Für RB Leipzig war in Marseille Endstation

Europa-Reise von Debütant Leipzig beendet

Donnerstag, 12. April 2018 | 23:46 Uhr

Im Hexenkessel von Marseille ist die Europa-Reise von RB Leipzig nach einem Wahnsinnspiel brachial zu Ende gegangen. Der deutsche Fußball-Vizemeister verlor am Donnerstagabend vor der internationalen Olympique-Rekordkulisse von rund 63.000 Zuschauern das Viertelfinal-Rückspiel der Europa League mit 2:5 (1:3) und verspielte damit den 1:0-Vorsprung aus dem Hinspiel.

Die Gäste gingen früh durch Bruma (2.) in Führung. Doch Olympique drehte noch vor der Pause durch ein Eigentor von Stefan Ilsanker (6./spielte durch) sowie Treffer von Bouna Sarr (9.) und Florian Thauvin (38.) die Partie. Jean-Kevin Augustin verkürzte für das Team von Trainer Ralph Hasenhüttl zwar zwischenzeitlich auf 2:3 (55.), doch Dimitri Payet (60.) und Hiroki Sakai (94.) zerstörten alle Leipziger Hoffnungen. Marcel Sabitzer wurde bei Leipzig in der 59. Minute ausgetauscht.

Arsenal schaffte erwartungsgemäß den Einzug in die Runde der letzten vier. Die Londoner kamen bei ZSKA Moskau zu einem 2:2, das Hinspiel hatte Arsenal 4:1 gewonnen. Auch Topfavorit Atletico Madrid kam weiter. Die Spanier verloren zwar 0:1 bei Sporting Lissabon, der 2:0-Heimerfolg in der Vorwoche reichte jedoch für das Halbfinale.

Von: APA/dpa