Menschen in Kabul warten auf Rettungsflüge

Westliche Staaten haben Evakuierungen in Kabul begonnen

Dienstag, 17. August 2021 | 07:54 Uhr

Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan haben westliche Staaten begonnen, in großer Eile ihre Staatsbürger und gefährdete afghanische Ortskräfte auszufliegen. Am Flughafen der Hauptstadt Kabul spielten sich dramatische Szenen ab. Hunderte oder Tausende verzweifelte und verängstigte Menschen versuchten, auf Flüge zu kommen, wie Videos in Online-Medien zeigten. Dabei sollen auch Menschen in den Tod gestürzt sein. Mindestens zwei wurden von US-Soldaten erschossen.

Die deutsche Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sagte am Montag, die Bundeswehr wolle ihre Luftbrücke so lange wie möglich aufrechterhalten, “um so viele Menschen wie möglich herauszuholen”.

Für Entsetzen sorgten Videos in Online-Medien, die zeigen sollen, wie Menschen aus großer Höhe aus einem Militärflugzeug fallen. Es wurde gemutmaßt, dass sie sich im Fahrwerk versteckt hatten oder sich festhielten. Diese Angaben konnten zunächst nicht unabhängig verifiziert werden. Ein Mann, der in der Nähe des von 2.500 US-amerikanischen sowie türkischen Soldaten gesicherten Flughafens lebt, schrieb der Deutschen Presse-Agentur von vier Abgestürzten, die in der Nachbarschaft aufgeschlagen seien. Auf einem anderen Video soll zu sehen sein, wie Dutzende Menschen neben einer rollenden US-Militärmaschine laufen. Einige klammern sich daran fest.

Das Pentagon bestätigte Zwischenfälle am Flughafen mit Bewaffneten. Dabei hätten US-Soldaten zwei Personen erschossen, die ersten Erkenntnissen nach aber nicht zu den Taliban gehörten, hieß es.

US-Präsident Joe Biden drohte den Taliban für den Fall eines Angriffs auf US-Kräfte und ihre Evakuierungsmission. “Wir werden unsere Leute mit vernichtender Gewalt verteidigen, falls nötig”, versicherte er am Montag im Weißen Haus.

Die Taliban hatten in den vergangenen Wochen nach dem Abzug der ausländischen Truppen in rasantem Tempo praktisch alle Provinzhauptstädte eingenommen – viele kampflos. Am Sonntag rückten sie auch in Kabul ein. Kämpfe gab es keine.

Der blitzartige Vormarsch hatte viele Beobachter, Experten und auch die US-Regierung überrascht. Der deutsche Außenminister Heiko Maas (SPD) sagte am Montag: “Es gibt auch nichts zu beschönigen: Wir alle – die Bundesregierung, die Nachrichtendienste, die internationale Gemeinschaft – wir haben die Lage falsch eingeschätzt.”

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schloss sich ausdrücklich an. “Da haben wir eine falsche Einschätzung gehabt. Und das ist nicht eine falsche deutsche Einschätzung, sondern die ist weit verbreitet”, sagte sie am Abend im Kanzleramt. Zuvor hatte es massive Kritik an der deutschen Regierung gegeben. Unionskanzlerkandidat Armin Laschet kündigte eine “schonungslose” Aufarbeitung dazu an. In den ARD-“Tagesthemen” sagte er: “Ich sage zu: Es wird alles aufgeklärt, wir müssen Konsequenzen ziehen.”

UN-Generalsekretär António Guterres mahnte die militant-islamistischen Taliban zu “äußerster Zurückhaltung”, um so Leben zu schützen. Humanitäre Hilfe müsse weiter möglich sein, und allen Menschen, die das Land verlassen wollten, müsse dies möglich sein, forderte er bei einer Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats. Die Weltgemeinschaft rief der UN-Chef auf, afghanische Flüchtlinge aufzunehmen und Abschiebungen nach Afghanistan auszusetzen.

Der deutsche Innenminister Horst Seehofer (CDU) rechnet damit, dass 300.000 bis fünf Millionen weitere Afghanen die Flucht ergreifen. Das sagte er nach dpa-Informationen bei einer Unterrichtung der Bundestags-Fraktionschefs. Einen Zeitraum nannte er nicht.

