Eine Person wurde getötet

Zwei Tote bei mutmaßlichem Terrorangriff in Melbourne

Freitag, 09. November 2018 | 13:06 Uhr

Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff in der australischen Metropole Melbourne sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Laut Polizei ging ein Mann kurz nach Büroschluss mit einem Messer auf Passanten und dann auf Polizisten los. Dabei verletzte er einen Mann tödlich, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der Angreifer selbst wurde von der Polizei niedergeschossen und starb später im Krankenhaus.

Die Jihadistenmiliz “Islamischer Staat” reklamierte die Tat für sich. In einer vom IS-Propaganda-Sprachrohr AMAQ verbreiteten Erklärung hieß es, der Täter sei ein IS-Kämpfer gewesen und habe auf Staatsbürger der gegen den IS kämpfenden Länder gezielt.

Die Tat geht nach Angaben von Polizeichef Graham Ashton vermutlich auf das Konto eines Mannes, der bereits in den 1990er-Jahren aus Somalia eingewandert war. Der mutmaßliche Täter sei der Polizei bekannt. “Wir behandeln dies als terroristischen Zwischenfall”, sagte er. Nach Medienberichten soll der Angreifer Kontakte in die islamistische Szene gehabt haben. Anfangs hatte die Polizei noch erklärt, dass es keine Hinweise auf eine terroristische Verbindung gebe.

Die Tat ereignete sich in einem Einkaufsviertel mitten im Stadtzentrum, in dem zahlreiche Passanten unterwegs waren. Der Angriff auf der belebten Bourke Street wurde von mehreren Augenzeugen auf Handy-Videos gefilmt. Zu sehen ist, wie ein Mann in der Nähe eines brennenden Autos mit einem Messer auf mehrere Beamte in Uniform losgeht. Erst nach einiger Zeit wird er durch einen Schuss niedergestreckt.

Zur genauen Identität des Angreifers äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Ashton sagte: “Er ist polizeibekannt. Hauptsächlich durch Verwandte, die für uns von Interesse sind.” Bei dem getöteten Passanten handelt es sich nach Augenzeugenberichten um einen etwa 60 Jahre alten Mann. Von der Polizei gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Küchenmesser gehandelt haben.

Der Täter war vermutlich mit einem Auto in die Straße gefahren, obwohl dies eigentlich verboten ist. Der Wagen geriet dann vor einem Geschäft in Flammen. Augenzeuge Markel Villasin berichtete, dass die Polizei “gut zwei oder drei Minuten” versucht habe, den um sich stechenden Mann außer Gefecht zu setzen. “Viele Leute haben geschrien: “Erschießt ihn einfach, erschießt ihn.”” Die Polizei versuchte zunächst aber, ihn zu überwältigen.

In derselben Straße war 2017 ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge gerast. Damals kamen sechs Menschen ums Leben. Der mutmaßliche Täter von damals steht inzwischen vor Gericht. Die Verteidigung behauptet, dass er durch Drogenmissbrauch an einer Psychose litt.

Von: APA/ag.

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zombie1969
zombie1969
Superredner
7 Tage 9 h

“Laut Polizei ging ein Mann kurz nach Büroschluss mit einem Messer auf Passanten und dann auf Polizisten los. Dabei verletzte er einen Mann tödlich, zwei weitere Menschen wurden verletzt“  Die Regierung Australiens wird sich in ihrer sehr restriktiven Migrationspolitik einmal mehr bestätigt fühlen. Kein Wunder also, dass sie auch den UN-Migrationspakt nicht unterschreiben wird.

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Eine Person wurde getötet

Zwei Tote bei mutmaßlichem Terrorangriff in Melbourne

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Bei einem mutmaßlichen Terrorangriff in der australischen Metropole Melbourne sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Laut Polizei ging ein Mann kurz nach Büroschluss mit einem Messer auf Passanten und dann auf Polizisten los. Dabei verletzte er einen Mann tödlich, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Der Angreifer selbst wurde von der Polizei niedergeschossen und starb später im Krankenhaus.

Die Jihadistenmiliz “Islamischer Staat” reklamierte die Tat für sich. In einer vom IS-Propaganda-Sprachrohr AMAQ verbreiteten Erklärung hieß es, der Täter sei ein IS-Kämpfer gewesen und habe auf Staatsbürger der gegen den IS kämpfenden Länder gezielt.

Die Tat geht nach Angaben von Polizeichef Graham Ashton vermutlich auf das Konto eines Mannes, der bereits in den 1990er-Jahren aus Somalia eingewandert war. Der mutmaßliche Täter sei der Polizei bekannt. “Wir behandeln dies als terroristischen Zwischenfall”, sagte er. Nach Medienberichten soll der Angreifer Kontakte in die islamistische Szene gehabt haben. Anfangs hatte die Polizei noch erklärt, dass es keine Hinweise auf eine terroristische Verbindung gebe.

Die Tat ereignete sich in einem Einkaufsviertel mitten im Stadtzentrum, in dem zahlreiche Passanten unterwegs waren. Der Angriff auf der belebten Bourke Street wurde von mehreren Augenzeugen auf Handy-Videos gefilmt. Zu sehen ist, wie ein Mann in der Nähe eines brennenden Autos mit einem Messer auf mehrere Beamte in Uniform losgeht. Erst nach einiger Zeit wird er durch einen Schuss niedergestreckt.

Zur genauen Identität des Angreifers äußerte sich die Polizei zunächst nicht. Ashton sagte: “Er ist polizeibekannt. Hauptsächlich durch Verwandte, die für uns von Interesse sind.” Bei dem getöteten Passanten handelt es sich nach Augenzeugenberichten um einen etwa 60 Jahre alten Mann. Von der Polizei gab es dafür zunächst keine Bestätigung. Bei der Tatwaffe soll es sich um ein Küchenmesser gehandelt haben.

Der Täter war vermutlich mit einem Auto in die Straße gefahren, obwohl dies eigentlich verboten ist. Der Wagen geriet dann vor einem Geschäft in Flammen. Augenzeuge Markel Villasin berichtete, dass die Polizei “gut zwei oder drei Minuten” versucht habe, den um sich stechenden Mann außer Gefecht zu setzen. “Viele Leute haben geschrien: “Erschießt ihn einfach, erschießt ihn.”” Die Polizei versuchte zunächst aber, ihn zu überwältigen.

In derselben Straße war 2017 ein Mann mit seinem Auto in eine Menschenmenge gerast. Damals kamen sechs Menschen ums Leben. Der mutmaßliche Täter von damals steht inzwischen vor Gericht. Die Verteidigung behauptet, dass er durch Drogenmissbrauch an einer Psychose litt.

Von: APA/ag.

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