Von der Leyen und Borrell in Butscha

Von der Leyen in der Ukraine: Die EU steht an eurer Seite

Freitag, 08. April 2022 | 23:03 Uhr

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat der Ukraine bei einem Besuch in Kiew die volle Solidarität der Europäischen Union zugesagt. Sie sagte zum ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj: “Ich bin heute mit dir hier in Kiew, um ein deutliches Zeichen zu setzen, dass die Europäische Union an eurer Seite steht.” Für den Wunsch der Ukraine nach einem schnellen EU-Beitritt sprach von der Leyen dem Land Mut zu – und versprach Tempo.

Selenskyj forderte einmal mehr härtere Sanktionen gegen Russland gefordert. “Denn anders will Russland niemanden und nichts verstehen”, betonte er am Freitag vor Journalisten in Kiew. Der 44-Jährige sagte, er sei zwar dankbar für das kürzliche beschlossene fünfte Sanktionspaket, doch sei das angesichts der russischen Aggression zu wenig.

Die Strafmaßnahmen dürften nicht “oberflächlich”, sondern müssten “tief durchdacht” sein, damit Russland sie nicht umgehen könnte, mahnte Selenskyj. Moskau habe der Ukraine sehr viel genommen. “Wir können das Territorium zurückholen, aber nicht die Menschen”, sagte er mit Blick auf die vielen Toten.

Bei einem Besuch im Kiewer Vorort Butscha machte sie die russische Armee für die Kriegsgräuel in der Stadt verantwortlich. “Wir haben das grausame Gesicht von Putins Armee gesehen, wir haben die Rücksichtslosigkeit und die Kaltherzigkeit gesehen, mit der sie die Stadt besetzt hat.” Man habe gesehen, “wie unsere Menschlichkeit zertrümmert wurde, und die ganze Welt trauert mit den Menschen in Butscha”.

Von der Leyen war in der Nacht zum Freitag mit dem Zug von Südostpolen nach Kiew aufgebrochen. Die ehemalige deutsche Verteidigungsministerin wurde von einer Delegation begleitet, der auch der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell und der slowakische Ministerpräsident Eduard Heger angehörten. Zusammen mit dem ukrainischen Regierungschef Denys Schmyhal legten sie in Butscha Kerzen für die Opfer nieder. Zudem sahen sie sich unter anderem 20 exhumierte Leichen aus einem Massengrab an. Sie waren die ersten westlichen Spitzenpolitiker, die sich nach Bekanntwerden von Kriegsverbrechen in Butscha ein Bild von der Lage gemacht haben.

Auch Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) ist am Freitag zu einem bis Sonntag dauernden Solidaritätsbesuch in der Ukraine aufgebrochen. In der Hauptstadt Kiew wird er am Samstag Präsident Selenskyj sowie Premierminister Denys Schmyhal und Bürgermeister Vitali Klitschko treffen. Zudem steht ein Lokalaugenschein in der Stadt Butscha am Programm.

Am Wochenende hatten Bilder von teils gefesselten Leichen auf den Straßen des Kiewer Vororts Butscha Entsetzen ausgelöst. Die Ukraine macht russische Truppen für die Gräueltaten an Hunderten Bewohnern verantwortlich. Moskau bestreitet das und spricht von einer “Inszenierung” und “Provokation”, ohne dafür Beweise vorzulegen.

Von der Leyen sprach von einem entscheidenden Moment. “Wird die abscheuliche Verwüstung oder die Menschlichkeit siegen? Wird das Recht der Macht dominieren oder der Rechtsstaat? Wird es ständige Konflikte und Kämpfe geben oder eine Zukunft des gemeinsamen Wohlstands?” Die Ukrainer hielten die Fackel der Freiheit. Man habe darüber beraten, wie die EU ihre Hilfe ausbauen könne. Die EU mobilisiere ihre Wirtschaftskraft, um den russischen Präsidenten Wladimir Putin einen möglichst hohen Preis zahlen zu lassen.

Mit Blick auf das für die Ukraine so wichtigen Thema EU-Beitritt sagte von der Leyen: “Wir stehen an eurer Seite, wenn ihr von Europa träumt.” Ihre Botschaft laute, “dass die Ukraine zur europäischen Familie gehört”. Zugleich sprach sie von einer “ersten positiven Antwort”, als sie Selenskyj einen Fragebogen überreichte, der die Grundlage für die Gespräche über den Beitritt sein soll.

