Ermittlungen eingestellt

Drei Auftritte: Kostner drohen keine Konsequenzen

Freitag, 11. September 2015 | 13:10 Uhr

Bozen – Die Anti-Doping-Abteilung des Italienischen Olympiakomitees Coni hat am Donnerstag beschlossen, keine weiteren Ermittlungen gegen Carolina Kostner durchzuführen. Kostner war ins Visier der Doping-Fahnder geraten, weil sie am Mariä-Himmelfahrt-Wochenende trotz Sperre drei Mal aufgetreten war, berichtet stol.it. Die Auftritte fanden in Corvara, in Pinzolo und in Asiago statt, wo sie 2.800 Zuschauer bewunderten.

Aufgrund der Doping-Affäre rund um Alex Schwazer ist Kostner für ein Jahr und vier Monate für Auftritte und Wettkämpfe, die in Verbindung mit dem olympischen Komitee stehen, gesperrt.

Kostners Unterstützer hatten stets betont, die Veranstaltungen im Rahmen der Italian Summer Tour hätten keinerlei Verbindungen zum Coni.

Nun hat auch die Staatsanwaltschaft der Anti-Doping-Abteilung den Fall zu den Akten gelegt. Als Begründung wurde angegeben, dass es keine schwerwiegenden Verstöße gegen die Regeln des Anti-Dopings gegeben habe.

Allerdings würde das Olympische Komitee nun die Akten den Anwälten des Sportzentrums für Industrieunternehmen (Csain) und jenen der italienischen Eissportverbandes Fisg weiterleiten, um zu kontrollieren, ob gegen einige ihrer Mitglieder, die in den Fall verwickelt waren, Disziplinarverfahren eingeleitete werden müssen.

Von: ©mk