Kanzlerkandidat Laschet äußerte sich skeptisch über eine Aufnahme von Afghanen in großer Zahl. “Ich glaube, dass wir jetzt nicht das Signal aussenden sollten, dass Deutschland alle, die jetzt in Not sind, quasi aufnehmen kann”, sagte der CDU-Vorsitzende nach Beratungen von Präsidium und Bundesvorstand seiner Partei. “Die Konzentration muss darauf gerichtet sein, vor Ort, jetzt diesmal rechtzeitig – anders als 2015 – humanitäre Hilfe zu leisten.” In dem Jahr waren Hunderttausende Migranten weitgehend unkontrolliert nach nach Europa und Deutschland eingereist. Merkel kündigte an, den afghanischen Nachbarstaaten schnell Hilfe anzubieten, um Fluchtbewegungen nach Europa unter Kontrolle zu halten.

Die Lage in Kabul selbst war am Montag angespannt, aber ruhig. Die Taliban besetzten überall in der Hauptstadt Polizeistationen und andere Behördengebäude, wie Bewohner der Deutschen Presse-Agentur berichteten.

Die Aufständischen wollen ein “Islamisches Emirat Afghanistan” errichten, so wie schon vor dem Einmarsch der US-Truppen 2001. Damals setzten sie mit drakonischen Strafen ihre Vorstellungen eines islamischen Staats durch: Frauen und Mädchen wurden unterdrückt, Künstler und Medien zensiert, Menschenrechte permanent verletzt.

Merkel sprach angesichts der Entwicklung von “bitteren Stunden”, gerade für die vielen Afghanen, die auf Fortschritt und Freiheit gebaut hätten – vor allem die Frauen. Insgesamt gehe es bei der Evakuierung um etwa 10.000 Menschen, da die Familienmitglieder mitgerechnet würden.

In der Nacht zum Montag waren nach dpa-Informationen 40 Mitarbeiter der deutschen Botschaft mit einem US-Flugzeug ausgeflogen worden, nach Doha im Golfemirat Katar. Das erste Bundeswehrflugzeug für den Evakuierungseinsatz in Afghanistan ist erst nach stundenlanger Verzögerung unter schwierigen Bedingungen auf dem Flughafen Kabul gelandet.

Viele Afghanen zeigten in sozialen Medien offen ihre Wut über den geflüchteten Präsidenten Ashraf Ghani. Durch ihn seien Tausende Kinder nun vaterlos, er habe dem Land jegliche Sicherheit genommen und es dem Feind übergeben, schrieb die Sängerin Sedika Madadgar auf Facebook. Er sei das “schmutzigste Tier” in Afghanistans Geschichte.

US-Präsident Joe Biden sah sich nach dem schnellen Vormarsch der Taliban im Kreuzfeuer führender Republikaner. Der frühere US-Präsident Donald Trump warf seinem Nachfolger vor, sich den Taliban “ergeben” zu haben. Biden habe mit seiner Afghanistan-Politik “das Vertrauen in die Macht und den Einfluss Amerikas zerstört”. Biden verteidigte seine Abzugsentscheidung aber vehement. Er stehe felsenfest dazu. Es hätte keinen Unterschied gemacht, wenn die US-Truppen noch etwas länger geblieben wären, argumentierte er.

Der französische Präsident Emmanuel Macron warnte in einer Fernsehansprache davor, dass Afghanistan wieder zu einem Zufluchtsort des Terrorismus werden könnte. Er kündigte eine Initiative mit den europäischen Partnern dagegen an. “Die Destabilisierung Afghanistans droht außerdem zu ungesteuerten Flüchtlingsströmen Richtung Europa zu führen”, sagte er. Diese wolle Frankreich mit Deutschland und anderen EU-Partnern kanalisieren. Er habe bereits mit Merkel gesprochen.

Johnson kündigte nach einem Telefonat mit Macron an, in den kommenden Tagen auch im Kreis der G7-Staaten – einer Gruppe führender Industrienationen – in den Dialog über Afghanistan treten zu wollen.

