafür bekommen, das haben sie nämlich schon zu genüge aus Schah Zeiten. Auch können sie genug chinesisches oder russisches Zeugs bekommen.

6079_Smith_W
6079_Smith_W
Universalgelehrter
30 Tage 9 h

@olter

Man schaut sich das Zeug der imperialistischen Amerikaner an, findet schwachstellen und kopiert/imitiert was den eigenen Zwecken dienen kann.

Man erinnere sich an die Geschichte mit dem “Biest von Kandahar”, da hatten die Iraner hinterher ihre Freude
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Lockheed_Martin_RQ-170

olter
olter
Tratscher
30 Tage 9 h

Etwaige ‘Zuckerlen’ wie z.B. Kommunikations-Equipment kann für Gegner der USA sicher interessant sein; nur wird der Iran wirklich keine Ersatzteile oder know-how haben, um z.B. komplizierteres Equipment wie Helikopter für sich selbst nutzen zu können, jedenfalls nicht zu vertretbarem Aufwand.

quilombo
quilombo
Superredner
29 Tage 23 h

@Doolin, es hat doch der Westen angefangen

heris
heris
Tratscher
30 Tage 20 h

Diese  derzeitige Situation wird von den Medien viel zu sehr hochgeschaukelt . Ein 38 Millionenvolk wird schon wissen was es tut.

jagerander
jagerander
Tratscher
30 Tage 19 h

ich glaube die Weltmächte sollten ihre Haltungen überdenken und aufhören sich überall einzumischen.jeder soll seine eigene Sache machen. Es war doch deren endscheidung ohne grossen wiederstand dich der neuen zukunft hinzugeben.

sakrihittn
sakrihittn
Universalgelehrter
30 Tage 19 h

Ich warne auch seit Jahren gegen Unterwanderung und Ausbeutung unseres Sozialstaates.

sophie
sophie
Universalgelehrter
30 Tage 19 h

Ohne die Hilfsorganisationen, wird das Elend immens gross sein, den ganzen hungernden Kindern und Menschen, die jetzt unter den Taliban noch mehr Leid erfahren müssen. Die USA und all die Länder der restlichen Welt sollten jetzt zusammen helfen, sowie auch in Haiti wo nur mehr Notstand existiert das ist den Medien zur Zeit nur selten eine Schlagzeile wert !!!!!

DontbealooserbeaSchmuser
30 Tage 13 h

Ja, am besten machen wir eine Menschenkette (natürlich unter Einhaltung der Coronamaßnahmen) und singen fröhliche Lieder, während die arbeitende Bevölkerung die Gelder bezahlt, oder?
Damit helfen wir bestimmt mehr, als mit einer konsequenten Ablehnung imperialistischer Politik und dementsprechendem Wahlverhalten 🤦🏼‍♀️

Ninni
Ninni
Kinig
30 Tage 21 h

Mein Herz weint …
möge ihnen geholfen werden, auch wenn es nur ein Bruchteil ist.

Peerion
Peerion
Tratscher
30 Tage 19 h

Der Westen ist raus und weder Russland noch China werden den Fehler machen in dieses Land ein zu marschieren. Umgekehrt werden die Taliban nicht den Fehler machen, noch einmal internationale Terrororganisationen Schutzraum zu gewähren. Die Taliban sind eine islamische nationalistische Bewegung. Sie gehören nicht zum globalen Jihad wie z.B der Daesh (IS). Daher war auch der Kampf gegen die Taliban von Anfang an nicht nur sinnlos, sondern auch nicht zielführend. Die Ressourcen hätte man besser in die Bekämpfung des internationalen Terrorismus gesteckt.

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
30 Tage 17 h

Das Versagen des größten Kriegstreibers 🇺🇸 soll jetzt wieder die EU 🇪🇺 ausbaden, vielen Dank auch.

Storch24
Storch24
Kinig
30 Tage 14 h

Sind nicht alle Schuld ? Haben die je gelernt selbstständig zu leben ? Wahrscheinlich nicht. Jetzt wollen sie natürlich alle raus, weil die es nie gelernt haben alleine zu leben.

