Insgesamt starben 41 Palästinenser bei Zusammenstößen seit Ende März

Zwei Palästinenser nach Unruhen im Gazastreifen gestorben

Montag, 23. April 2018 | 10:27 Uhr

Nach schweren Konfrontationen mit israelischen Sicherheitskräften an der Grenze sind im Gazastreifen zwei weitere Palästinenser gestorben. Das örtliche Gesundheitsministeriums teilte am Montag mit, ein 20-Jähriger sei am Vorabend seinen Verletzungen erlegen, die er am Freitag erlitten hatte. Außerdem sei am Montag ein tauber 16-Jähriger an einem Bauchschuss gestorben.

Damit steigt die Zahl der getöteten Palästinenser binnen gut drei Wochen auf 41. Hunderte wurden durch Schüsse verletzt.

Am Freitag hatten wie bereits in den Vorwochen tausende Palästinenser an der Grenze des Gazastreifens zu Israel protestiert. Demonstranten bewarfen israelische Sicherheitskräfte mit Steinen, israelische Soldaten schossen mit scharfer Munition.

Anlass der Proteste ist der 70. Jahrestag der Gründung Israels, die die Palästinenser als Katastrophe ansehen. Die Palästinenser fordern bei ihren Protesten ein Rückkehrrecht nach Israel. Nach der israelischen Staatsgründung waren mehr als 700.000 Palästinenser vertrieben worden.

Von: APA/dpa/ag.

Kommentare

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2 Kommentare auf "Zwei Palästinenser nach Unruhen im Gazastreifen gestorben"


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Wolke
Wolke
Grünschnabel
29 Tage 18 h

Ich finde es unglaublich, dass die ganze Welt seit 70 Jahren einfach nur zuschaut, wie dort ein ganzes Volk vertrieben, unterdrückt und aller Menschenrechte beraubt wird. Der Apartheid-Staat Israel mit seinem Siedlerkolonialismus wütet mit ungebrochener Ungerechtigkeit weiter und die Massenmedien berichten sehr einseitig gefärbt über diesen Konflikt.

josef.t
josef.t
Tratscher
29 Tage 17 h

“Christlich abendländische Werte” ?
Der “Westen” schaut bei dem
völkerrechtswidrigen Verhalten der
Israelischen Regierung zu und wundert
sich über den zunehmenden Antisemitismus
in Europa ?

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