Der 29-jährige scheiterte an Lee Sang-su

Frühes WM-Aus für Chinas Zhang Jike – Auch Fegerl out

Freitag, 02. Juni 2017 | 21:04 Uhr

Chinas Tischtennis-Star Zhang Jike ist bei den Weltmeisterschaften in Düsseldorf schon in der Runde der besten 32 ausgeschieden. Der 29-jährige Olympiasieger von 2012 und Weltmeister der Jahre 2011 und 2013 scheiterte am Freitag als Nummer vier der Weltrangliste mit 1:4 an Lee Sang-su. Der südkoreanische Mixed-WM-Zweite von 2013 ist im Welt-Ranking 16 Plätze hinter dem Chinesen eingestuft.

Bei den Damen setzten sich im Viertelfinale fast ausnahmslos die Favoritinnen durch. Wenig Mühe hatten mit Ding Ning und Liu Shiwen, die beiden Topgesetzten aus China setzten sich jeweils mit 4:1-Siegen durch. Auch Zhu Yuling (CHN-3) stieg ins Halbfinale auf.

Nicht unbedingt erwartbar war dagegen das Out von der Turnier-Nummer-vier, Feng Tianwei aus Singapur, die gegen Miu Hirano sang- und klanglos 0:4 ausschied. An der 17-jährigen Japanerin war die Konkurrenz aus China schon im April bei den Asien-Meisterschaften in Wuxi verzweifelt. Hirano gewann dort als bisher jüngste Spielerin den Einzeltitel.

Mit Stefan Fegerl verabschiedete sich auch der letzte im Einzelfeld verbliebene ÖTTV-Spieler in Düsseldorf. Die Nummer 18 des Turniers aus Österreich verlor gegen den als Nummer 44 eingestufte Koreaner Jeong Sang-eun 2:4 (-10,8,-6,9,-5,-1). Wie schon bei der WM 2015 belegt er damit in der Endabrechnung den geteilten 17. Platz. Jeong, der in der Runde zuvor bereits den Weltranglisten-15., den Franzosen Simon Gauzy, aus dem Bewerb geworfen hatte, diktierte weitgehend das Geschehen. Zweimal glich der Österreicher einen Rückstand aus, ab Satz fünf spielte sich der Koreaner aber in einen wahren Rausch. Die letzten beiden Durchgänge waren dementsprechend eine klare Angelegenheit.

“Ich wusste, das wird ein extrem schweres Spiel. Leider habe ich den ersten Satz nach 10:7 noch verloren, diesem Rückstand bin ich immer hinterher gelaufen”, analysierte Fegler unmittelbar nach Spielende. “Mit Fortdauer des Spieles wurde sein Druck immer größer, in den letzten beiden Sätzen fand ich einfach keine Antwort auf seine Schläge.”

Von: APA/dpa