Djokovic souverän in dritter Wimbledon-Runde

Djokovic schlägt Ex-Finalist Anderson in 2. Wimbledon-Runde

Mittwoch, 30. Juni 2021 | 22:31 Uhr

Ohne Probleme hat der Tennis-Weltranglisten-Erste Novak Djokovic sein potenziell schwieriges Zweitrunden-Match in Wimbledon überstanden. Der 34-jährige Serbe ließ dem Südafrikaner Kevin Anderson beim 6:3,6:3,6:3 am Mittwoch in London keine Chance. Beide hatten vor drei Jahren das Endspiel des Grand-Slam-Turniers bestritten. Auch damals siegte Djokovic glatt gegen Anderson. Danach wurde der inzwischen 35-Jährige zweimal am Knie operiert.

Der ehemalige Weltranglisten-Fünfte war nur in der Anfangsphase ebenbürtig. Ab dem 3:3 im ersten Satz zog Djokovic davon, schaffte das erste Break zum 5:3 und war auch in der Endphase des zweiten Durchgangs wieder klar der Stärkere. Zwar kam Djokovic wie schon in seinem ersten Match auf dem Rasen mehrfach zu Fall, nach dem nächsten Break zum 5:3 im dritten Durchgang machte er nach 1:40 Stunden aber den ungefährdeten Erfolg perfekt.

In der dritten Runde am Freitag trifft Djokovic auf den amerikanischen Qualifikanten Denis Kudla. Der fünfmalige Wimbledon-Champion würde mit einem weiteren Erfolg seinen insgesamt 20. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier holen und damit mit den Rekordhaltern Roger Federer und Rafael Nadal gleichziehen. Djokovic hat zudem noch die Chance, in diesem Jahr die vier wichtigsten Grand-Slam-Turniere sowie Olympia-Gold zu gewinnen.

Bei den Damen ist mit der ehemaligen US-Open-Siegerin Bianca Andreescu die nächste Top-Spielerin schon früh ausgeschieden. Die Kanadierin verlor ihr Erstrunden-Match gegen die Französin Alize Cornet 2:6,1:6. Andreescu war als Nummer fünf gesetzt. Auch die an Nummer neun gereihte Schweizerin Belinda Bencic verabschiedete sich mit einem 3:6,3:6 gegen die Slowenin Kaja Juvan, die Nummer 102 der Welt.

Danach erwischte es auch noch die als Nummer vier gesetzte US-Amerikanerin Sofia Kenin (2:6,2:6 gegen ihre Landsfrau Madison Brengle) und auch Venus Williams. Die 41-Jährige verlor gegen die Tunesierin Ons Jabeur 5:7,0:6. Tags zuvor hatte ihre Schwester Serena Williams wegen einer Verletzung aufgeben müssen.

Ebenfalls schon nicht mehr dabei ist die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova aus Tschechien. Ihren Start abgesagt hatten die Weltranglisten-Zweite Naomi Osaka aus Japan und die verletzte Simona Halep. Die Rumänin hatte 2019 die bisher letzte Auflage von Wimbledon gewonnen.

Nur mit Mühe schaffte es Mitfavoritin Aryna Sabalenka aus Belarus in die dritte Runde. Die als Nummer zwei gesetzte 23-Jährige setzte sich 4:6,6:3,6:3 gegen die britische Außenseiterin Katie Boulter durch.

Von: APA/dpa/Reuters

Bezirk: Überetsch/Unterland

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