Benfica bestätigte die Durchsuchungen

Geldwäsche-Razzien bei portugiesischen Fußballclubs

Dienstag, 10. November 2020 | 10:50 Uhr

Die portugiesische Justiz hat bei Razzien im Profi-Fußball unter anderem beim Rekordmeister Benfica Lissabon nach Beweisen für den Verdacht der Geldwäsche, Steuerhinterziehung und Unterschlagung im Zusammenhang mit Spielertransfers gesucht. Über das Ergebnis wurde bis Dienstag zunächst nichts mitgeteilt. Die Erstligavereine Benfica, Sporting Lissabon und CD Santa Clara bestätigten die Durchsuchungen, wie die Nachrichtenagentur Lusa meldete.

Die Clubs bekräftigten ihre Bereitschaft, bei der Aufklärung der Vorwürfe in vollem Umfang kooperieren zu wollen. Auch beim Zweitligaclub Academica de Coimbra habe es eine Durchsuchung gegeben, berichtete die Sportzeitung “Record”. Die portugiesische Generalstaatsanwaltschaft hatte am Montag mitgeteilt, es seien an insgesamt 29 Orten Wohnungen, Büros, Sportvereine und Anwaltskanzleien durchsucht worden. Es gehe um Vorgänge in den Jahren 2011 bis 2014.

Von: APA/dpa

Kommentare

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1 Kommentar auf "Geldwäsche-Razzien bei portugiesischen Fußballclubs"


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Hustinettenbaer
Hustinettenbaer
Superredner
17 Tage 1 h

Ich wundere mich schon lange über das Wegschauen, weil
“Hinweise auf finanzielles Foulspiel im Profifußball gibt es seit einiger Zeit. Wiederholt warnte die EU-Kommission, dass undurchsichtige Geldströme bei Transfers oder fragwürdige Honorare für Spielerberater ein Nährboden für Geldwäsche seien. Vergangenes Jahr rief die europäische Exekutivbehörde in einer Analyse zu den Risiken von Geldwäsche und Terrorfinanzierung dazu auf, stärker gegen die Unterwanderung der Profiligen mit schmutzigem Geld vorzugehen.”
https://www.hasepost.de/geldwaesche-im-fussball-vereine-und-berater-im-visier-der-politik-216608/

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