Djokovic hatte mit dem Tschechen Adam Pavlasek keine Probleme

Federer und Djokovic ohne Mühe in dritter Wimbledon-Runde

Donnerstag, 06. Juli 2017 | 21:19 Uhr

Roger Federer und Novak Djokovic haben sich ohne Satzverlust für die dritte Runde des Tennis-Grand-Slam-Turniers von Wimbledon qualifiziert. Der siebenfache Wimbledon-Champion aus der Schweiz besiegte den Serben Dusan Lajovic 7:6(0),6:3,6:2. Der dreimalige Turniersieger aus Serbien hatte mit dem Tschechen Adam Pavlasek beim 6:2,6:2,6:1 ebenfalls keine Probleme.

In der nächsten Runde trifft Federer auf den Deutschen Mischa Zverev. Djokovic bekommt es mit dem Letten Ernests Gulbis zu tun.

Bei den Damen ist nach der zweimaligen Turniersiegerin Petra Kvitova auch die Weltranglisten-Dritte Karolina Pliskova ausgeschieden. Die US-Open-Finalistin des vergangenen Jahres verlor am Donnerstag in der zweiten Runde gegen die Slowakin Magdalena Rybarikova 6:3,5:7,2:6. Pliskova führt die Jahreswertung der besten Spielerinnen der Saison an und galt als Mitfavoritin auf den Titel in London.

Die dritte Runde erreicht hat hingegen die deutsche Tennis-Weltranglisten-Erste Angelique Kerber. Gut fünf Wochen nach ihrem Erstrunden-Aus bei den French Open setzte sich die 29-Jährige am Donnerstag gegen die Belgierin Kirsten Flipkens mit 7:5,7:5 durch. Sie bekommt es nun mit Shelby Rogers aus den USA oder der als Nummer 32 gesetzten Tschechin Lucie Safarova zu tun.

Der Internationale Tennisverband (ITF) belegte unterdessen den Australier Bernard Tomic und den Russen Daniil Medwedew nach Verfehlungen in Wimbledon mit Geldstrafen von 15.000 Dollar (13.240 Euro) bzw. 14.500 Dollar (12.800 Euro). Tomic hatte nach seiner Auftaktniederlage gegen den Deutschen Mischa Zverev zugegeben, eine Verletzung vorgetäuscht zu haben, um eine Behandlungspause zu provozieren.

Außerdem gab der 24-Jährige später zu Protokoll, sich auf dem Platz gelangweilt zu haben. Medwedew hingegen sorgte am Mittwoch für einen Eklat, weil er nach seinem Zweitrunden-Aus gegen den Belgier Ruben Bemelmans Münzen vor den Schiedsrichterstuhl warf, um gegen die Stuhlschiedsrichterin zu protestieren. Er entschuldigte sich nach dem Spiel für diese Entgleisung.

Von: APA/ag.