"Wolffreie Zonen" - für WWF fachlicher Nonsens

Wölfe: Führen Abschüsse zu Anstieg von”Nutztierrissen”?

Freitag, 01. September 2017 | 10:25 Uhr
Update

Die angesichts vermehrter Wolf-Attacken tags zuvor von Bauernvertretern aus Südtirol, Tirol und Bayern geforderten “wolffreien Zonen” hat die Umweltorganisation WWF am Freitag als “fachlichen Nonsens” bezeichnet. Abschüsse schützen Nutztiere nicht, argumentierte WWF-Wolfsexperte Christian Pichler: “Ganz im Gegenteil – getötete Wölfe führen oft sogar zu einem Ansteigen an Nutztierrissen”.

Dies hätten Untersuchungen aus den USA und Europa gezeigt, so Pichler: “Solche Eingriffe bringen die soziale Struktur in Wolfsrudeln durcheinander. Der Abschuss eines Elterntieres kann beispielsweise dazu führen, dass Wölfe ihr Jagdverhalten ändern und die jüngeren, unerfahreneren Wölfe dann auf leichter zu erbeutende Tiere wie ungeschützte Schafe ausweichen”. Abschüsse könnten dazu führen, dass die Anzahl der Risse in Folge sogar stiegen.

Zudem gab der Umweltschützer zu bedenken, dass “wolfsfreie Zonen” nicht lange auch wolfsfrei bleiben müssen. Denn diese Tiere können bis zu 1.000 Kilometer weit wandern. Immer wieder würden dann Einzeltiere aus umliegenden Regionen diese Gebiete besuchen.

“Wenn man eine populistische Forderung immer wieder wiederholt, wird sie deswegen nicht wahrer”, so Pichler. Die einzige wirksame Methode zum Schutz von Schafen sei der Herdenschutz. Zudem würden derartige Zonen geltendem EU-Naturschutzrecht widersprechen.

Großraubtiere: Drei Länder, eine Meinung

Zu einem Gedankenaustausch und zur Abstimmung gemeinsamer Positionen haben unterdessen die Bauernbünde von Südtirol, Tirol und Bayern das traditionelle Drei-Länder-Treffen genutzt. Im Mittelpunkt standen die zukünftige EU-Agrarpolitik und das Großraubwild. Unterstrichen wurde auch die Bedeutung der Ernteversicherung.

Einmal im Jahr treffen sich die drei Bauernverbände, um aktuelle landwirtschaftliche Themen zu besprechen und gemeinsame Aktionen abzustimmen. Beim Treffen diese Woche in Vahrn ging es in erster Linie um die zukünftige Agrarpolitik der Europäischen Union. Zwar endet die aktuelle Periode erst 2020, die Diskussion darüber, wie die EU die europäische Landwirtschaft nach 2020 ausgestalten will, hat aber bereits begonnen. Ein erstes Positionspapier haben die Bauernvertreter bereits vor einigen Monaten beschlossen. „Darin fordern wir, dass der derzeitige Finanzrahmen erhalten wird, was angesichts des Austritts Großbritanniens gar nicht so einfach ist. Zudem wünschen wir uns eine stärkere Unterstützung der Junglandwirte und allgemein der Berglandwirtschaft. Auch sollen zukünftig nur mehr aktive Bauern unterstützt werden – Bauern also, die wirklich noch selbst ihre Wiesen bewirtschaften“, fasste der Südtiroler Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler zusammen. Ebenfalls wichtig ist, dass das bewährte Zwei-Säulen-Modell (die 1. Säule enthält die Direktzahlungen, mit der zweiten Säule werden Maßnahmen im ländlichen Raum finanziert) bestehen bleibt. Der EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann berichtete, dass die Europäische Volkspartei im Parlament ein Arbeitspapier verfasst hat, das viele Anliegen der Berggebiete berücksichtigt.

