Bayern hat Platz zwei abgesichert

Bayern schließen zu Union auf, BVB besänftigt Kritiker

Samstag, 22. Oktober 2022 | 20:43 Uhr

Bayern München ist wieder in Topform. Das Team von Julian Nagelsmann gewann am Samstag mit 2:0 bei der TSG Hoffenheim und festigte den zweiten Tabellenplatz in der deutschen Fußball-Bundesliga. Die zuletzt strauchelnde Dortmunder Borussia deklassierte den VfB Stuttgart mit 5:0. Bei der 0:2-Niederlage von Werder Bremen beim drittplatzierten SC Freiburg wurde ÖFB-Teamverteidiger Marco Friedl bereits in der 14. Minute ausgeschlossen. Der Glasner-Club Frankfurt ist neuer Vierter.

Garanten für den Erfolg der Münchner waren in Abwesenheit von Kapitän Manuel Neuer (Schulterprobleme), Thomas Müller (Magen-Darm) und Leroy Sané (Oberschenkel) mal wieder der junge Jamal Musiala (19) mit seinem Führungstor (18.) und der routinierte Eric Maxim Choupo-Moting. Der 33-Jährige nahm in den vergangenen Spielen die nach dem Abgang von Lewandowski freigewordene Mittelstürmer-Rolle ein und traf diesmal zum Endstand (38.).

Der verdiente und souveräne Auswärtserfolg rundete eine perfekte Bayern-Woche ab: Drei Spiele, drei Siege, zwölf erzielte Tore. In der Tabelle rückt der Rekordmeister damit zumindest für eine Nacht bis auf einen Zähler an Union Berlin heran – am Sonntag (15.30 Uhr) gastieren die Hauptstädter beim VfL Bochum. Marcel Sabitzer kam bei den Bayern in der 70. Minute auf den Platz, Hoffenheims Christoph Baumgartner war bis zur 61. Minute im Einsatz.

Dortmund hat sich den Frust der vergangenen Wochen von der Seele geschossen und die zuletzt wachsende Schar der Kritiker vorerst besänftigt. Angeführt vom überragenden Jude Bellingham gelang dem Team von Trainer Edin Terzic nach zuletzt drei Bundesliga-Partien mit nur einem Punkt das erhoffte Erfolgserlebnis. Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park sorgten Bellingham (2., 53.), Niklas Süle (13.), Giovanni Reyna (44.) und Youssoufa Moukoko (72.) für den Kantersieg des Revierclubs.

Freiburg profitierte beim Erfolg gegen Bremen von einem frühen Platzverweis. Kapitän Friedl hielt in der 14. Minute seinen durchgebrochenen österreichischen Landsmann Michael Gregoritsch am Trikot zurück und wurde wegen Torraubs ausgeschlossen. Freiburg, mit Gregoritsch und Philipp Lienhart (bis 88.) übernahm danach die Kontrolle und holte sich dank Lukas Kübler (56.) und Vincenzo Grifo (80./Elfmeter) drei Punkte.

Eintracht Frankfurt ist auf dem Weg in Richtung Spitze. Effizient und abgezockt gewann das Team des oberösterreichischen Trainers Oliver Glasner bei Borussia Mönchengladbach mit 3:1 und sprang damit auf Platz vier. Bei den stark ersatzgeschwächten Borussen trafen zweimal Jesper Lindström (6., 45.) und Eric Dina Ebimbe (29.) zum sechsten Sieg aus den vergangenen acht Bundesligaspielen. Für die Gladbacher traf Torjäger Marcus Thuram (72.).

RB Leipzig mit Xaver Schlager hat vor dem Highlightspiel gegen Real Madrid nächste Woche einen kräftigen Stimmungsdämpfer mit großer Moral so gerade noch abgewendet und in Augsburg ein 3:3 gerettet. Der Pokalsieger kämpfte sich in Überzahl nach dem Platzverweis für den Augsburger Iago (66.) nach einem 0:3-Rückstand zurück. André Silva (73.), Christopher Nkunku (89.) und Hugo Novoa (90.) trafen in einem schon verloren geglaubten Spiel. Mergim Berisha (34./Foulelfmeter), Ermedin Demirovic (51.) und Ruben Vargas (64.) ließen die Schwaben lange wie den verdienten Sieger aussehen.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Bayern schließen zu Union auf, BVB besänftigt Kritiker"


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Unioner
Unioner
Tratscher
1 Monat 15 Tage

Wer hätte das gedacht Union ist und bleibt vor Bayern. EISERN UNION 🤣🤣🤣

Zugspitze947
1 Monat 15 Tage

Der FC Bayern ist oben nicht zu vertreiben ,ob erster oder dritter ist bis kurz vor Ende der Saison egal,denn so steigt die Spannung und die FANS haben was zum Fiebern 👌😝

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