Auf dem Papier waren die Taliban den afghanischen Streitkräften unterlegen. Rund 300 000 Mann bei Polizei und Armee standen Schätzungen zufolge rund 60 000 schlechter ausgerüsteten Kämpfern gegenüber. Die Taliban profitieren aber von ihrem brutalen Ruf, den sie sich während ihrer Herrschaft in den 1990er-Jahren mit öffentlichen Exekutionen oder Auspeitschungen verdient haben. Mit psychologischer Kriegsführung und dem Einsatz sozialer Medien brachten sie viele Sicherheitskräfte zur Aufgabe. Andernorts einigten sich lokale Politiker, Älteste oder Stammesführer über die Köpfe der Sicherheitskräfte hinweg mit den Taliban auf eine Kapitulation.

Die Taliban herrschten von 1996 bis 2001 in Afghanistan. Sie hatten dem Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001, Al-Kaida-Chef Osama bin Laden, Unterschlupf im Land gewährt.

Von: APA/dpa

Kommentare

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43 Kommentare auf "Westliche Staaten haben Evakuierungen in Kabul begonnen"


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sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 16 h

Für dieses Unheil muss die USA, Nato und die westliche Welt schuldig fühlen. Die ärmeren Menschen und Kinder werden es am meisten zu spüren bekommen, denn viele werden es nicht schaffen zu fliehen

Hupsstupspups
Hupsstupspups
Tratscher
1 Monat 15 h

Ihr seid alle für Biden gewesen das habt ihr jetzt davon!!

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 14 h

@Hupsstupspups
So a Schmorrn, schon Trump hat vorausgesagt dass die Truppen abgezogen würden…..

Neumi
Neumi
Kinig
1 Monat 14 h

Ich bin gegen Trump gewesen (und bin’s noch), der übrigens auch versprochen hat, die Truppen abzuziehen.

Wurstwalta
Wurstwalta
Grünschnabel
1 Monat 13 h

Do Biden hot la gor gimocht wos dein Trump unkeb hot 😉

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Superredner
1 Monat 11 h

Genau sophie das hat trumph unterschrieben

InFlames
InFlames
Tratscher
1 Monat 11 h

@hups…
Wenn man keine Ahnung von etwas hat, empfiehlt es sich dringlichst, ganz einfach nichts zu sagen bzw zu schreiben!!!!!! Selten so einen Blödsinn gelesen!!!!!!

primetime
primetime
Kinig
1 Monat 10 h

@Hupsstupspups Was hat Biden damit zu tun? Trump hat ja mit dem Abzug angefangen

Sag mal
Sag mal
Kinig
30 Tage 18 h

@Hupsstupspups ich nicht. Kann man an m. Kommentaren rückverfolgen.

Gin Tonic
Gin Tonic
Neuling
30 Tage 17 h

@Hupsstupspups die Truppen abzuziehen und alle Familien wieder zu verreinen war ein Wahlversprechen Grumps damals, also nichts neues von Biden…der hätte es allerdings wissen sollen, dass ohne westliche Kontrolle und Hilfe die Taliban wieder alles übernehmen

OWL
OWL
Neuling
30 Tage 16 h

Mission accomplished!
Die Amerikaner haben sich doch von Anfang an nicht ins Hinterland gewagt – sehr weise! Die USA haben einheimische Clans dort hin geschickt. Die Situation war doch seitdem ein Waffenstillstand zwischen den Clans und Taliban mit Duldung der Amerikaner und ihrer Verbuendeter bis das Missionsziel – die Toetung Osama bin Ladens – erreicht war. Seit dessen Toetung stand der Abzug der Amerikaner fest.
Mission accomplished – nicht mehr und nicht weniger!

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 16 h

Es ist ein Riesenskandal der USA dem westlichen Bündnis und Rest der Welt, das Afganische Volk einfach ohne Hilfe den Taliban zu hinterlassen. Wer gibt den Taliban die Waffen ?? Die höheren Miltärs und Teile der afg. Soldaten laufen zu den Taliban über oder flüchten, DER WESTEN SAMT USA UND MATO SOLLTEN SICH SCHÄMEN UND ZUR VERANTWORTUNG GENOMMEN WERDEN

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
1 Monat 14 h

20 Jahre haben wir Milliarden nach Afghanistan gepumpt. Jetzt müssen sie sich selbst helfen. Warum nimmst nicht ein Flugzeug und fährst rüber?

berthu
berthu
Universalgelehrter
1 Monat 13 h

Ihre Ausrüstung mal ansehen: alles westliches Zeugs, Fahrzeuge.
Der ganze einsatz war von Anfang an eine Speilwiese der Waffenlobby. Die Ausrede von Humanitärem Friedenseinsatz ist ein Fake.