Ein weiteres großes Anliegen der Bauernverbände ist, die Landwirtschaft gegenüber dem Handel zu stärken. „Die Produzenten sind zunehmend in einer schwächeren Verhandlungsposition, da sich der Handel immer stärker konzentriert. Von der gesamten Wertschöpfung fällt ein immer größerer Teil dem Handel zu. Preissteigerungen, wie derzeit bei der Milch, müssen auch bei den Bauern ankommen. Das ist aber nicht immer der Fall. Hier hoffen wir auf eine Unterstützung durch die europäische Politik“, so Tiefenthaler.

Wie wichtig eine gute Ernteversicherung für die Landwirtschaft ist, hat sich besonders heuer gezeigt, wo Frost und Hagel Teile der Ernte zerstört haben. „Eine funktionierende Ernteversicherung muss auch weiterhin gewährleistet sein“, forderten die Bauernvertreter. Ein Omnibusgesetz, das derzeit auf europäischer Ebene diskutiert wird, könnte einige interessante Veränderungen für jene Bauern bringen, die ihre Ernte versichern lassen. So soll die Schadensschwelle von 30 Prozent auf 20 Prozent sinken.

Ein weiteres Thema, das die Bauern derzeit beschäftigt, ist das Großraubwild. Auch hier war die Meinung klar und eindeutig. „So kann es nicht weitergehen. Entweder will man eine funktionierende Almwirtschaft, wie es sie seit Jahrhunderten gibt und die Almregionen prägt, oder man will das Großraubwild. Beides zusammen verträgt sich nicht“, sagte Bauernbund-Obmann Leo Tiefenthaler. Daher wurde vereinbart, dass die einzelnen Bauernverbände auf die jeweiligen Regierungen in ihren Ländern Druck ausüben sollen, die Bären- und Wölferegelungen zu überdenken, um so den Fortbestand der Almbeweidung zu sichern. Der EU-Abgeordnete Herbert Dorfmann hat seine volle Unterstützung zugesichert und erklärt, bereits einen entsprechenden Antrag an den Umweltausschuss gestellt zu haben.

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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87 Kommentare auf "Wölfe: Führen Abschüsse zu Anstieg von”Nutztierrissen”?"


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ReinerChristian
ReinerChristian
Grünschnabel
24 Tage 13 h

a so an scheiss hon i no nia ghert….isch jo bekonnt dass wwf net gonz die hellstn sein….

Pic
Pic
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Es ist sehr beruhigend zu wissen, dass es anscheinend viele Personen wie Sie gibt, welche die Natur mit so viel Weisheit beglückt hat.

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
24 Tage 12 h

Na er hot schun Recht. Weniger Wölfe bedeuten mehr Fohlen die überleben. 😂😂😂

Dass mar nor net zuviel Pferde hobn, wearmar schun schaugn….

Simba
Simba
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Bist du der Hellste?

genau
genau
Superredner
24 Tage 11 h

@Pic lol

barbastella
barbastella
Tratscher
24 Tage 10 h

Gründer des WWF sind Philip, Duke of Edinburgh, Julian Huxley, Bernhard zur Lippe-Biesterfeld und andere..woher nimmst du u die anderen Minusdrücker das Recht diese Menschen als ‘ nicht die Hellsten’ zu beurteilen?

iuhui
iuhui
Superredner
24 Tage 9 h

der wwf versucht noch zu retten was der homo sapiens alles zerstört hat! Wer ist den nicht so “hell”, die die auf unserer Umwelt schauen (und somit auch auf unsere Zukunft und unsere Kinder) oder die die unsere Umwelt und Zukunft ausbeuten?

Gagarella
Gagarella
Superredner
24 Tage 8 h

@ReinerChristian   Dafür ist dein Kommentar so Hell, dass es fast schon Weh tut.

ReinerChristian
ReinerChristian
Grünschnabel
24 Tage 3 h

@Gagarella dagegn gibs sunnenbrillen😉

ReinerChristian
ReinerChristian
Grünschnabel
24 Tage 3 h

@Pic danke… hot net jeder des glück😋

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
24 Tage 2 h

@barbastella Eure Oberhellen müssen jetzt auch schlucken dass im Yellostone Bären abgeschossen werden. Wieso?: sie vermehren sich halt zu stark, stell dir vor…..