Kiew hatte kurz nach Beginn der russischen Invasion in die Ukraine die Mitgliedschaft in der EU beantragt. Derzeit prüft die EU-Kommission auf Bitten des Rats der EU-Staaten den Antrag. Der EU-Beitritt ist ein langer und komplizierter Prozess. Selbst wenn die EU-Kommission den Antrag positiv bewerten sollte, könnte allein der Start der Aufnahmeverhandlungen noch lange auf sich warten lassen, da alle EU-Staaten einverstanden sein müssen.

Von der Leyen versprach am Freitag jedoch Tempo. Man stehe sieben Tage die Woche rund um die Uhr bereit, um die Ukraine beim Ausfüllen des Fragebogens zu unterstützen. “Es wird nicht wie üblich eine Sache von Jahren sein, die Stellungnahme auszuarbeiten, sondern ich denke eine Sache von Wochen.” Ihre Behörde wolle dem Rat der EU-Staaten bis zum Sommer ihre Einschätzung vorlegen.

Als Reaktion auf das Massaker an Zivilisten in Butscha hatte von der Leyen am Dienstag ein fünftes Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen, das mittlerweile von den EU-Staaten beschlossen wurde. Es enthält unter anderem ein Importverbot für Kohle aus Russland, aber auch weitere Beschränkungen für den Handel mit Russland und ein weitgehendes Einlaufverbot für Schiffe unter russischer Flagge in EU-Häfen. Der ukrainische Präsident Selenskyj fordert jedoch sogleich härtere Maßnahmen.

Der Außenbeauftragte Borrell sagte mit Blick auf den Besuch in Kiew und die Frage, ob weitere Einfuhrverbote etwa für russisches Öl oder Gas verhängt werden: “Das ist der große Elefant im Raum.” Das Thema werde beim Treffen der EU-Außenminister am Montag auf dem Tisch liegen. Mit an Bord des Zugs nach Kiew war auch EU-Botschafter Matti Maasikos. Er sollte seine Arbeit in der ukrainischen Hauptstadt mit einem kleinen Team wiederaufnehmen. Die EU-Vertretung war einen Tag nach Kriegsbeginn komplett evakuiert worden, ein Kernteam arbeitete fortan von Rzeszow in Südpolen aus.

Die Reise und die Rückkehr des Botschafters sollten zeigen, “dass die Ukraine existiert, dass es da eine Hauptstadt gibt, eine Regierung gibt und Vertretungen anderer Länder”, sagte Borrell. Das Land sei noch immer unter der Kontrolle der Ukrainer.

Er kündigte zudem an, 7,5 Millionen Euro für die Ermittlungen zur Verfügung zu stellen, die die Ukraine nach den Kriegsverbrechen in dem Kiewer Vorort Butscha und an anderen Orten durchführt. Auch zeigte er sich zuversichtlich, dass die EU-Staaten seinem Vorschlag in den kommenden Tagen zustimmen, der Ukraine zusätzliche 500 Millionen Euro zur Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte in ihrem Kampf gegen die russische Armee bereitzustellen. Damit würden sich die zur Verfügung stehenden Mittel auf 1,5 Milliarden Euro erhöhen.

Kurz vor der Ankunft der EU-Delegation in Kiew schlugen auf einem Bahnhof in der Ostukraine Raketen ein und töteten dort Dutzende Menschen, die sich wegen des Krieges in Sicherheit bringen wollten. Auf dem Bahnhof der Stadt Kramatorsk warteten nach Angaben von Gouverneur Pawlo Kyrylenko Tausende Menschen darauf, mit dem Zug fliehen zu können. Laut dem ukrainischen Eisenbahnchef Olexander Kamischyn schlugen zwei Raketen ein. Es seien 50 Menschen gestorben, darunter fünf Kinder, sagte der Gouverneur des Gebiets Donezk, Pawlo Kyrylenko, dem Portal “strana.news” zufolge. Bei der Attacke auf den Bahnhof der Stadt seien zudem 98 Menschen verletzt worden, davon 16 Kinder. Auf Videos und Fotos waren leblose Menschen neben zurückgelassenen Koffern und Taschen sowie einem Kinderwagen zu sehen.