InFlames
InFlames
Tratscher
1 Monat 10 h

@sophie
Die USA sind jetzt so oder so die Dummen!! Würden sie bleiben, würden sie als Besatzungsmacht beschimpft – gehen sie, so wie jetzt, dann lassen sie die Afghanen im Stich. Und wenn sie jetzt militärisch gegen diese Steinzeit-Moslems vorgingen, dann würde es auch wieder heissen: die Amis spielen die Weltpolizei… Egal was sie tun – es wird immer falsch sein!!!!

Sag mal
Sag mal
Kinig
30 Tage 18 h

@Spiegel nein, grade gestern gelesen.. es werden weiter Milliarden rübergepumpt.. schon deshalb dass Sie nicht Alle kommen.

Noggi
Noggi
Grünschnabel
30 Tage 18 h

Die haben alles ak47 und rpg s. Das sind keine westlichen waffen…

Gin Tonic
Gin Tonic
Neuling
30 Tage 17 h

@Spiegel und wieviel von den Milliarden sind bei der Bevölkerung zu gute gekommen!? Das meiste wurde für militärische Zwecke verwendet

Frank
Frank
Superredner
30 Tage 17 h

@Noggi Auf dem Photo aus dem Präsidentenpalast sind westliche Sturmgewehre zu sehen …

bon jour
bon jour
Universalgelehrter
1 Monat 17 h

und Österreich schiebt weiterhin in dieses Land ab.

inni
inni
Superredner
1 Monat 13 h

Überall wo die USA und ihre Verbündeten in fremde Staaten
korrigierend eingegriffen haben (nicht ohne Eigennutzen), haben sie chaotische
Zustände hinterlassen. 

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
1 Monat 12 h

@inni
War das 1944 auch so?
Und wo wäre Italien heute ohne USA

inni
inni
Superredner
1 Monat 10 h

Ausnahmen bestätigen die Regel

Frank
Frank
Superredner
30 Tage 14 h
Haben die USA überhaupt schon einmal ohne Eigennutz irgendwo interveniert? Die Ironie an der Geschichte, die heutigen Taliban sind ein Großteil Derer, die während des Kriegs der Russen in Afghanistan von den USA unterstützt wurden, finanziell, mit Ausbildern, mit Waffen. Schon seinerzeit kam man zu dem Schluß, Afghanistan ist nicht einnehmbar und beherrschbar. Es ist nicht neu, daß sich die sogenannte westliche Welt ihre Feinde selbst schafft. Der IS war auch nichts weiter als die Folge des völkerrechtswidrigen und damit terroristischen Überfalls der USA unter Bush Jr. auf den Irak. Bürgerkrieg in Syrien? Auch eine Folge der westlichen Politik. Bis… Weiterlesen »
Autodago
Autodago
Grünschnabel
1 Monat 16 h

Die Taliban wären nicht so schnell vorwärts gekommen, wenn das Volk nicht auf ihrer Seite wäre. Also stimmt es nicht wenn die westlichen Besatzer die Taliban als Terroristen bezeichnen. Es sind die USA, Deutschen usw. gewesen, die sich nur schwerbewaffnet aus ihren Standorten getraut haben. Die Taliban, die man im TV im Präsidentenpalast gesehen hat machten einen ruhigen besonnenen Eindruck, keine lärmende, betrunkene Soldadeska. Sie haben ausserdem den Diplomaten einen freien Abzug zugesagt. Das ganze ist natürlich ein Armutszeugnis für den CIA, der das Geschehen vollkommen falsch vorhergesagt hat.  

@
@
Superredner
1 Monat 10 h

@Autodago
Glaubst du selbst wirklich,was du da schreibst?
Die Taliban sind laut dir die Guten,vom Volk geliebte Befreier, wie du aus den netten Bilder vom Präsidentenpalast erkennen kannst.
Wenn die Taliban wie angekündigt das Kalifat ausrufen,dann gelten die Regeln der Scharia. Wie es dann mit den Menschenrechten aussieht, das möchtest du dir nicht vorstellen

hundeseele
hundeseele
Superredner
1 Monat 14 h

Was hat jetzt die ganze NATO-USA Geldverbrennermaschine dort drüben gebracht? Frieden? Nein!!! …noch mehr Hass,noch mehr Krieg und vor allem noch mehr Leid für die arme Bevölkerung speziell für Kinder…..NATO-USA schämt euch!!!!

berthu
berthu
Universalgelehrter
1 Monat 13 h

Die Geschichte zeigt deutlich, daß solche Militärinterventionen immer nur Schaden anrichten. Wo gibt es ein Land, wo “Frieden” geschaffen wurde?

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
1 Monat 12 h

@hundeseele
Schämen müssen sich die Islamisten und deren Freunde

hundeseele
hundeseele
Superredner
1 Monat 10 h

@berthu ganz recht,hinterher wars meistens schlimmer!

Savonarola
1 Monat 17 h

funktionieren die Flugzeuge der deutschen VerteidigungsministerInnen jetzt auf einmal?

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 12 h

@Savanarola

Jo vi di eigenen Leit olm, sischt olm an Ausrede parat

Savonarola
1 Monat 15 h

die Verteidigung Deutschlands am Hindukusch ist kläglich gescheitert.

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
1 Monat 12 h

@savo..
Das war eine Aussage von Herrn Struck von der SPD

Frank
Frank
Superredner
30 Tage 14 h

Nicht nur die Verteidigung Deutschlands …

primetime
primetime
Kinig
1 Monat 15 h

Ist ja klar dass die Taliban das Gespräch suchen denn wenn die NATO wieder aufkreuzt haben sie nur das nachsehen

Spiegel
Spiegel
Universalgelehrter
1 Monat 14 h

Stimmp @primetime

Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Universalgelehrter
1 Monat 12 h

Die Nato wird den Teufel tun:
“Eroberung Afghanistans
China will »freundliche Beziehungen« zu den Taliban”

“Russland belässt seinen Botschafter demonstrativ in Kabul und bescheinigt den Taliban, dass sie erbarmungslos gegen den „Islamischen Staat“ gekämpft hätten. Gleichzeitig wappnet sich Moskau jedoch für die Terrorismusabwehr.”

https://www.spiegel.de/ausland/afghanistan-china-will-freundliche-beziehungen-zu-den-taliban-a-1fb15c7d-b126-4521-b4a6-6e9b2763fab6
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/russland-lobt-die-taliban-und-wappnet-sich-gleichzeitig-17487330.html

Tattamolnia426
Tattamolnia426
Tratscher
1 Monat 13 h

Laido isch genau des zuagetroffn wos i vor a weil do gschriebm hon.. Zem hon i an haufn minus kriag und pin als Schpinnor ousgschtemplt worn.. Iaz sog is noumol.. Mit die Taliban isch a friedliches vohondl et meglich..! Und wenn muaß ols so gedrahnt wern wia sies welln.. Do gibs la an weg.. Und sell brauch i woll et noumol zi schreibm…

sophie
sophie
Universalgelehrter
1 Monat 14 h

Der Abzug des Miltärbündnisses ist nicht nur bei Biden zu suchen, denn Trump hatte dies schon zu seiner Amtszeit voraus gesagt, dass die Soldaten abgezogen würden

Skye
Skye
Neuling
1 Monat 13 h

In Leifers wohn ein (mittlerweile pensionierter) Soldat, der jahrelang in Afghanistan bei der ital. Einheit stationiert war. Er macht immer wieder in Bozen Vorträge über seine Erfahrungen und Land und Leute von dort. Auf FB schreibt er heute, dass es ihm um seine bekannten Afghanen, die als Übersetzer oder Fahrer den Truppen geholfen haben, Leid tut. Von ihnen wird wohl kaum einer die nächste Zeit überleben… die Rache der Taliban ist ohne Gnade…

Noggi
Noggi
Grünschnabel
30 Tage 18 h

Die sollen sich mal selbst helfen…

DAICH
DAICH
Tratscher
1 Monat 11 h

Ja, Zugspitze höchstpersönlich hat deren Wartung übernommen und die Flieger fliegen wieder, damit wir voller Glanz und Gloria dastehen .

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