Das dauert dann noch bis sie es verstehen, vielleicht… 😂😂😂

Stadtler
Stadtler
Grünschnabel
23 Tage 15 h

@Gagarella Der Gagarella als Wolfsliebhaber 🙂 Am liebsten ist ihm ja die römische Wölfin auf der Bozner Talferbrücke 😂😂😂

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
23 Tage 14 h

@enkedu, zum Bärenabschuss im Yellowstone Nationalpark, dieser Park ist nicht viel größer als Südtirol und dort leben ca. 700 Bären, übrigens wurde die wiederansiedlung von Wölfen vor über 20 Jahren als voller Erfolg eingestuft

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
23 Tage 7 h

@Pyrrhon Das ist klar und zeichnet euch ja aus. Ihr wisst alles besser, habt das letzte Wort…

voller erfolg ist das bei uns ja auch und Südtirol ist ein Nationalpark….

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
23 Tage 4 h

@enkedu, nein Südtirol ist nicht einer sondern hat sieben Naturparks und einen Nationalpark 😁😁😁
Ich hoffe du schreibst nicht mehr denn ‘wir’ müssen ja das letzte Wort haben 😂

brutus
brutus
Grünschnabel
24 Tage 13 h

…also muss der Wolf weg um das Problem zu lösen!

Pic
Pic
Grünschnabel
24 Tage 12 h

oder der sogenannte Bergbauer muss weg. Das würde nicht nur ein Problem lösen sondern gleich mehrere: eine intakte Natur ab einer gewissen Höhe, weniger Steuern für den Steuerzahler, die Bergbauern könnten als Arbeitnehmer oder Unternehmer ein angenehmeres Leben führen, ohne Angst vor Wolf und Bär und müssten sich nicht mehr zu Tode schinden. Wie wir könnten sie die Lebensmittel im Lebensmittelladen kaufen, wo die Lebensmittel in gleicher Qualität aus anderen Ländern angeboten werden, ….. und alle würden glücklich und zufrieden leben. 

brutus
brutus
Grünschnabel
24 Tage 11 h

@Pic
…schau dir mal die aufgelassenen Bergdörfer in den Abruzzen an. Wenn du das sehen könntest, würdest du nicht so einen Blödsinn schreiben. …alles verkommen, Tourismus null, da können sich Wolf und Bär wirklich gute Nacht sagen.

@
@
Grünschnabel
24 Tage 10 h

@Pic Wo du recht hast hast du recht!

spinaisl
spinaisl
Grünschnabel
24 Tage 13 h

donn miasmor holt olle oschiassen

Pic
Pic
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Wer soll abgeschossen werden, Bauern oder Wölfe?

typisch
typisch
Tratscher
24 Tage 11 h

dann bitte noch mehr wölfe ansiedeln dass die anzahl der gerissenen tiere zurückgeht.
zum glück ist die welt eine scheibe und nicht rund.
klingt doch logisch👍

iuhui
iuhui
Superredner
24 Tage 9 h

als MENSCH finde ich es besorgnisserregend wieviele “Daume hoch” ein Kommentar bekommt wo man ein Problem ganz einfach durch abschiessen löst. Da wundere ich mich nicht, dass z. B. andere Kulturen das Problem mit einem LKW in der Fussgängerzone lösen…

spinaisl
spinaisl
Grünschnabel
24 Tage 8 h

@Pic
die wölf und olle dei so bleid frogen

spinaisl
spinaisl
Grünschnabel
24 Tage 7 h

@iuhui
sehr geschmackloser und makabrer kommentar

iuhui
iuhui
Superredner
24 Tage 6 h

@spinaisl
makaber? es ist leider die harte Warheit! RESPEKT brauchts, RESPEKT! Und nicht “ich mag dich nicht, BANG!”

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
23 Tage 17 h

@spinaisl Wer wie @iuhui den Unterschied zwischen Mensch und Tier nicht kennt oder nicht akzeptiert ist einer Diskussion nicht würdig.

brutus
brutus
Grünschnabel
24 Tage 13 h

…Herdenschutz das Unwort des Jahres! Der Herdenschutzhund geht auf alles los das nicht seinen Besitzer und die zu schützende Herde betrifft.

