David Brandl bevorzugt mittlerweile das Freiwasser

Brandl bei 10-km-WM auf Balaton nach Halbzeitführung 32.

Dienstag, 18. Juli 2017 | 14:09 Uhr

David Brandl scheint beim Open-Water-Schwimmen auf den Geschmack zu kommen. Nach dem 10-km-WM-Bewerb auf dem Balaton am Dienstag, den er als 32. beendete, zeigte sich der 30-jährige Neuling zufrieden. “Es war schon ein sehr gutes Rennen. Dass ich bis zur Hälfte sogar geführt habe, ist unglaublich und großartig”, meinte der Oberösterreicher. “Ich freue mich schon sehr auf die kommenden Einsätze.”

Nachdem er beim WM-Debüt im Freiwasser-Schwimmen über fünf Kilometer noch Lehrgeld gezahlt hatte, ging die Taktik auf der olympischen Distanz besser auf und Brandl den Zweikämpfen und Schlägen meist aus dem Weg. Auf diese Strecke will sich der erst im Herbst 2016 vom Beckenschwimmen gewechselte Brandl künftig konzentrieren. “Mit gezieltem Training kann ich sicher noch Boden gut machen. Für mich war die WM sehr lehrreich. Jetzt heißt es, gezielt und vermehrt Ausdauer trainieren”, betonte der gebürtige Linzer, der schließlich 2:25 Minuten hinter den Medaillenrängen lag.

Den Titel sicherte sich Olympiasieger Ferry Weertman aus den Niederlanden in 1:51:58,5 Stunden mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung auf Jordan Wilimovsky (USA). 5-km-Sieger Marc-Antoine Oliver (FRA) lag 0,7 Sekunden zurück.

Von: apa

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