Doppeltorschütze Mario Gomez wird von Kollegen geherzt

1. FC Köln kaum noch zu retten – Bayern bleiben souverän

Sonntag, 04. März 2018 | 20:47 Uhr

Der 1. FC Köln fällt im Abstiegskampf der deutschen Fußball-Bundesliga immer weiter zurück. Die Rheinländer konnten am Sonntag beim 2:3 gegen den VfB Stuttgart auch ihr viertes Heimspiel nacheinander nicht gewinnen. Damit ist der Rückstand auf Rang 16 mit acht Punkten fast wieder so groß wie nach der Hinrunde (9). Bayern München schlug Freiburg zum Abschluss der 25. Runde 4:0.

Vor 50.000 Zuschauern in Köln erzielten Mario Gomez (44., 45.+2) und Andreas Beck (57.) die Treffer für Stuttgart, Claudio Pizarro (7.) und Milos Jojic (86.) trafen für den FC. Die unter Neu-Trainer Tayfun Korkut nun schon fünf Spiele unbesiegten Stuttgarter haben sich mit 33 Punkten der größten Sorgen entledigt und machten einen großen Sprung auf Rang neun.

Erstmals mit Pizarro in der Startelf setzten die Kölner von Beginn an auf die Offensive. Ansonsten vertraute Trainer Stefan Ruthenbeck der am vergangenen Sonntag mit 2:1 in Leipzig siegreichen Elf. Die Berufung von Pizarro zahlte sich schnell aus: Der Peruaner erzielte früh seinen ersten Bundesligatreffer seit dem 10. März 2017. In seinem 443. Spiel war es Treffer 192 des besten ausländischen Torschützen der Bundesligageschichte. Mit einem überraschenden Doppelpack von Gomez drehte der VfB das Spiel aber komplett.

Bayern München bleibt weiter mit 20 Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Der Rekordmeister setzte sich am Sonntag auch beim SC Freiburg mit 4:0 problemlos durch. Ein Eigentor von Torhüter Alexander Schwolow (25.) und ein Treffer von Corentin Tolisso (28.) ebneten den in allen Belangen überlegenen Gästen im Schwarzwaldstadion den Weg zum 20. Saisonsieg.

Nach der Pause erzielten der von Beginn an spielende Sandro Wagner (54.) und Thomas Müller (69.) die weiteren Tore. Das Team von Trainer Jupp Heynckes, für das David Alaba über die gesamte Dauer am Platz war, kann damit schon in der übernächsten Runde beim Auswärtsspiel in Leipzig seinen 28. Titelgewinn unter Dach und Fach bringen. Bei Freiburg war Defensivmann Philipp Lienhart bis zur Halbzeit im Einsatz.

Von: APA/dpa