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
24 Tage 12 h

@brutus, in der Schweiz sind mehrere100 Herdenschutzhunde im Einsatz, wenn diese gut ausgebildet sind vermeiden sie einen Kampf und versuchen nur den Eindringling zu vertreiben, wenn man sich also richtig verhält und der Herde nicht zu nahe kommt sollte es keine größeren Probleme geben, so zumindest die offiziellen Angaben.
Villeicht könnten sich Interessierte mal gründlicher informieren.

bern
bern
Tratscher
24 Tage 11 h

@Pyrrhon
Mein Herdenschutzhund heißt “Jagdgewehr” und geht auf alle Wölfe und Bären los. Zufrieden?

brutus
brutus
Grünschnabel
24 Tage 11 h
barbastella
barbastella
Tratscher
24 Tage 11 h

@Pyrrhon
richtig👏

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
24 Tage 10 h

wiedrmol di notorischn Daumenrunterdrücker am werk 😎
selber nix wissn (kuan kommentar), obr fescht minusdruckn 😂

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
24 Tage 6 h

@brutus, zum verletzten Wanderer, sicherlich kann es vorkommen daß jemand von einem Herdenschutzhund verletzt wird.
Wieviele Verletzte gibt es durch NICHT-Herdenschutzhunde ?
Auch Kühe haben schon Menschen verletzt und sogar getötet!!
Was jetzt ?? Alles abknallen was einem gerade nicht passt ??

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 4 h

@bern
und wenn du das seltene Glück haben solltest einen zu sehen, möchte ich liebend gerne dabeisein und sehen in welchen Baum die Kugel deines zittrigen Schusses steckenbleibt🤣🤣🤣

iuhui
iuhui
Superredner
24 Tage 4 h

@Pyrrhon
schrieb ich schon: es scheint modern zu sein alles abzuknallen (bzw. in der Luft zu jagen oder niederführen) was einem nicht passt… Mensch sein ist was anderes!

Mikeman
Mikeman
Universalgelehrter
24 Tage 13 h

Wie kann man nur solchen ……………… verzapfen 😀.Es wär höchstens an der Zeit wieder Vernunft walten zu lassen und diese Herrn für die bereits angerichteten Schäden endlich zur Verantwortung zu ziehen .Man braucht zu diesem Thema sonst überhaupt nichts mehr bemerken,einfach eine ……………. solche Zustände.

genau
genau
Superredner
24 Tage 11 h

Ach du weißt es wohl besser???
Ich höre von euch Bauern nie wirklich echte Argumente!!

Nur laut schreien aber in Wirkluchkeit habt ihr keinen Tau

@
@
Grünschnabel
24 Tage 10 h

Bisch du Wolfsexperte?

Tabernakel
20 Tage 15 h

Deinen? gesunden Menschenverstand gibt es online: http://gesunder-menschenverstand.online/

Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Grünschnabel
24 Tage 13 h

Sämtlichen Tierschutzorganisationen und unsinnigen Raubtierprojekten ist sofort der Geldhahn zu zu drehen, denn es kann nicht sein, dass hier Unsummen von Steuergeldern verschleudert werden um damit der Wirtschaft schadende Projekte zu verwirklichen, Menshenleben zu gefährden und abertausende Nutztiere zu quälen !!!

Simba
Simba
Grünschnabel
24 Tage 11 h
Der Wolf vermeidet grundsätzlich einen Kampf um Beute. Er könnte sich verletzen, was ihn wiederum für spätere Beutezüge schwächt. Als Jäger, dessen Streifzüge täglich 40 Kilometer betragen, ist die körperliche Unversehrtheit das höchste Gut. Ein Grund, warum Wölfe gegenüber Beute stets vorsichtig sind.Ihr Revier markieren Wölfe ebenso wie Hunde mit Urin und Kot. Wölfe verstehen also was die Herdenschutzhunde aus der Schafherde senden: Hier leben wir. Wölfe sind vorsichtige Tiere. Sie beobachten ihre Beute, bevor sie angreifen. Wölfe erkennen, welche Tiere jung, alt oder krank sind und damit überhaupt als Beute erreichbar sind. Die Herdenschutzhunde sind mindestens so groß wie… Weiterlesen »
genau
genau
Superredner
24 Tage 11 h

Ok aber dann bitte auch euch Dummköpfen mit defizitärer Pseudolandwirtschaft!!