Die USA gehen einem Insider zufolge davon aus, dass der Angriff auf den Bahnhof in der Ostukraine von Russland mit einer ballistischen Kurzstreckenrakete verübt wurde. Kramatorsk sei wohl von einer SS-21 getroffen worden, sagte ein hochrangiger US-Militärvertreter, der namentlich nicht genannt werden möchte. Allerdings sei der Grund für den Angriff unklar. “Wir nehmen den Russen ihr Dementi nicht ab, dass sie dafür nicht verantwortlich waren”, so der Insider. Westliche Politiker verurteilten den Angriff scharf, darunter US-Präsident Joe Biden. Russland weist die Verantwortung zurück.

Den USA liegen einem Insider zufolge Hinweise darauf vor, dass Russland mit der Mobilisierung einiger Reservisten begonnen hat. Die Regierung in Moskau könnte mehr als 60.000 von ihnen einberufen wollen, sagte ein hochrangiger US-Militärvertreter, der namentlich nicht genannt werden wollte. Es sei unklar, wo die Soldaten eingesetzt würden.

Von: APA/dpa/Reuters

Kommentare

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65 Kommentare auf "Von der Leyen in der Ukraine: Die EU steht an eurer Seite"


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selwol
selwol
Superredner
1 Monat 19 Tage

Was will die Flintenuschi in Kiew überhaupt?

Sigo70
Sigo70
Superredner
1 Monat 18 Tage

Der Zug wird wohl voll mit Flinten sein🙄

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 18 Tage

…der Salvini hat sich nur bis Polen getraut…dort haben sie ihn alle ausgelacht…
😝

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 18 Tage

@ selwol
Sie und ihre gesamte Mannschaft könnte ruhig dortbleiben, niemand würde allesamt vermissen.

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 18 Tage

selwol
Moll gonz sichr nit mit dein Idol, dem Schlächter treffen! ☝

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

Doolin@

Nicht ausgelacht, sondern der BM. einer klein Geminde dort in Polen, hat den Lega Chef gedemütigt, das ist ein kleiner aber feiner Unterschied!!!

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

@ selwol

……. zeigen das 99% der EU Bürger gegen diesen feigen Aggressor sind und hinter den Ukrainern stehen.
Ein paar schadensfrohe Ausnahmen gibt es natürlich immer.

Server
Server
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

@ selwol
Putinfan??? Äh ” Flintenuschi” grenzt für mich mehr als am Mobbing. Frau von der Leyen ist eine absolute “Grand Dame” und ihr Besuch in Kiew zeigt ihre Würde und ihren Respekt. Den sollte man ihr auch zollen. 👌

Zugspitze947
1 Monat 18 Tage

Mikemännche :dich auch nicht ……….. 🙁

Suedtirolfan
Suedtirolfan
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

@selwohl
lm Provozieren bist du wohl große Klasse
Aber davon abgesehen bist du doch nur ein ganz “armes Würstchen”.🙂

Sag mal
Sag mal
Kinig
1 Monat 18 Tage

selwol vergessen.. DIE wollten dass Sie kommt.

pfaelzerwald
1 Monat 17 Tage

@selwol
An der Seite stehen, wie man lesen kann.
Immer noch besser als “wir stehen hinter euch”

pfaelzerwald
1 Monat 17 Tage

@ischjo…..
Und zwar zu Recht gedemütigt. Und gleichzeitig verachtet.

Savonarola
1 Monat 17 Tage

@Server

“Grand dame” an grand Paroloni und nichts dahinter. Schon vergessen, wie sie in ihrer Zeit als Bundesverteidigungsministerin die Bundeswehr weiter heruntergewirtschaftet hat? die Ukraine braucht Flugzeuge, Panzer, Waffen, und nicht Verkündigungspolitik.

Server
Server
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

@ Savanorola
Wie wir alle wissen, kann man/frau ohne genügend Geldmittel kein Verteidigungssystem aufbauen und das kann man nicht ( nur) Frau von der Leyen anlasten.

pfaelzerwald
1 Monat 16 Tage

@server
Der beschämend Zustand der Bundeswehr ist wohl in erster Linie Frau Merkel anzupassen.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 19 Tage

…ein Solidaritätszeichen…nicht jeder Politiker traut sich derzeit nach Kiew zu fahren…

Hustinettenbaer
1 Monat 18 Tage

@Doolin, ja find ich mutig.
Aber was ist los, wenn EU-Politiker dort den Russen in die Hände fallen ?

