Manuel Neuer hielt glänzend

Bayern holten Supercup gegen FC Sevilla erst in Verlängerung

Donnerstag, 24. September 2020 | 23:48 Uhr

Nach Meisterschaft und Cup auf nationaler bzw. Champions League auf internationaler Ebene hat Bayern München am Donnerstagabend bereits Titel Nummer vier eingeheimst. In Budapest holten David Alaba und Co. vor 15.500 Zuschauern gegen Europa-League-Gewinner FC Sevilla in der Verlängerung ein 2:1 und damit zum zweiten Mal nach 2013 den UEFA-Supercup. Nach 0:1-Rückstand wurden Leon Goretzka (34.) und Javi Martinez (104.) zu den Matchwinnern.

Schon am kommenden Mittwoch winkt im deutschen Supercup gegen Vizemeister Borussia Dortmund in München Titel Nummer fünf. Die Elf von Trainer Hansi Flick setzte zudem seine bemerkenswerte Serie fort: Seit dem 7. Dezember 2019 hat man nicht mehr verloren und 31 von 32 Partien gewonnen. Für Sevilla war es die erste Niederlage seit Anfang Februar.

Alaba, für den es mit den Bayern der 25. Titel ist, stand schon zu Beginn unfreiwillig im Mittelpunkt. Seinen Rempler gegen Ivan Rakitic wertete Schiedsrichter Anthony Taylor als Foul und verhängte einen Elfer, den Lucas Ocampos sicher verwertete (13.). Doch Alaba, der wegen einer Oberschenkelblessur zum Bundesligaauftakt noch gefehlt hatte, hatte auch entscheidenden Anteil am Siegtreffer des eingewechselten Martinez: Alabas Schussversuch von der Strafraumgrenze konnte Goalie Bono nicht bändigen, der Spanier, der gemäß Medienberichten schon mit Athletic Bilbao einig sein soll, war im Nachsetzen per Kopf zur Stelle.

Davor mussten die Bayern gegen die disziplinierten Spanier einen echten Kraftakt abliefern und hatten in Manuel Neuer einen weiteren Matchwinner in ihren Reihen: In der 87. Minute verhinderte er im Eins-gegen-Eins gegen den frei vor ihm auftauchenden Youssef En-Nesyri erstmals das 1:2. Und Sevillas Joker hatte in der Verlängerung eine weitere Großchance, aber Neuer lenkte den Schuss noch an die Stange (92.).

Von: apa