Sun
Sun
Tratscher
24 Tage 11 h

@Landschaftspflerger, die EU hat doch lediglich über 1 Milliarde € für die Wiederansiedlung von Wolf und Bär ausgegeben, von verschleudern kann keine rede sein. 🙊

Simba
Simba
Grünschnabel
24 Tage 10 h

der Name Grübschnabel passt zu Ihnen.Keine Ahnung von Duden und blauen.

Pic
Pic
Grünschnabel
24 Tage 7 h

@Sun – EU Agrarausgaben 2015: 56,486 Mrd. Euro, Tendenz steigend. Auch nicht schlecht, oder?

Sun
Sun
Tratscher
24 Tage 5 h

@Pic im Verhältnis sind die Agrarausgaben niedrig.

mandela
mandela
Grünschnabel
24 Tage 5 h

@Simba simba wird auch mal grünschnabel 🙂 🙂

ando
ando
Superredner
24 Tage 4 h

du bist immer wieder der beste! bei dir ist der deckel nur drauf damit es nicht hineinregnet! du machst deinen kollegen alle ehre und bestätigst somit das image der bauern!
beiträge kürzen würde ich sagen, damit man nicht einen reform um mehrere tausende euro im stall stehen hat.. nicht wahr???

und für deinen anderen kollegen: verbietet den feigen jägern, nein: für mich nicht mal eines namen wert, das ballern, dann hat der wolf genug, und die ganze natur,seies flora und fauna wird sich (nachweisslich) erholen sodass wir auf sogenate landschaftspfleger verzichten können!

sakrihittn
sakrihittn
Tratscher
24 Tage 13 h

Soso, und warum gab es jetzt Jahrzehntelang keine Probleme mehr mit Wölfe? Richtig, weil keine hier waren….

Sun
Sun
Tratscher
24 Tage 13 h

Wie haben unsere Vorfahren diesen “fachlichen Nonsens” wohl überwunden?

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 12 h

@sun
Ganz einfach. Indem sie die Großraubtiere europaweit verfolgt, getötet und ausgerottet haben. Länderübergreifend sozusagen😉
Was hilft es den Tierhaltern Wölfe in Südtirol abzuschiessen, wenn sie in den angrenzenden Staaten, Regionen und Provinzen trotzdem weiterhin streng geschützt sind, sich ungehindert vermehren, ausbreiten und dann über kurz oder lang neue Gebiete suchen und immer wieder über die Landesgrenzen zu uns kommen werden.

Sun
Sun
Tratscher
24 Tage 11 h

@Igor ohne EU haben die damals schon europaweit agiert?
Sehr fortschrittlich finde ich.

jesus
jesus
Neuling
24 Tage 10 h

@Igor nor hätten die Jäger ihren Spass!

Simba
Simba
Grünschnabel
24 Tage 10 h

@Igor stimmt haargenau

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 7 h

@Sun
Auf jeden Fall ginge es öfters leichter ohne die Zwangsvorgaben durch die Eu. Die Eu hat sich bis jetzt nicht nur in Sachen Raubtieremanagement als Bremsklotz erwiesen. Das sieht man ja bereits bei der Schadensvergütung von gerissenen Haustieren. Ohne Schutzmaßnahmen kein “Ersatz” durch finanzielle Vergütung, wenn man da von Ersatz reden kann. Ohne gewisse Eu-richtlinien könnten Probleme national oder lokal angepasst und einfacher gelöst werden.
Insofern hatten es unsere Urgroßväter um Einiges leichter……

