Die Proben werden zehn Jahre lang eingefroren

5.000 Doping-Kontrollen während Olympia in Rio geplant

Dienstag, 02. August 2016 | 12:56 Uhr

Bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro sind rund 5.000 Doping-Kontrollen geplant: 4.000 Urin- und 1.000 Bluttests. Die Proben werden zehn Jahre eingefroren, um sie mit feineren und neuen Analysemethoden nachträglich untersuchen zu können. Das Ergebnis von Nachtests der Spiele in Peking 2008 und London 2012 ergab zusammen bisher 98 positive Befunde.

Schon vor den Rio-Spielen hat das Internationale Olympische Komitee (IOC) Zielkontrollen veranlasst und dafür das Budget auf 500.000 Dollar (rund 448.000 Euro) etwa verdoppelt. Besonders ins Visier genommen wurden dabei Athleten aus Russland und Kenia. Laut IOC sind in den vergangenen Wochen insgesamt 2.200 Athleten aus 96 Ländern bei Zielkontrollen getestet worden.

Analysiert werden die Proben im Kontrolllabor in Rio, das bis vor kurzem von der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) noch suspendiert gewesen war. Rund zehn Millionen Euro sollen von der brasilianischen Regierung für die Anti-Doping-Arbeit während der Spiele zur Verfügung gestellt werden.

Von: APA/dpa

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