Paris 12. - Peter Fill erleidet schweren Sturz

Feuz Abfahrtssieger in Beaver Creek

Freitag, 30. November 2018 | 20:37 Uhr

Beat Feuz hat auf der Raubvogel-Piste das größte Gefühl bewiesen. Der Weltmeister feierte auf der diesmal weichen und verkürzten Strecke in Beaver Creek seinen achten Weltcup-Abfahrtssieg. Mauro Caviezel (+0,07 Sek.) sorgte für einen Schweizer Doppelerfolg, während die Österreicher das erste Abfahrts-Podest seit 2013 in Beaver verpassen. Vincent Kriechmayr (0,26) wurde Fünfter.

Wenig zu holen gab es für die Südtiroler. Mit 0,77 Sekunden Rückstand wurde Dominik Paris als 12. bester Südtiroler. Einen besonders schlechten Tag erwischte Peter Fill. Kurz vor dem Zielsprung stürzte der Kastelruther schwer. Er konnte aber selbstständig das Ziel erreichen.

Feuz durfte nach drei zweiten Plätzen über seinen ersten Abfahrtssieg in Colorado jubeln. Er tat es mit Verzögerung, denn nach seinem Lauf hatte er noch gezweifelt. “Nach meinem Gefühl reicht diese Fahrt nicht für den Sieg”, hatte der 31-Jährige gesagt. Er wusste aber auch um einen wichtigen Baustein für seinen Erfolg. “Die Strecke liegt mir schon lange, aber das ekelhafte Flachstück zu Beginn hat mir bisher einen Strich durch die Rechnung gemacht”, meinte Feuz im ORF-TV-Interview. Dieser Abschnitt wurde wegen möglichen Windes und des angekündigten Schneefalls diesmal gestrichen.

Kriechmayr vermochte trotz günstiger Startnummer drei daraus kein Kapital zu schlagen. Der 27-Jährige, der in Colorado im Vorjahr seinen ersten Weltcupsieg gefeiert hatte (Super-G), stufte seinen Fahrstil für diese Bedingungen im Nachhinein als etwas zu aggressiv ein. “Die Piste war sehr weich, das ist ungewohnt für Beaver. Es wäre lockerer gegangen, aber es ist ganz okay.” Der Vierte von Lake Louise hatte im oberen Teil schon geglaubt, eingefädelt zu haben, als er ein Tor engstmöglich passierte.

Die ÖSV-Läufer warten damit schon seit 2013 (Hannes Reichelt Zweiter) auf einen Abfahrtspodestplatz in Beaver Creek, der Oberösterreicher Kriechmayr lag 0,18 Sekunden hinter dem drittplatzierten Aksel Lund Svindal. Der Norweger hat vier Abfahrtsrennen auf der Raubvogel-Piste gewonnen, darunter die letzten zwei, und schaffte am Freitag seinen bereits siebenten Podestplatz.

Von den weiteren ÖSV-Läufern schaffte es nur noch Hannes Reichelt (+0,45) als Siebenter in die Top Ten. Max Franz (+0,90), der Saison-Auftaktsieger in Lake Louise, und Matthias Mayer (0,91) landeten an der 13. bzw. 15. Stelle. Otmar Striedinger, der im einzigen Training Bestzeit markiert hatte, büßte 1,16 Sekunden ein.

Von: apa

Kommentare

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3 Kommentare auf "Feuz Abfahrtssieger in Beaver Creek"


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Mamme
Mamme
Superredner
13 Tage 14 h

Sind von den Südtirilern nur Paris und Fill gefahren?

Gagarella
Gagarella
Universalgelehrter
13 Tage 5 h

@Mamme
Innerhofer war auf Brautschau, wieder ohne Erfolg.

Jefe
Jefe
Tratscher
13 Tage 14 h

Gut das nichts schlimmeres passiert ist…..das wird schon …auf gehts…die nächsten Rennen kommen

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