Ausschluss der Öffentlichkeit

1860 München nach Randalen zu Geisterspiel verurteilt

Montag, 24. Juli 2017 | 16:10 Uhr

1860 München muss wegen der Fan-Randale in der Zweitliga-Relegation eine Heimpartie unter Ausschluss der Öffentlichkeit abhalten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verurteilte die “Löwen” am Montag zu einem “Geisterspiel”. Die Begegnung der Regionalliga gegen die Amateure des 1. FC Nürnberg am 1. August wird demnach im Grünwalder Stadion ohne Zuschauer stattfinden, das Urteil ist rechtskräftig.

Im Rückspiel der Abstiegs-Relegation gegen Jahn Regensburg (0:2) war es am 30. Mai in der Allianz Arena zu schweren Ausschreitungen gekommen, als 1860-“Fans” unter anderem Sitzschalen und Fahnenstangen auf das Spielfeld warfen. Die Polizei musste einschreiten, das Spiel wurde für eine Viertelstunde unterbrochen. Die Strafe fällt so hart aus, weil es laut DFB auch bei fünf anderen Spielen Fan-Randale gab.

Die Münchener, die nach dem Abstieg aus der 2. Liga wegen Finanzproblemen zwei Klassen tiefer in der Regionalliga antreten, rechneten selbst bereits mit einem “Geisterspiel” als Strafe und verkauften ihre Dauerkarten daher zuletzt nur für 17 Heimspiele.

Von: APA/dpa

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