Manchester City sitzt den Reds im Nacken

Auf ManCity wartet bei Liga-Aufholjagd hartes Programm

Freitag, 01. Februar 2019 | 13:23 Uhr

Auf Englands Fußball-Meister Manchester City wartet im Kampf um eine erfolgreiche Titelverteidigung eine richtungsweisende Woche. Die Citizens empfangen am Sonntag (17.30 Uhr MEZ) im Schlager der Runde den Tabellenvierten Arsenal. Danach geht es auswärts gegen Everton und zu Hause gegen Chelsea.

Der Rückstand des ersten Verfolgers auf Liverpool beträgt vorerst fünf Punkte. Der Tabellenführer ist erst am Montag (21.00 Uhr MEZ) beim Marko-Arnautovic-Club West Ham United im Einsatz. Arnautovic könnte im Aufgebot stehen, nachdem sich seine jüngste Fußverletzung nicht als Bruch, sondern lediglich als Prellung herausgestellt hatte.

Sowohl City als auch Liverpool ließen zuletzt Federn. Während der Spitzenreiter unter der Woche nicht über ein 1:1-Heimremis gegen Leicester City hinauskam, unterlag City in Newcastle mit 1:2. Startrainer Pep Guardiola gelobte Besserung. “Die nächste Woche wird hart mit Arsenal, Everton und Chelsea. Ich weiß, dass die Herausforderung groß ist. Aber wenn wir als Club nach oben wollen, müssen wir diese Herausforderung annehmen”, erklärte der Spanier.

14 Runden sind noch zu absolvieren – nicht nur im Titelrennen, sondern auch im Kampf um den Klassenerhalt. Dem hat sich Ralph Hasenhüttl bei Southampton verschrieben. Unter dem Steirer haben die Saints im Jänner keines ihrer vier Ligaspiele verloren. Am Samstag (16.00 Uhr MEZ) geht es auswärts gegen den Tabellennachbarn Burnley, der wie Southampton vier Zähler auf die Abstiegsränge gut hat.

Burnley ist selbst seit fünf Ligaspielen ungeschlagen und hat zu Transferschluss am Donnerstag mit der Verpflichtung von Stürmer-Oldie Peter Crouch für Aufsehen gesorgt. “Das ist ein Team, das auch um alles kämpft, und es ist nicht einfach, in solchen Spielen zu punkten”, meinte Hasenhüttl.

Es wird seine zehnte Premier-League-Partie als Cheftrainer. Die bisherige Bilanz ist mit vier Siegen, zwei Remis und drei Niederlagen positiv. “Ich habe es bis jetzt nicht so schlecht gemacht, denke ich”, sagte Hasenhüttl in einem BBC-Interview, in dem ihn der Reporter als bekanntesten Österreicher nach Arnold Schwarzenegger und Conchita Wurst bezeichnete. Der frühere ÖFB-Teamstürmer quittierte das mit einem Lacher.

Von: apa