Wenn die Russen den BND-Chef erwischt hätten, oha.
https://www.rnd.de/politik/von-krieg-in-der-ukraine-ueberrascht-bnd-chef-musste-kiew-mit-auto-verlassen-2ORA4O7DBCNDX2COLYA7YNYBUI.html

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

@ Doolin

🙂 würde mal den Minusdrueckern eine Reise nach Kiew nahelegen.

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

den Russen werden sie wohl eher nicht in die Hände fallen, eventuell unter deren Bomben.

pfaelzerwald
1 Monat 17 Tage

@doolin
Vor allem kein Italienischer!

Lorenzina
Lorenzina
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

Was will die denn da oben? Soll sich mehr um Europa kümmern wäre genug zu arbeiten,wenn man das überhaupt will

Server
Server
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

@ Lorenzina
Das macht sie, wenn jemand , dann diese Frau! Ich habe allerhöchsten Respekt vor so viel Zivilcourage und Engagement! Hut ab!

Schneemobil
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

Bist du Gehirnblockiert?

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 17 Tage

@Schneemobil Dazu muss man erst mal Eines haben.

pfaelzerwald
1 Monat 17 Tage

@schneemobil
Ja, sieht so aus.

Schneemobil
Grünschnabel
1 Monat 17 Tage

Das sagst gerade du ;-))

Server
Server
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

@ Schneemobil
Meinen Sie mich? Ich bin weder “Gehirnblockiert” noch sonst was. Ich schreibe schlicht und weg meine Meinung. Das darf ich doch noch, oder? 😶

Look_at_Yourself
Look_at_Yourself
Superredner
1 Monat 18 Tage

Na hoffentlich hat sie außer warmen Worten, auch noch ein paar Panzer dabei.

Dagobert
Dagobert
Kinig
1 Monat 18 Tage

@Look…..
Und ein schönes Willkommensgeschenk, besonders für die Mörderbande aus Tschetschenien 😉

Schneemobil
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

Die Panzer Panzerangelegenheiten werden von der Christine Lambrecht Alias Häkel Omi erledigt.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 18 Tage

@Schneemobil …nein, die hat mit ihren 5.000 Helmen ihr Soll schon übererfüllt…
😆

Schneemobil
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

Nicht nu das, diese überaus fähige Person die die Verteidigung über hat ,hat auch verschimmelte Kisten mit Mettbrötchen an die Soldaten der Ukraine geliefert

Hustinettenbaer
1 Monat 18 Tage

@Schneemobil, alte Mettbrötchen ? Bei uns werden die Mettbrötchen nicht alt.
Oder nicht doch eher Salmonellen-Ü-Eier mit Kriegswaffen-Füllung ?

Schneemobil
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

Die waren noch aus den Lagerbeständen der NVA. Haben die übig gelassen hahah

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 17 Tage
Die Einfuhrerkärung am Zoll möcht ich sehen 🙂 Schwere Maschinen wie Panzer – oder schlimmer noch: Flugzeuge – sind nicht nur ein politisches oder logistisches Problem. Es muss sich um Ausrüstung handeln, mit denen die Soldaten in der Ukraine Erfahrung haben, sie haben ja keine Möglichkeit, lange damit zu üben. So einen Panzer lieferst du nicht einfach mit Handbuch aus. Falls es sich um unbekanntes Material handelt, kommen da Instruktoren dazu, um die Leute in einem Crashkurst einzuweisen. Dann müssen die noch Erfahrung damit kriegen. Wäre ja sinnlos, wenn ein ultramoderner Panzer einfach als Kanonenfutter endet, weil die Besatzung die… Weiterlesen »
Server
Server
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

@ Hustinettenbaer
👍👍👍👍👍 Das hat gesessen! Danke!
Was ist besser Salmonellen oder keine Klimaanlage im ‘verwöhnten ‘ Italien?? Oder beides? Pasqua senza Megauova e senza clima, gia’ che e’ talmente fresco.

Server
Server
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

@ Neumi
Sie glauben, wie eine Fachfrau zu schreiben und haben leider keine Ahnung.

Igbo
Igbo
Grünschnabel
1 Monat 18 Tage

Der Krieg geht von Putin aus, das ist klar. Aber von der Leyen könnte Szelensky auch gleich fragen, was er von den Grausamkeiten und Greuel seines Azov Batallions im Donbass hält.
Weiss die überhaupt was dort seit 10 Jahren abgeht? Ind Szelensky wird hier immer als heiliger dargestellt.
Leid tun muss einem nur das gesamte ukrainische Volk

pfaelzerwald
1 Monat 17 Tage

@igbo
Geht’s noch?

Hustinettenbaer
1 Monat 17 Tage

@pfaelzerwald, es gibt auf beiden Seiten kein Halten mehr.
“Auch auf ukrainischer Seite gibt es Anzeichen für Kriegsverbrechen
Gleichzeitig sieht sich auch die Ukraine mit Vorwürfen konfrontiert, dass ihre Soldaten Kriegsverbrechen verübt haben sollen. Zunächst erschien vergangene Woche ein Video, das zeigt, wie ukrainische Soldaten russischen Gefangenen in die Beine schiessen. Am Mittwoch konnte die «New York Times» ein weiteres Video verifizieren, auf dem ukrainische Verbände zu sehen sind, wie sie verwundete russische Soldaten töten.”

https://www.nzz.ch/international/ukraine-krieg-die-soldaten-verrohen-kriegsverbrechen-nehmen-zu-ld.1678444

Savonarola
1 Monat 17 Tage

@ Igbo

zuerst die Russen besiegen, der Rest wird dann geklärt. Inzwischen wird auch mit den Tschetschenen und der Gruppe Wagner aufgräumt.

selwol
selwol
Superredner
1 Monat 17 Tage

Man kann keinem Menschen verbieten zu träumen.

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 17 Tage

@Hustinettenbaer Hey, nur ein Minus für die Ausage, dass auf ukrainischer Seite auch Kriegsverbrechen geschehen! Wundert mich, denn normal wird behauptet, das ist nur ne Reaktion… Grins! Sozusagen, dann entschuldbar!
SORRY, darf man gar nicht sagen, damit ist man Putin Fan!

Server
Server
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

@ Hustinettenbaer
Leider haben Sie recht! Krieg ist einfach ein Schrecken und ein Verbrechen an der Menschheit. Von welcher Seite auch immer, intollerabel!

rabianer
rabianer
Tratscher
1 Monat 17 Tage

@igbo Komisch, seit 10 Jahren gibt es Greueltaten im Donbas. Laut russischem Außenministerium mit 100000 Toten Russen.
Und das alles ohne Fotos und Videos von Massengräbern und Mordanschlägen? Wem willst du denn den Unfug vormachen?

pfaelzerwald
1 Monat 16 Tage

@hustinettenbaer
Mir kommen die Tränen, wegen der armen Russen. Aber bin halt ein Ami.

Hustinettenbaer
1 Monat 16 Tage
@pfaelzerwald, Artikel 3 der Genfer Konventionen gilt auch für “Amis”: “1. Personen, die nicht direkt an den Feindseligkeiten teilnehmen, einschließlich der Mitglieder der bewaffneten Streitkräfte, welche die Waffen gestreckt haben, und der Personen, die infolge Krankheit, Verwundung, Gefangennahme oder irgendeiner anderen Ursache außer Kampf gesetzt wurden, sollen unter allen Umständen mit Menschlichkeit behandelt werden, ohne jede Benachteiligung aus Gründen der Rasse, der Farbe, der Religion oder des Glaubens, des Geschlechts, der Geburt oder des Vermögens oder aus irgendeinem ähnlichen Grunde. Zu diesem Zwecke sind und bleiben in Bezug auf die oben erwähnten Personen jederzeit und jedenorts verboten: a. Angriffe auf… Weiterlesen »
hundeseele
hundeseele
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

Und Selensky fordert und fordert und fordert…..was passiert,wenn die Ukraine dann in der EU ist??? …dann fordert er mehr Geld für Wiederaufbau….und dann noch mehr und noch mehr…..

Savonarola
1 Monat 17 Tage

@ hundeseele

das ist kein Problem, dafür kann man das eingefrorene Auslandsgeld der russischen Bank und der Poligarchen hernehmen.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 17 Tage

@Savonarola …da werden auch westliche Baufirmen zum Zuge kommen…
😆

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 17 Tage

@Savonarola Träume weiter. Das Geld darf aus rechtlichen Gründen nicht dafür genommenen werden. Jedenfalls nicht von Oligarchen!

