Polizeigewalt gegen die schwarze Bevölkerung einmal mehr ein Thema

USA: Schwarzer von sechs Polizei-Kugeln in Rücken getroffen

Freitag, 30. März 2018 | 22:49 Uhr

Ein 22-jähriger Schwarzer, der von zwei Polizisten im kalifornischen Sacramento erschossen wurde, wurde laut einem unabhängigen Obduktionsbericht von sechs Kugeln in den Rücken getroffen. Zwei weitere Kugeln trafen den unbewaffneten Stephon Clark seitlich. Das gab am Freitag ein Arzt auf einer Pressekonferenz bekannt, der von Clarks Familie mit einer unabhängigen Autopsie beauftragt worden war.

Insgesamt hatten die beiden Polizisten 20 Mal auf Clark gefeuert. Er hielt sich zu diesem Zeitpunkt im Garten seiner Großmutter auf.

Der Anwalt der Familie erklärte, der Autopsiebericht widerspreche Polizeiberichten, wonach Clark eine Bedrohung für die beiden Polizisten gewesen sei. Sie hatten am 18. März auf einen Notruf reagiert, laut dem ein möglicherweise bewaffneter Mann mehrere Autoscheiben eingeschlagen haben soll. Nach eigenen Angaben hielten die beiden Polizisten Clarks Smartphone für eine Waffe und schossen deswegen auf ihn.

Nach dem Tod Clarks kam es in Sacramento und in den ganzen USA zu Protesten wegen Polizeigewalt gegen die schwarze Bevölkerung.

Von: APA/dpa

Kommentare

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3 Kommentare auf "USA: Schwarzer von sechs Polizei-Kugeln in Rücken getroffen"


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knoflheiner
knoflheiner
Superredner
23 Tage 23 h

du isch wos faul…
 die polizei schießt nitt ohne grund.

traktor
traktor
Universalgelehrter
23 Tage 15 h

warum hat er schäden gemacgt?
selber schuld

Mitgequatscht
Mitgequatscht
Tratscher
24 Tage 2 h

Jemanden der in an Gortn, mir ogewondt steat in Buggl schiaßn weilor a Woffe hobm kannet?? Obwohl men koane Woffe sig?? Weil irgnd a ondrer autoscheibm drheng hot? Isch woll nt so viel wert so a Menschnlebm in dr USA… und pa ins getraun se sich nt amol an Vorbrechor in Fuas zu schiaßn, wennor randaliert und ondre vorletzt…. brum gibs koan Mittlmoß?

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