Dahlmeier kehrt ins Biathlon-Geschehen zurück

Dahlmeier-Comeback in Ruhpolding – ÖSV-Team unverändert

Mittwoch, 16. Januar 2019 | 14:27 Uhr

Doppel-Olympiasiegerin Laura Dahlmeier kehrt beim Weltcup in Ruhpolding ins Biathlon-Geschehen zurück. Die auch schon zu Saisonbeginn wegen Gesundheitsproblemen fehlende Lokalmatadorin hatte zuletzt in Oberhof pausiert. Am Donnerstag sind in Südbayern nach der Aufhebung des Katastrophenfalles wegen der Schneemassen beide Sprints angesetzt. Jener der Herren am Mittwoch war verschoben worden.

Das ÖSV-Team geht in Ruhpolding in unveränderter Aufstellung mit Julian Eberhard, Tobias Eberhard, Simon Eder, Dominik Landertinger und Felix Leitner sowie Lisa Hauser, Katharina Innerhofer, Christina Rieder und Julia Schwaiger an den Start. Nach den Sprints folgen am Freitag die Herrenstaffel, am Samstag die Damenstaffel und am Sonntag die beiden Massenstarts.

Allerdings ist die tatsächliche Durchführung der Bewerbe am Donnerstag weiter fraglich. “In den letzten Stunden ist eine Gefährdung durch mögliche Lawinenabgänge dazugekommen. Unser Sicherheitskonzept steht. Aber es muss noch final vom Landratsamt bestätigt werden”, sagte Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler am Mittwoch.

Der ursprünglich für Mittwoch vorgesehene Start mit dem Männer-Sprint war aufgrund des immer noch bestehenden Katastrophenfalls abgesagt worden. Am Mittwochvormittag hatte der Biathlon-Weltverband IBU dann vermeldet, dass der Landkreis Traunstein grünes Licht für den Doppel-Start mit dem Männer-Sprint um 11.00 Uhr und den Damen am Donnerstag gegeben hat. Dem ist aber nun nicht so.

Im Katastrophenfall, der aufgrund des Schneechaos im Landkreis Traunstein immer noch gilt, entscheidet der Krisenstab im Landratsamt darüber, ob eine Veranstaltung stattfinden kann. Weil nach einem Lawinenabgang die B 305 zwischen Ruhpolding und Reit im Winkl aber ebenso gesperrt ist wie das Skigebiet Winklmoosalm, fehlt ein Zufahrtsweg zur Chiemgau Arena.

“Die Vorbereitungen sind soweit, dass ein Wettkampf gut durchgeführt werden kann. Ich hoffe, dass sich alles vernünftig regeln lässt. Aber wir können auch nicht sagen, uns ist es gleich, was im Nachbartal passiert”, sagte Pichler.

Von: APA/dpa

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