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 7 h

@jesus
Die Jäger könnten ja gleich damit beginnen sich durch das Abschießen von freilaufenden wildernden Hunden für das ersehnte große Halali auf den Wolf warmzuschießen.
Es dürfte der Landesregierung, im Gegensatz zum Genehmigungsverfahren zum Abschuss der Wölfe, um Einiges leichter fallen, ein entsprechendes Abschussdekret für wildernde Hunde zu erlassen.😉
Nebenbei würde sich dann vielleicht auch rasch herausstellen, dass zumindest die Anzahl von einigen Rissen der Nutztiere, die man bisher dem Wolf angelastet hat, rapide zurückgehen könnte.😁

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 13 h
Wölfe haben ein sehr ausgedehntes Streifgebiet, was heisst, dass sie trotz eventuell wolfsfreiem Südtirol durchaus über Nacht vom Veneto, Trentino, Österreich oder der Schweiz einen Abstecher zu Südtirols Almen machen werden, vor allem wenn dort unbewachte und wenig geschützte Haustiere gehalten werden, weil Raubtiere Opportunisten sind, welche immer jene Beutetiere reissen, welche am einfachsten zu erbeuten sind. So wird die Realität aussehen, unabhängig davon wie laut und wie intensiv und wie lange “geschrieen, wehgeklagt und gejammert” wird, dass der Wolf von Südtirol weg muss. Eine wolsfreie Zone würde es ganz nüchtern betrachtet bei uns wohl nie mehr geben, auch wenn… Weiterlesen »
Landschaftspfleger
Landschaftspfleger
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Einen Zaun um ganz Südtirol zu verwirklichen wäre sicherlich das viel kleinere Problem als tausende Herden eizeln zu beschützen und die dazu erforderlichen Nachtkoppeln zu errichten !

bern
bern
Tratscher
24 Tage 11 h

Die Sache ist ganz einfach: Wolfs- und Bärenfeisch zur Delikatesse erklären und ALLE auf den Teller bringen.

monia
monia
Neuling
24 Tage 13 h

WWF, “Naturschützer” und die selbsternannten “Heimatschützer sind realitätsfremde Stadtler welche keine Ahnung haben vom Leben auf dem Land! Deshalb sollten sie aus der feinen Stadtwohnung uns auch keine Ratschläge geben wie wir zu leben haben! Glaube die ganzen “Schützer” und “Gutmenschen” hätten in Ihrer Stadt genug zu tun!

iuhui
iuhui
Superredner
24 Tage 8 h

zum Glück hat monia eine Ahnung…

ando
ando
Superredner
23 Tage 16 h

glanzleistung!

Iceman
Iceman
Grünschnabel
23 Tage 12 h

ach Monia, diese realitätsfremden Stadtler erarbeiten für euch die Möglichkeiten die Subventionen einzustreichen, forschen an neuen Technologien damit ihr nicht noch mit dem Pferd und dem Pflug eure Felder bestellen müsst, veredeln und vermarkten eure Produkte und manchmal kommt einer von denen auch zu euch auf den Bauernhof um Urlaub zu machen! Denk mal darüber nach! Oder könnt ihr Bauern alles alleine und besser?

Schnuggi
Schnuggi
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Na so ein Quatsch , bevor diese Raubtiere her gezogen wurden gab es nie keine Probleme , warum
jetzt schon .

Pyrrhon
Pyrrhon
Tratscher
24 Tage 11 h

@Schnuggi, wie du ganz richtig schreibst ‘nie keine’ also gab es immer schon Probleme.
Bin zwar kein befürworter für Wolf , aber einfach immer ihm die Schuld in die ‘Pfoten’ zu schieben ist auch nicht richtig.
http://tirol.orf.at/news/stories/2649579/
https://www.suedtirolnews.it/chronik/hunde-reissen-rehwild-in-tisens

Schnuggi
Schnuggi
Grünschnabel
24 Tage 10 h

@Pyrrhon .. Ich meinte leider nur was dieses Mal für ein Malheur von diesen Raubtieren auf gekommen ist !!!

