Die Rückkehr von Bormio

Bormio wieder im alpinen Weltcup-Kalender

Montag, 29. Mai 2017 | 15:08 Uhr

Nach der Kalenderkonferenz des internationalen Skiverbandes (FIS) in Portoroz steht fest, dass Bormio nach drei Jahren Pause wieder in den alpinen Weltcup-Kalender zurückkehrt. Schon im kommenden Winter gehen am 28./29. Dezember in der norditalienischen Skistation nicht nur eine Herren-Abfahrt sondern auch eine Alpine Kombination in Szene.

Zuletzt war die traditionelle Bormio-Abfahrt im nahen Santa Caterina ausgetragen worden. Bestätigt wurde in Slowenien die Fortführung der im Vorjahr erstmals anstelle von Aspen ausgetragenen Frauen-Technikrennen Ende November in Killington an der US-Ostküste. Fix ist auch der City-Event am Neujahrstag in Oslo in Norwegen sowie unmittelbar vor den Olympischen Spielen in Südkorea (9. bis 25. Februar 2018) Anfang Februar eine Damen-Abfahrt in zwei Durchgängen in Garmisch-Partenkirchen.

Österreich ist 2017/18 im Alpinbereich wieder Gastgeber des traditionellen Gletscher-Auftaktes für Damen und Herren in Sölden (28. und 29. Oktober) sowie der Damen-Technikrennen in Lienz (28./29. Dezember), dem Nachtslalom in Flachau (9. Jänner) sowie anschließend Abfahrt und Super-G in Bad Kleinkirchheim am 13. und 14. Jänner. Die Herren gastieren wie üblich weiters in Kitzbühel (19. bis 21. Jänner) und Schladming (23. Jänner). Der letzte Bewerb vor Olympia ist für Damen und Herren der City Event am 30. Jänner in Stockholm.

Im Langlauf kommen im Olympia-Winter Jänner-Rennen (13./14.1.) in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden in Deutschland hinzu. Österreich ist mit Seefeld in Tirol vom 26. bis 28. Jänner Schauplatz eines WM-2019-Tests sowohl für Langläufer als auch Nordische Kombinierer.

Die Skispringer kommen im Rahmen der Tournee wie üblich nach Innsbruck und Bischofshofen (4. bzw. 6. Jänner), danach wird in Bad Mitterndorf Ski geflogen (13./14.1.). Bei den Springer-Damen gibt es erstmals Team-Events in Hinterzarten (GER) und Zao (JPN). Einziger Österreich-Schauplatz der Weltcup-Ladies ist unmittelbar vor Pyeongchang am 3. und 4. Februar Hinzenbach.

Zu einer Konzentration kommt es im Freeski- , Freestyle- und Snowboard-Weltcup. Gut die Hälfte der Bewerbe in Halfpipe, Slopestyle und Big Air gehen gemeinsam in Szene, um die Disziplinen weiter zu harmonisieren.

Bestätigt wurden Saalbach-Hinterglemm (AUT) sowie Courchevel-Meribel (FRA) als Kandidaten für die Alpinski-Weltmeisterschaft 2023. Die Entscheidung über die Vergabe der Titelkämpfe fällt beim 51. FIS-Kongress Mitte Mai 2018 in Costa Navarino in Griechenland. Die nächsten beiden Alpin-WM-Schauplätze sind 2019 Aare (SWE) und 2021 Cortina d’Ampezzo (ITA).

Der 52. FIS-Kongress findet 2020 in Marrakesch in Marokko statt. Die siebente Auflage des World Snow Day wurde mit 21. Jänner 2018 fest gelegt.

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz