LeBron James war nicht zu stoppen

Cleveland gewann NBA-Finalauftakt der Eastern Conference

Donnerstag, 18. Mai 2017 | 10:16 Uhr

Die Cleveland Cavaliers haben am Mittwoch (Ortszeit) das erste NBA-Finalspiel der Eastern Conference auswärts gegen die Boston Celtics 117:104 gewonnen. Matchwinner des Titelverteidigers war LeBron James mit 38 Punkten und neun Rebounds. Es war sein siebentes Spiel mit 30 oder mehr bzw. sein fünftes mit mehr als 35 Punkten. Dies war in der K.o.-Runde zuletzt Michael Jordan 1988 und 1990 gelungen.

“Er ist auf einem unglaublich hohen Level”, schwärmte Cavs-Trainer Tyronn Lue. Für Boston trafen Jae Crowder und Avery Bradley mit je 21 Punkten am besten. Deren Coach Brad Stevens musste die Ausnahmestellung des gegnerischen Superstars ebenfalls anerkennen: “Er ist ein guter Spieler, ein großartiger Spieler. Ich hoffe, wir werden in den nächsten Spielen eine Lösung finden, um ihn besser zu verteidigen.”

Neben James glänzte bei den Siegern Kevin Love mit 32 Zählern. “Wir wollten sofort den Ton angeben und das Spiel diktieren. Dies ist uns gut gelungen”, sagte der häufig als Distanzschütze glänzende Forward. Die Cavaliers haben alle ihre bisherigen neun Spiele im heurigen Play-off gewonnen, inklusive der letzten drei Matches in der Finalserie 2016/17 sind es zwölf Siege am Stück. Damit fehlt ein Sieg auf den 1988/89 durch die Los Angeles Lakers aufgestellten Rekord.

Die Einstellung könnte in Spiel zwei gegen die Celtics in der Nacht auf Samstag (MESZ) gelingen. Da Cleveland auch sein zweites Play-off-Duell – gegen Jakob Pöltls Toronto Raptors – mit 4:0 gewonnen hatten, hatten sie zuletzt eine lange Spielpause von zehn Tagen. Bei Boston waren es nur 48 Stunden.

NBA-Ergebnis vom Mittwoch – Finale Eastern Conference (“best of seven”, 1. Spiel): Boston Celtics – Cleveland Cavaliers 104:117. Stand der Serie: 0:1.

Von: APA/dpa/ag.