Dürr war in Sotschi 2014 des Dopings überführt worden

Dürr: “Habe meine Freunde nicht verpfiffen”

Freitag, 01. März 2019 | 09:15 Uhr

Der durch seine Aussagen als Auslöser für die Doping-Razzien in Seefeld und Erfurt geltende Johannes Dürr hat sich dagegen verwehrt, Max Hauke und Dominik Baldauf verraten zu haben. “Ich kann alles nachfühlen. Das ist jetzt eine ganz schwere Zeit für die Jungs. Dass jetzt sozusagen der Eindruck entsteht, ich hätte da meine Freunde verpfiffen, ist einfach nicht richtig”, sagte er am Donnerstag.

“Ich bin vor der Staatsanwaltschaft gewesen als Zeuge, ich habe als Zeuge wahrheitsgemäß aussagen müssen und habe da zu den Sachen, die mich betreffen, 2014, also vor fünf Jahren, ausgesagt”, sagte der 2014 selbst des Dopings überführte Langläufer in der ORF-Sendung ZIB2. Dürr war nach einer TV-Blutdopingbeichte im Jänner von der bereits ermittelnden Staatsanwaltschaft München einvernommen worden war.

Die ÖSV-Langläufer Hauke und Baldauf waren am Mittwoch bei einer groß angelegten Polizeirazzia während der Nordischen Ski-WM in Seefeld unter Blutdopingverdacht festgenommen worden. Nach Geständnissen wurden sie am Donnerstag auf freien Fuß gesetzt. Ihnen drohen Anklagen wegen Sportbetrugs und auch sportrechtliche Sanktionen.

Von: apa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Dürr: “Habe meine Freunde nicht verpfiffen”"


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aristoteles
aristoteles
Universalgelehrter
25 Tage 12 h

wenn das stimmt, dann können wie aber von perfekter polizeiarbeit sprechen. einen sogar in flagranti ertappen……naja

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