Staenkerer
30 Tage 13 h

@Storch24 do gib es a nette gschicht de olles sog:
ein fischer gibt alle tage einen arbeitlosen einen der frisch gefangenen fische doch eines tages schenkte er ihn eine angel ind meint “damit kannst du jetzt selber fischen!” der mann beäugt die angel, zerbricht sie, wirft sie weg und meint “warum. soll isch angeln ,
? den fisch den ich täglich brauch bekomm ich doch auch so…”

Storch24
Storch24
Kinig
30 Tage 11 h

👍👍👍👍bravo

ahiga
ahiga
Superredner
30 Tage 7 h

70 % der männer können weder lesen noch schreiben..
aber ich wette, die wissen ganz genau wie so ein maschienengewehr funktioniert..
dumm dümmer…und alles was noch drüber ist…

Storch24
Storch24
Kinig
30 Tage 18 h

Danke an allen Helfern, die die Ärmsten nicht alleine lassen.

Sterne
Sterne
Tratscher
30 Tage 16 h

I vosteh de gonze sochet‼wene so sieg kem viele storke Mando woh san de Frauen ❓❓u Kindo❓losnse de allon zruck des mochtme traurig❓❓❓

DontbealooserbeaSchmuser
30 Tage 12 h

“Eine Woche nach ihrer Machtübernahme in Afghanistan versuchen die Taliban das Chaos um den Kabuler Flughafen nach wie vor in den Griff zu bekommen”

Das würden sie auch problemlos schaffen, wenn sie nicht von amerikanischen, deutschen, französischen, … Besatzungstruppen daran gehindert werden.

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
30 Tage 7 h

Na ja, die Prioritäten der “Probleme” sehen wohl anders aus: “Taliban betreiben Zielfahndung
Berichte über standrechtliche Hinrichtungen”.
Aber das ist sicherlich nur Propaganda.

https://www.n-tv.de/politik/Berichte-ueber-standrechtliche-Hinrichtungen-article22755675.html

So sehe ich das
So sehe ich das
Tratscher
30 Tage 11 h

Afghanistan hat über 38.000.000 Einwohner.
Thaliban haben ein Stärke von über 60.000 Kämpfer in Sandalen ( der größte Teil von Ihnen kann nicht mal ein Nachtsichtgerät bedienen oder ein Funkgerät programmieren ).
Wenn die afghanische Bevölkerung aufstehen würde dann würden die Eseltreiber (Thaliban) nicht lang an der Macht sein.

sophie
sophie
Universalgelehrter
30 Tage 11 h

Bin mal gespannt wenn alle Ausländischen Militärs abgezogen sind, was dann die Taliban mit der armen Bevölkerung machen???

So sehe ich das
So sehe ich das
Tratscher
30 Tage 7 h

@ Sophie
Wenn die Taliban keine Waffen vom Ausland erhalten würden, keine europ. Medikamente erhalten würden, vom Ausland nicht finanziert würden …….dann würde diese Sandalenelite-Truppe (Eseltreiber) innerhalb eines Monats wieder Ziegen hüten.

Trina1
Trina1
Universalgelehrter
30 Tage 8 h

“Für die Taliban stellt die Sufi-Welt den Gegner schlechthin dar, den es zu bekämpfen und zu beseitigen gilt, vielleicht weil der mystische Islam die Alternative zum politischen Islam in sich trägt.” – Khaled Fouad Allam

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
30 Tage 7 h

Klingt nach der “Logik” des Dreißigjährigen Kriegs.

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
30 Tage 7 h

ist es. aber die Talibans sind so

Storch24
Storch24
Kinig
30 Tage 11 h

Die großen Amis haben bislang 3900 Bürger ausgeflogen. Das kleine Italien bislang 1800.
Da können andere wieder bin uns , Italienern lernen

magari
magari
Grünschnabel
30 Tage 9 h

Ok, aber was hat sich der Redakteur dabei gedacht im Titelbild Massud – den letzten WIderständler gegen die Taliban – abzubilden, wenn es im Artikel um den IS geht …

sophie
sophie
Universalgelehrter
30 Tage 11 h

Ein Anschlag des IS wäre sicher fatal für alle die in Afghanistan leben aber zur Zeit auch den Menschen helfen, das sind die Militärs gefordert dies zu verhindern

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