Leipzig und Dortmund lieferten sich einen Fight

BVB und Leipzig ließen im Offensivspektakel Punkte liegen

Samstag, 03. März 2018 | 21:05 Uhr

RB Leipzig und Borussia Dortmund haben trotz eines mitreißenden Offensivspektakels im Kampf um die Champions League Punkte eingebüßt. Im Topspiel trennten sich die Teams der österreichischen Trainer Ralph Hasenhüttl und Peter Stöger am Samstag in Leipzig mit 1:1. Die Champions-League-Aspiranten Schalke (gegen Hertha BSC) und Eintracht Frankfurt (gegen Hannover) feierten jeweils 1:0-Heimsiege.

Vor 42.558 Zuschauern in der ausverkauften Leipziger Red Bull Arena gingen die Hausherren gegen Dortmund durch Jean-Kevin Augustin in der 28. Minute in Führung, ehe Marco Reus (39.) noch vor der Pause ausglich. Bei Leipzig standen ab der Einwechslung von Stefan Ilsanker in der 66. Minute drei Österreicher am Platz. Konrad Laimer und Marcel Sabitzer spielten durch.

Leipzig ist vier Pflichtspiele ohne Sieg, bleibt Sechster und damit außerhalb der Champion-League-Plätze. Sie mussten auch vom Spiel her am Ende einem Sieg eher nachtrauern. “Ein Dreier hätte gut getan”, gab RB-Coach Hasenhüttl zu. Sein Team habe gut angefangen, ein “schönes Tor” geschossen, “aber den Vorsprung wieder mal aus der Hand gegeben”. Insgesamt bezeichnete er das Remis als “leistungsgerecht”.

“Sehr zufrieden” sei er mit dem Auftritt seiner Spieler, sagte hingegen Stöger. “Heute waren wir von Beginn an da.” In der Tabelle rutschten die seit jetzt zehn Partien unter Stöger ungeschlagenen Dortmunder nach der 25. Runde vom zweiten auf den dritten Platz ab.

In Gelsenkirchen gelang Marko Pjaca in Abwesenheit des gesperrten Guido Burgstaller in der 37. Minute das entscheidende Tor für Schalke. Alessandro Schöpf wurde bei den “Königsblauen” in der 66. Minute eingewechselt, Valentino Lazaro spielte bei Hertha BSC durch.

Deren Ex-ÖFB-Teamkollege Martin Harnik stand bei Hannover erstmals seit Ende Jänner in der Startformation, konnte aber die 0:1-Niederlage in Frankfurt durch einen Treffer von Danny da Costa (39.) nicht verhindern. Ein Erfolgserlebnis gab es hingegen für Julian Baumgartlinger: Mit dem österreichischen Teamkapitän bis zur 88. Minute setzte sich Leverkusen in Wolfsburg durch Tore von Lucas Alario (31.) und Julian Brandt (78.) beziehungsweise Admir Mehmedi (79.) mit 2:1 durch.

In Augsburg ging das Österreicher-Duell an die Gäste aus Hoffenheim, für die Andrej Kramaric (30.) und Serge Gnabry (51.) zum 2:0-Erfolg scorten. Florian Grillitsch spielte bei den Siegern durch, bei Augsburg waren Martin Hinteregger und Michael Gregoritsch ebenfalls über die volle Distanz im Einsatz. Kevin Danso wurde in der 59. Minute ausgetauscht.

Im Kampf gegen den Abstieg verpasste der Hamburger SV einen wichtigen Sieg. Die Norddeutschen, als einziger Club in jeder Bundesliga-Saison dabei, erreichten daheim gegen Mainz nur ein 0:0 und liegen damit als Vorletzter weiterhin sieben Punkte hinter dem von den Mainzern gehaltenen Relegationsplatz. Filip Kostic vergab für den HSV in der 62. Minute einen Elfmeter gegen die eine halbe Stunde lang in Unterzahl agierenden Gäste, bei denen Karim Onisiwo in der 77. Minute eingewechselt wurde.

Von: apa