Josep Borrell will mit Waffen weiteres Leid verhindern

Weitere 500 Mio. Euro für Waffenlieferungen an Ukraine

Mittwoch, 13. April 2022 | 22:21 Uhr

Die EU wird weitere 500 Millionen Euro für die Lieferung von Waffen und Ausrüstung an die ukrainischen Streitkräfte zur Verfügung stellen. Das kündigte der Rat der EU-Mitgliedssaaten am Mittwoch in Brüssel an. Damit erhöhen sich die zur Verfügung stehenden Mittel auf 1,5 Milliarden Euro. Mit den Geldern sollen persönliche Schutzausrüstung, Erste-Hilfe-Kästen und Treibstoff, aber auch Waffen zu Verteidigungszwecken finanziert werden.

Ein erstes Paket über 500 Millionen Euro war bereits Ende Februar bewilligt worden, ein weiteres dann im April. Österreich hatte sich aufgrund seiner Neutralität bei den EU-Militärhilfen an die Ukraine stets konstruktiv enthalten.

“Da sich Russland auf eine Offensive im Osten der Ukraine vorbereitet, ist es entscheidend, dass wir unsere militärische Unterstützung für die Ukraine fortsetzen und verstärken, um ihr Gebiet und ihre Bevölkerung zu verteidigen und weiteres Leid zu verhindern”, sagte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell.

Das Geld für die Militärhilfe kommt aus der sogenannten Europäischen Friedensfazilität. Sie ist ein neues Finanzierungsinstrument der EU, das auch genutzt werden kann, um die Fähigkeiten von Streitkräften in Partnerländern zu stärken. Für den Zeitraum von 2021 bis 2027 ist die Friedensfazilität mit rund fünf Milliarden Euro ausgestattet. Deutschland finanziert nach Angaben von Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) rund ein Viertel der EU-Unterstützung.

Russland wirft dem Westen vor, mit den Waffenlieferungen an die Ukraine den Konflikt zu verschärfen. “Wir sehen, wie gefährlich unsere westlichen Kollegen, einschließlich der Europäischen Union, jetzt handeln”, sagte jüngst Außenminister Sergej Lawrow.

Von: APA/dpa

Kommentare

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21 Kommentare auf "Weitere 500 Mio. Euro für Waffenlieferungen an Ukraine"


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Oldwest
Oldwest
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Borrell will mit Waffenliferungen weiteres Leid verhindern..?? Waffen bringen nur zerstörug,leid und tot.

Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 14 Tage

…Kaugummi bringt’s net…
😝

Gievkeks
Gievkeks
Superredner
1 Monat 14 Tage

Naja, ohne Waffen auf der Gegenseite hätte Hitler die Welt erobert…

Blitz
Blitz
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

@Doolin Bisher 3,5 Mrd$, weitere 1,5Mrd&, an Waffenlieferungen für die Ukraine, und wir schwafeln von Kriegsende und Frieden….hallo !

primetime
primetime
Kinig
1 Monat 14 Tage

Mit Waffen Leid verhindern? Ok….

honga
honga
Tratscher
1 Monat 14 Tage

kommt immer auf die situation drauf an finde ich. wenn putin vor hat bei zu leichtem spiel ohne widerstand weitere länder anzugreifen, dann verhindern diese waffen genau das. wenn die ukraine waffentechnisch den russen überlegen gewesen wäre, dann wäre es zu gar keinem krieg gekommen. ein einbrecher bricht auch nicht irgendwo ein, wenn er weiss, dass der hausbesitzer mit einem waffenarsenal auf ihn wartet und den ruf hat nicht zu zögern. natürlich wäre es besser, wenn keiner waffen hätte, würde ich mir auch nie eine richten.

TirolerSued
TirolerSued
Grünschnabel
1 Monat 12 Tage

@honga wer sagt denn daß Russland noch andere Länder angreifen will. Achso ARD und Co.

Oldwest
Oldwest
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Ein Feuer geht nie aus wenn man immer wieder einen Holzscheitel auflegt.

Mikeman
Mikeman
Kinig
1 Monat 14 Tage

mensch wie die Lobby die Sache schön dreht und die meisten Pappenheimer glauben auch deren unverschämte Lügen, für den Bürger wird unaufhaltsam alles teurer.

picman
picman
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Wie kann man mit Waffengewalt einen Krieg beenden? Dann kann man wahrscheinlich auch mit Benzin einen Brand löschen. Die Waffenindustrie lehnt sich dankend zurück.

ghostbiker
ghostbiker
Superredner
1 Monat 14 Tage

immer schön spenden damit noch mehr Waffen gekauft werden…

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

Mit Waffen lindert man sicher kein Leid,im Gegenteil

gamer6401
gamer6401
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Mit Waffen wird man kein Leid verhindern können. 

Nico
Nico
Superredner
1 Monat 14 Tage

Wenn de la a 100stel von dem wos se für den sinnlosen Krieg übrig hobm, als Unterstützung für die eigene- immer mehr unter den horrenden Preissteigerungen leidenden Bevölkerung – übrig hatten, war viel mehr getun!

Kingu
Kingu
Superredner
1 Monat 14 Tage

Wenn wir ehrlich sind, handelt es sich um Stellvertreterkrieg und die Nato liefert einfach Waffen, um zu verhindern, was nicht verhinderbar ist. Die Ukraine sollte sich neutral erklären und gut ist, der Krieg ist gegen der russischen Armee und den Vasall Staaten nicht zu gewinnen, dafür fehlt es der Ukraine an Fahrzeuge, Flugzeuge und Schiffe. Während Russland alles davon hat und Atomwaffen.

ischJOwurscht
ischJOwurscht
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

Nicht in meinem Namen!

Keine Waffen und Waffensysteme an die Ukraine!
Diese Waffen verlängern nur das Leid der Ukrainer, diesen Krieg kann u wird die Ukraine NICHT gewinnen (können!).

Ps. Wenn Präsident Selenskyj wirklich das wohl der Ukraine am Herzen hätte,hätte er spätestens nach den ersten 3 Tagen *kapituliert*!

PuggaNagga
1 Monat 14 Tage

Wir haben Geld im Überfluss!
Also los raus mit dem Geld und bomben und Raketen kaufen.
Nicht dass das Geld sonst auch noch für gute Zwecke eingesetzt würde.
Mich erinnert das ein Lied aus der Schule:
Wie große Berge von Geld gibt man aus, für Bomben Raketen und Tod…

Nathanbosemann
Nathanbosemann
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Friedensfazilität…..echt jetzt. Wie war das: bombing for freedom is like fucking for virginity…….na dann…hat jemand Patatine?

So sig holt is
So sig holt is
Universalgelehrter
1 Monat 14 Tage

jo super uns in 2 wochen nomol und nor nomol usw usw… des brings nit, lei die Waffenindustrie und dessen Aktionäre reiben sixh die händ

PeteKkK
PeteKkK
Grünschnabel
1 Monat 14 Tage

Mit tonnenweise Waffen, kommt sicher der Frieden…

Staenkerer
1 Monat 14 Tage

für woffn isch in der gonzn welt geld genua ummer ober wenns ums essn geat nor geatz ohne ohne der spendengelder ohnscheinend nit ….
erst gestern gewahrnt das viele wegn der folgeerscheinung des krieges aus mot fliehen wern, de not zu bekämfn isch nor sicher koan geld mehr ummer …..

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