Savonarola
1 Monat 17 Tage

@Doolin

auch unsere Baufirmen dürfen nicht zu kurz kommen. Das ist ein Vorgang, der sich über Jahrzehnte hinwegziehen wird ☝️

Server
Server
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

@ N. G. (Kinig)
Doch, darf man rechtlich für einen Wiederaufbau schon. Rechtlich gesehen müssen Kriegsverhandlungen oder besser Friedensverhandlungen stattfinden und eine Resolution. Alles Geld, das weltweit zur Verfügung gestellt wurde und weiterhin wird muss Russland rückerstatten. Aber das muss ein Kriegsgericht entscheiden.

kunstgis
kunstgis
Neuling
1 Monat 16 Tage

Bei allem Schmerz, Leid, Unerträglichkeit der Bilder … und gleichzeitig riesengroßer Solidarität der Aufnehmerländer sowie Spenden sind die “Forderungen” und die “Beschuldigungen”, vor allem auch an die deutsche Seite…, täglich mehrmals zu lesen (Selenskji, Melnik), nicht mehr zu ertragen. Bei einem von beiden geforderten sofortigen vollständigen Importstopp von Gas, Öl und Kohle kann die (Zu-)stimmung und Hilfsbereitschaft der Nationen auch “kippen”. Was dann…?

Calimero
Calimero
Universalgelehrter
1 Monat 18 Tage

Diesmal die Anreise sicherheitshalber mit dem Zug, außerdem spart man an Energie.

Sigo70
Sigo70
Superredner
1 Monat 18 Tage

Von der Leyen hat ja schon reichlich Erfahrung mit Waffenlieferungen an syrische Rebellen und Kurden, da wird sie den ukrainischen Kämpfern selbstverständlich auch Waffen liefern.

berthu
berthu
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage

Die Waffenlobby liefert am liebsten an alle Kriegsparteien -blutiges Geschäft.
Leider rüstet trotz besseren Wissens kräftig auf. Die Gründe sind so faden- und scheinheilig. Das schadet dem Weltfrieden für weitere Jahrzehnte.

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 17 Tage

@Sigo70 Salvini Fan, Schütze, STF Wähler und sonst noch was?

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 17 Tage

@berthu Glaubst du, dass es die nächsten 100 Jahre anders sein wird? Ich nicht! Darum rege ich mich nicht auf!
Menschen sind nun mal so!

Chrys
Chrys
Universalgelehrter
1 Monat 17 Tage
@ berthu ich will Ihnen nicht widersprechen, aber um Frieden sich zu wünschen müssen es alle wollen. Wenn aber eine Seite permanent über andere Staaten herfällt dann ist es verständlich, dass sich diese Staaten dann auf den Krieg vorbereiten. Gerade D ist es jetzt klar geworden, dass die Bundeswehr ihrer Aufgabe nicht mehr gerecht werden könnte, folglich nachrüsten. Finnland hat verstanden, dass die Sicherheitsverträge nicht das Papier Wert sind auf das sie geschrieben sind. Ergo, schnell in die NATO. Gleiches will wohl auch Schweden nun machen. Ja, es ist schade, dass wir so viel Geld in die Rüstung stecken, aber… Weiterlesen »
kunstgis
kunstgis
Neuling
1 Monat 16 Tage

Der Wehrdienst wurde in D (unter Guttenberg) abgeschafft, dieser oder der Zivildienst (diesen absolvierte mein Sohn vor über 20 jahren) muss wieder her und löst neben der Verteidungsbereitschaft auch gleichzeitig Probleme im eigenen Land, z.B. in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
1 Monat 17 Tage

Die EU schaug zua wia die Russen olls bombardieren…na brabo

Adlerin
Adlerin
Neuling
1 Monat 17 Tage

Jo bravo, fest provozieren, nochane kann man genügend Waffen liefern 🤑

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 17 Tage

Von der Leyen spaltet die Geister! Frage ist warum? Die Hälfte, mindestens, weiss weder was sie in der Vergangenheit getan hat noch sinds Deutsche die es beträfe. Ist es weil sie ne Frau ist die in ihren Augen den Mund zu voll nimmt oder ist es die politische Richtung die sie vertritt oder am Ende, wie sie uns Amt kam!?
Jedenfalls, für all ihre Kritiker, sie hat mehr im kleinen Finger als ihr je in einer Hand haben könnt!

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