Novak Djokovic jubelt nach seinem Auftaktsieg

Djokovic startete mit sicherem Sieg über Isner in ATP Finals

Montag, 12. November 2018 | 23:03 Uhr

Novak Djokovic ist am Montagabend mit einem sicheren Sieg in die ATP Finals in London gestartet. Der Serbe, der sich seit Wimbledon von Platz 22 auf Position 1 verbessert hat und diese auch bis 2019 behält, hatte mit dem Weltranglisten-Zehnten John Isner (USA) keine Mühe. Djokovic besiegte den 2,08-m-Riesen glatt 6:4,6:3 und trifft nun am Mittwoch im Gruppenschlager auf Alexander Zverev (GER-3).

Der Deutsche hatte zuvor Marin Cilic (CRO-5) in zwei engeren Sätzen niedergerungen und misst sich am Mittwoch voraussichtlich in der “Night Session” mit dem aktuell besten Spieler der Welt.

“Ich habe ein fantastisches Match gespielt. Isner dreimal zu breaken, das ist meistens eine ‘mission impossible”. Das war ein sehr guter Start ins Turnier”, sagte Djokovic erfreut.

Vor den Augen u.a. von Fußball-Weltstar Cristiano Ronaldo in der O2-Arena gab sich Djokovic, der erst am Vorabend die Trophäe für die Nummer-1-Position zum Jahresende erhalten hatte, keine Blöße. Es war Djokovic’ 50. Sieg in diesem Jahr, in dem er wieder für einige Rekorde gesorgt hat. Der Sprung von einer Position von außerhalb der Top 20 auf den Tennis-Thron mit Jahresende, das war vor ihm noch niemandem gelungen.

Djokovic scheint in der am Montagabend gezeigten Form jedenfalls bestens gerüstet, den nächsten Rekord zu egalisieren: Roger Federer ist Rekordsieger beim Masters mit sechs Titeln (je zwei in Houston, Shanghai und London). Djokovic gehört zum Londoner Stadtteil Greenwich hingegen schon wie die O2-Arena selbst: Von 2012 bis 2015 hatte er hier viermal triumphiert. Gewinnt er am Sonntag erneut, hat er die Hälfte der bis dahin zehn Auflagen in London gewonnen.

Zunächst einmal hatte der “Djoker” aber den perfekten Start. Nicht ganz 74 Minuten stand Djokovic gegen “Ersatzmann” Isner auf dem Court. Die Konkurrenz kann sich jedenfalls anhalten, wenn Djokovic so weiterspielt. Isner war erst nach der Absage von Rafael Nadal ins Feld der besten acht des Jahres gerutscht.

Von: apa

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