Simba
Simba
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Die Tötung eines Wolfes ist ein völlig ungeeignetes Mittel zum Schutz von Nutztieren. Nach dem Abschuss einzelner Tiere, würden zuwandernde Wölfe die entstandene Lücke höchst wahrscheinlich schließen und Nutztiere, die nicht ausreichend geschützt sind, als leichte Beute nutzen. Daher sind Herdenschutzmaßnahmen in Wolfsgebieten unabdinglich und können durch eine Bejagung keinesfalls ersetzt werden.

bern
bern
Tratscher
24 Tage 11 h

@Simba
kein Problem, einfach alle Wölfe und Bären konsequent abschiessen. Die Quellen sind nicht so groß, als dass wir Südtirol nicht wolfsfrei halten könnten.

molser
molser
Neuling
24 Tage 13 h

im Umkehrschluss hieße das, man müsste mehr Raubtiere ansiedeln 😵

Sun
Sun
Tratscher
24 Tage 5 h

Ich bin mir sicher, die Malser lösen das Wolfproblem auf ökologischer Art und Weise. 😝

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Das Raubtierproblem kann nur dann gelöst werden, wenn national zwischen den Provinzen und Regionen und international mit der Schweiz, Deutschland und Österreich ein für alle gültiger und brauchbarer Managemantplan ausgearbeitet und umgesetzt wird.

bern
bern
Tratscher
24 Tage 11 h

@Igor
wir können das Problem auch alleine hier in Südtirol lösen. Jeden Wolf und Bären konsequent abschiessen. Wozu haben wir die Jäger. Ansonsten werden wir Bauern einen Selbsthilfeverein starten und diese Arbeit übernehmen. Pro Jahr 100, oder 500 Stück….kein Problem…kommt alles auf den Grill.

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 5 h
@bern Das glaube ich, bei allem Respekt für die erlittenen Verluste rund die Problematik Wolf und Bär kaum, dass das die Bauern imstande sind das alleine zu lösen, und selbst den Wolf effektiv zu bejagen. Die Wölfe sind nachtaktiv und bleiben bei ihren Raubzügen nicht minutenlang still und brav sitzen, damit sie so mir nichts, dirnichts abgeknallt werden. Die erfolgreiche Jagd auf den Wolf dürfte nochmals um Einiges schwerer sein als die Almtiere zu bewachen. Wölfe sind nachtaktiv, menschenscheu, und wissen sehr wohl wie sie sich den Gefahren entziehen können. Das zeigen die Erfahrungen in den Ländern, wo Wölfe bejagt… Weiterlesen »
Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 5 h

@bern
…..und das Kunststück, bei Tag einen Wolf über Stock und Stein in unübersichtlichem Gebiet über hunderte km zu verfolgen und ihn dann zur Strecke zu bringen, möchte ich erst sehen. Außer die Bauern haben sonst nichts zu tun😉 als den Wölfen bei Tag bis ins Veneto oder Graubünden im Gebirge nachzurennen😃.
Das mit dem Bauernselbsthilfeverein sieht mehr nach verzweifelten, hilfesuchendem Gepolterere aus, mehr ist da leider nicht dahinter……

Simba
Simba
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Der Wald wird durch die Rückkehr des Wolfes nicht gefährlicher sondern reicher an Vergetation. Von Wildschweinen beispielsweise geht durch ihre Wehrhaftigkeit und große Anzahl allein statistisch gesehen eine größere Gefahr aus, als vom Wolf.In Deutschland hat es seit der Rückkehr der Wölfe im Jahr 2000 keine Situation gegeben, in der sich ein Wolf einem Menschen aggressiv genähert hat. In vielen europäischen Staaten leben Menschen und Wölfe seit Jahrhunderten in der gleichen Region. Aber eine hundertprozentige Sicherheit gibt es in der freien Natur ebenso wenig wie beim Zusammenleben mit Haustieren.

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 13 h

Ob sich dieser Sachverhalt bereits bis zu unseren Politikern und Bauernvertretern bereits herumgesprochen hat?😉
Wölfe sind nun mal keine Pudelhündchen, welche einmal im Tag 100 m Auslauf fürs Gassigehen brauchen um dann wieder an Ort und Stelle zu bleiben 😁

enkedu
enkedu
Universalgelehrter
24 Tage 12 h

Der gehört zu dei, dei ins dein Schlamassel eingebrockt hobn.

