Ma Long bildet die eine Hälfte der rein chinesischen Finalpaarung

Chinas Tischtennisspieler lassen die Muskeln spielen

Donnerstag, 11. August 2016 | 18:14 Uhr

Mit dem Weltranglistenersten Ma Long und dem London-Olympiasieger Zhang Jike stehen sich wie 2008 und 2012 auch in Rio zwei Chinesen im Finale des olympischen Tischtennisturniers gegenüber. Die Spieler aus der Tischtennis-Großmacht sind so überlegen, dass sie in Rio möglicherweise auch Bronze für sich beanspruchen würden, wenn das Kontingent nicht auf zwei Spieler pro Nation reduziert worden wäre.

Ma Long gewann sein Halbfinale gegen den Japaner Jun Mizutani mit 4:2 Sätzen, Zhang Jike bezwang Wladimir Samsonow 4:1. Der 40-jährige Weißrusse verlor vier Sätze jeweils mit der kleinsten Differenz von zwei Punkten und hat nun die große Chance, seine lange und von einigen Erfolgen gesäumte Karriere mit seiner ersten und einzigen Olympiamedaille abzuschließen. Dazu muss er das Verliererduell um Bronze gegen Mizutani gewinnen.

Ma Long, der derzeit beste Spieler der Welt, könnte mit dem Olympiasieg eine große Genugtuung erleben. 2008 in Peking hätte er als knapp 20-jährige Nummer drei der Welt als einer von drei Teilnehmern selektioniert werden müssen. Er wurde jedoch vom chinesischen Verband ohne weitere Begründung übergangen. Mittlerweile ist er so stark geworden, dass man nicht mehr um ihn herumkommt.

Von: APA/ag.

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