…und die Eu Bürokratenbestimmungen konn man ändern oder im schlimmsten Foll dein O…….zirkus verlossen.

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 5 h
@enkedu …….ja, indem du dich bei der nächsten Europaratswahl als Kandidat aufstellen lässt, und falls du wirklich auch gewählt werden solltest und als Südtiroler Vertreter in Brüssel einziehst, mal eben mir nichts dir nichts so neben her und ohne die Zustimmung und notwendige Unterstützung der anderen Eustaaten die Eu- gesetzgebungen in Sachen Wolf, für die knapp 600.000 Einwohner Südtirols (natürlich die creme de la creme Europad) abändern lässt, damit Südtirol wolffrei werden kann🤣 Oder am besten erklärst du den sofortigen Austritt Südtirols aus der Eu, und den Verzicht der Förder- und Hilfsgelder in anderer Belange der Landwirtschaft.😊 Träum ruhig weiter… Weiterlesen »
Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 4 h

@endeku
Ein bissl, nur ein ganz kleines bissl logisches und vor allem vernünftiges Denken, gepaart mit ein wenig Hausverstand dazu, kann doch nicht sooooo schwierig sein😁😁😁, um gewisse politische Zusammenhänge und Sachverhalte zu verstehen.
Aber nein, lieber in alle Welt hinausbrüllen, dass Südtirol wegen ein paar Wölfe die Eu verlassen sollte.😆
So macht sich der Bauernstand selbst lächerlich und wird von der Politik noch weniger ernst genommen, als er sowieso durch das ständige Geplärre und worthülsenreiche Drohgehabe ohnehin schon wird.🤡🤡🤡

Igor
Igor
Grünschnabel
24 Tage 12 h

Eine jagdbare Wildart, die einem Abschussplan unterliegt, wird der Wolf wohl nie werden, ausser die Eu ändert rigorös ihre Schutzgesetze, was wohl kaum geschehen wird.
Das heisst für uns also konkret, dass es wahrscheinlich so aussehen wird, dass bestenfalls “Problemwölfe” durch gezielte Abschüsse entnommen werden könnten. Das heisst aber dann wohl auch wieder, dass ein Wolf zuerst Nutztiere reissen muss, um als Problemwolf “deklariert” zu werden, und ihn zu entnehmen zu können.

bern
bern
Tratscher
24 Tage 11 h

Ein paar Leute, die wahrscheinlich als einziges Haustier eine Spinne im Keller haben.

Blitz
Blitz
Tratscher
24 Tage 6 h

Dei grianem hobn ollm a Argument ober selner niz af die Teihe kriagn; Realitätsverweigerer hoch 3 !!

mandela
mandela
Grünschnabel
24 Tage 5 h

iaz wellnse ins an bärn aubindn von wegen wenn wölfe abgeschossen werden, würde es mehr nutztierrisse geben.. wo bitte ist hier die logik? jeder wolf reisst die beute, welche am einfachsten ist, nicht nur junge und unerfahrene wölfe tun das…

stief
stief
Grünschnabel
24 Tage 13 h

🙈🙈🙈

Kurios
Kurios
Tratscher
23 Tage 21 h

Der WWF hat anscheinend eine kuriose Denkweise. Wenn einem nichts besseres mehr zum Schutz dieser Bestien einfällt dann sowas. Wenn ich z. B. alle 8 Mücken die in meinem Schlafzimmer sind während einer ganzen Nacht nach und nach umbringe hab ich am Ende meine Ruh und kann endlich schlafen. Wenn keine mehr da sind können sie nicht mehr stechen. Genauso ist es mit Bären und Wölfen. Diese wurden wieder angesiedelt, jetzt sollen wir sie wieder los werden

Iceman
Iceman
Grünschnabel
23 Tage 12 h

wenn du die ganze Nacht den Mücken hinterher rennst wirst du kaum noch schlafen. Ich würde ein Mückennetz übers Bett hängen.
Genauso ist es mit dem Wolf, du verplemperst deine Zeit mit Jagen und lässt die Pamper im Stich!😀

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